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Barcelona erkunden in 3 Tagen

Zuletzt aktualisiert: 22/01/2026
Alex

Ihr plant einen Kurztrip nach Barcelona? In der katalanischen Hauptstadt erwarten euch außer Strand, Sangria und Tapas auch einzigartige Architektur und Kultur. Das Meer ist nie weit entfernt und die vielen Sonnenstunden machen Barcelona zum perfekten Reiseziel für einen Kurztrip oder ein verlängertes Wochenende.

Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich direkt im Zentrum von Barcelona und sind schnell und unkompliziert zu Fuß und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen - ein weiterer Pluspunkt, wenn man nur wenige Tage für einen Mini-Urlaub hat.

Ich erzähle euch, was ihr euch in Barcelona unbedingt ansehen solltet, um das Beste aus eurem Aufenthalt herauszuholen. Außerdem gebe ich euch Insider-Tipps und ihr erfahrt, wo ihr zwischendurch gut Tapas und Paella essen könnt.

Fotocollage mit Sagrada Familia und dem Strand von Barcelona.

Über die Ticket Symbol.Affiliatelinks auf diesem Blog könnt ihr eure Tickets buchen. Bei jeder erfolgreichen Buchung erhalte ich eine kleine Kommission, die mir hilft, diesen Blog aktuell zu halten. Für euch ändert sich der Preis nicht und auch sonst entstehen euch keine Nachteile.

Wie viele Tage braucht man, um Barcelona zu erkunden?

Der ideale Zeitraum, um Barcelona zu entdecken, sind 3 bis 4 Tage. Man kann Barcelonas wichtigste Sehenswürdigkeiten natürlich auch an einem oder zwei Tagen abklappern, hat dann aber kaum Zeit, um in die besondere Atmosphäre der Stadt einzutauchen.

Wer länger als drei Tage in Barcelona bleibt, findet am Ende dieses Posts eine Liste von unbekannteren Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen. Auch viele Orte in der Umgebung von Barcelona sind schnell und unkompliziert mit dem Zug oder Bus erreichbar, zum Beispiel das dramatisch gelegene Kloster auf dem Montserrat, der malerische Küstenort Sitges oder die mittelalterliche Stadt Girona an der Costa Brava.

In Spanien geht es generell etwas gemütlicher zu und Zeit für einen Café Solo oder eine Tapa sollte immer sein. Nehmt euch also nicht zu viel vor und lasst euch lieber ein bisschen treiben!

Warum nach Barcelona?

Barcelona ist eine farbenfrohe und vibrante Stadt. Wer die Metropole besucht, findet mediterranen Lifestyle, urige Tapas-Bars, hippe Restaurants und gemütliche Fisch- und Paellarestaurants mit Meerblick.

Die katalanische Hauptstadt hat ihre eigenen Traditionen und Bräuche wie die Castellers, die man vor allem bei den zahlreichen Festlichkeiten und Straßenfesten kennenlernt. Olé-schreiende Toreros und kastagnetenklappernde Flamencotänzer an jeder Ecke sollte man allerdings nicht erwarten.

Stattdessen wird hier die Sardana getanzt, die auf den ersten Blick recht zahm wirkt. Ihren Mangel an heißem Blut machen die Katalanen in anderen Bereichen wieder wett. Zum Beispiel mit ihrer Weltoffenheit, die Barcelonas Lage am Mittelmeer zu verdanken ist. Zu Recht wird Barcelona als die südlichste Stadt Europas bezeichnet, die von jeher kosmopolitischer und "europäischer" als andere Städte Spaniens ist.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Barcelona das Zentrum des Modernisme, der katalanischen Antwort auf den Jugendstil. Antoni Gaudí und andere einflussreiche Architekten formten zu jener Zeit das farbenfrohe Straßennetz Barcelonas, wie wir es heute kennen und lieben.

Wann nach Barcelona?

Ein Kurztrip nach Barcelona lohnt sich eigentlich zu jeder Jahreszeit. Wer die Strandbars und Terrassencafés genießen will, sollte überlegen, im Frühling oder im Frühsommer sowie im Herbst nach Barcelona zu reisen.

Der ruhigsten Monate sind Januar und Februar, die ideale Reisezeit also für einen Kulturbesuch.

Im August wird es oft unerträglich heiß und die Einwohner entfliehen der Großstadt, um an die Costa Brava und andere Badeorte zu reisen. Dafür sind die Sommermonate natürlich die beste Zeit, um das Meer und die (meist überfüllten) Strände zu genießen.

Reiseplanung & Tipps

Ein Kurztrip nach Barcelona sollte gut geplant werden, ohne dabei eine gewisse Spontaneität zu verlieren.

Das Wichtigste ist die Unterkunft, darum solltet ihr euch kümmern, sobald ihr Barcelona als Reiseziel festgelegt und Flüge gebucht habt.

Auch die Onlinetickets für die Must-See Sehenswürdigkeiten in Barcelona sollte man unbedingt rechtzeitig kaufen, um zu vermeiden, dass man am Besuchstag am ausverkauften Schalter steht.

Für die Sagrada Familia und den Park Güell sind Onlinereservierungen ein absolutes Muss!

Flüge nach Barcelona

Barcelona liegt ca. 2 Flugstunden von Deutschland entfernt und sowohl Lufthansa als auch Iberia (und die Tochtergesellschaft Vueling) fliegen die katalanische Metropole an.

Barcelona hat nur einen Flughafen, den Aeropuerto Barcelona El Prat (BCN). Ryanair fliegt außerdem nach Girona an der Costa Brava, das allerdings zu weit entfernt liegt, wenn ihr nur 3 Tage in Barcelona habt.

Jeder hat seine Lieblingsplattform, um günstige Flüge zu finden. Ich verwende meist Skyscanner, wo man eine gute Übersicht der verfügbaren Flüge und Tarife erhält.

Auch Kiwi ist interessant um Flüge zu finden, vor allem wenn die Reisedaten noch nicht feststehen:

Wo in Barcelona übernachten?

Bezahlbare Hotels in Barcelona sind knapp und wer gute Deals erwischen will, sollte so früh wie möglich buchen. Je länger man wartet, desto teurer wird es in der Regel.

Bucht lieber frühzeitig eine kostenfrei stornierbare Rate, als auf den letzten Drücker eine "Sparrate", die schlussendlich teurer ist.

Wichtig ist natürlich auch die Frage, wo man in Barcelona übernachten sollte. Idealerweise sollte das Hotel zentral liegen, aber trotzdem ruhig genug sein, damit man sich nachts vom Sightseeing erholen kann.

Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Altstadt um das Barri Gòtic. Wer hier übernachtet ist zwar mittendrin, muss aber mit Lärm rechnen.

Auch das ehemalige Fischerviertel Barceloneta ist Teil der Altstadt, hier ergattert man mit etwas Glück ein bezahlbares Zimmer in Strandnähe.

Der Stadtteil Eixample ist der neue Teil der Innenstadt und generell ruhiger, günstiger und *sicherer als die Altstadt.

Im Eixample liegen viele der modernistischen Gebäude, die auf unserer To-See-Liste stehen, unter anderem die Gaudí-Häuser. Dieser Stadtteil ist ziemlich groß, aber mit Metro und Bussen erreicht man von hier problemlos alle Teile Barcelonas, was ihn perfekt macht als Ausgangspunkt für eine Stadterkundung.

*Die Altstadt ist nicht wirklich gefährlich, wird aber teilweise, wie andere Großstädte, von Prostitution, Diebstahl und Drogenkriminalität geplagt. Mehr über alle Stadtteile Barcelonas erfahrt ihr in diesem Post.

Auch eines der Wohnviertel wie Poble Sec, Gràcia oder Poble Nou kann in Betracht gezogen werden. Diese Viertel sind ruhiger und sicherer, aber nicht langweilig und liegen immer noch in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt.

Meine Hotelempfehlungen

Schöne Hotels im Eixample mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sind zum Beispiel das Kalendersymbol mit Lupe. Hotel America Barcelona und das Kalendersymbol mit Lupe. Catalonia Gran Via BCN. Beide Hotels sind sehr zentral gelegen und gut ans öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen.

Im Wohn- und Ausgehviertel Poble Sec empfehle ich euch das familiäre und ruhige Kalendersymbol mit Lupe. Hotel Brummell. Diese kleine Pension ist sehr beliebt und besonders schnell ausgebucht.

Wer gerne etwas näher in der Altstadt übernachten möchte, sollte sich das Kalendersymbol mit Lupe. Eco Boutique Hostal Grau ansehen, das trotz seiner Nähe zur Plaça Catalunya und zur Rambla relativ ruhig ist.

Sollte der Heimflug zum Beispiel früh morgens stattfinden, ist ein Flughafenhotel zu empfehlen. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Kalendersymbol mit Lupe. Salles Ciutat del Prat Barcelona Airport, bei dem der Flughafentransfer bereits im Preis inbegriffen ist.

Hotelzimmer müssen im Normalfall bis Mittag geräumt werden. Geht der Rückflug erst abends, bieten viele Hotels Gepäckaufbewahrung an, damit man die Koffer nicht mit durch Barcelona schleppen muss.

Alternativ kann über Onlineplattformen wie Luggage Hero oder Bags & Co gegen geringe Gebühr Gepäcklagerung oder -transport veranlasst werden.

Onlinetickets rechtzeitig kaufen

Barcelona zieht im Jahr über 9 Millionen Besucher an, von denen die meisten das selbe Programm haben:

Für diese Sehenswürdigkeiten, die übrigens alle von Gaudí sind, solltet ihr eure Tickets unbedingt schon vorab Online kaufen.

Ich habe die Attraktionen nach ihrer Beliebtheit geordnet, von oben nach unten müssen die Tickets in der Hochsaison mindestens 3 Wochen (Sagrada Familia) bis 2 Tage (Casa Milà) im Voraus gekauft werden.

Ticketschalter im Dali-Museumshaus in Cadaqués.

Dabei ist es nicht einmal mehr ein Thema, dass man dabei die Warteschlangen überspringt (wie das so oft von den Veranstaltern angepriesen wird), sondern um überhaupt reinzukommen. Da mittlerweile fast jeder online bucht, müsst ihr euch trotzdem auf Schlangen gefasst machen, die sich mit den Zeitfenstern aber zumindest im Rahmen halten und zügig vorangehen.

Ich rate euch, zuerst die Tickets für die Sagrada Familia und den Park Güell zu buchen und euer restliches Programm darum herum zu planen. Je nachdem wie spontan eure Barcelona-Reise ist, kann es nämlich sein, dass euer Wunsch-Zeitfenster gar nicht mehr verfügbar ist.

Sowohl Ticket Symbol.Tiqets als auch Ticket Symbol.GetYourGuide sind vertrauensvolle Anbieter, die ich selbst nutze und über die man Tickets sicher und unkompliziert online buchen kann. In den seltenen Fällen, in denen Tiqets und GetYourGuide Gebühren kassieren, hinterlasse ich euch einen Link zu Barcelona Turisme, wo der Buchungsvorgang auf Englisch vorgenommen werden kann.

Tipp: Die Tickets für die Sagrada Familia und den Park Güell sind über die offiziellen Webseiten am günstigsten (allerdings könnt ihr den Buchungsvorgang dort nicht auf Deutsch vornehmen).

Für andere Sehenswürdigkeiten (sprich Nicht-Gaudí), die auf dem Weg liegen und die ihr euch spontan noch ansehen wollt, können Tickets meist problemlos vor Ort oder kurz vorher online gekauft werden.

Mit Onlinetickets liegt ihr nie falsch, denn oft sind die Tickets am Schalter etwas teurer.

Fortbewegung in Barcelona

Vom Flughafen in die Innenstadt

Vom Flughafen kommt ihr entweder mit dem Aerobús, dem Zug oder der Metro in die Innenstadt. Die Fahrt dauert c.a. 30 Minuten, abhängig von Uhrzeit und Verkehrsaufkommen.

Der Flughafenbus hält unter anderem vor dem Kaufhaus El Corte Inglés an der Plaça Catalunya.
Haltestelle Aerobús an der Plaça Catalunya

Wer am Terminal 1 ankommt, nimmt am besten den Aerobús, der unter anderem an der Plaça de Espanya und an der Plaça de Catalunya im Zentrum hält. Tickets sind gebührenfrei über Ticket Symbol. Barcelona Tursime erhältlich und ab Kauf 90 Tage gültig.

Preis einfache Fahrt: 7,45 EUR
Preis Hin- und Rückfahrt: 12,85 EUR

Der Aerobús operiert rund um die Uhr, in einem Abstand von 5 bis 20 Minuten.

Ab Terminal 2 könnt ihr ebenfalls den Aerobús nehmen oder alternativ die S-Bahn der Renfe. Die Linie R2 bringt euch bis Barcelona Sants oder Passeig de Gràcia.

Jetzt wird es etwas technisch. Für eine einfache Fahrt mit der S-Bahn der Renfe vom Flughafen in die Innenstadt muss ein 4-Zonenticket für 5,50 EUR gelöst werden, das nur für die S-Bahn gültig ist.

Viel günstiger kommt man mit einem Abo-Fahrschein für eine Zone weg, wie zum Beispiel der T-casual mit 10 Fahrten oder der Hola-Barcelona Card, mit denen man außer der S-Bahn auch die Metro und Linienbusse nutzen kann (dazu später mehr).

Die Metrolinie L9 Sud empfehle ich euch nur, wenn euer Hotel zum Beispiel in der Zone des Messegeländes liegt. Um ins Zentrum zu gelangen, muss mehrmals umgestiegen werden.

Für die Fahrt vom Flughafen in der Innenstadt benötigt man ein spezielles Metroticket, das 5,90 EUR kostet. Die T-casual kann nicht für die Fahrt mit der L9 Sud ab oder zum Flughafen genutzt werden (die Hola-Barcelona Card hingegen schon).

Eine ausführliche Beschreibung, wie ihr vom Flughafen in die Innenstadt kommt, findet ihr auch in diesem Artikel über die öffentlichen Verkehrsmittel.

Unterwegs in der Innenstadt

Die Innenstadt von Barcelona lässt sich größtenteils zu Fuß erkunden. Vor allem im gotischen Viertel ist man zu Fuß oft schneller als mit der Metro. Andere Sehenswürdigkeiten unseres Drei-Tage-Programms sind bequemer mit der Metro zu erreichen, zum Beispiel die Sagrada Familia und der Park Güell.

Das öffentliche Verkehrsnetz in Barcelona ist gut ausgebaut und besonders am zweiten und dritten Tag werdet ihr öfter darauf ausweichen (wenn ihr meinem Programm folgt). Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in unmittelbarer Nähe einer Metro, S-Bahn oder Busstation.

Es macht wenig Sinn, Einzelfahrscheine zu kaufen, die auf die Dauer teurer sind und immer nur für einen Anbieter (Metro oder S-Bahn) gelten.

Mit Abokarten wie der T-casual oder der Hola-Barcelona Card könnt ihr fast alle Verkehrsmittel nutzen, mit ein paar Ausnahmen, wie zum Beispiel den Aerobús und die Nachtbusse. Auch die T-usual ist für uneingeschränkte Fahrten gültig und auch 2026 wieder zum halben Preis erhältlich.

GültigkeitPreis
Hola-Barcelona Card72 Stunden25,94 € Ticket Symbol.online kaufen
T-casual + T-mobilitat10 Fahrten14 € (nur am Automaten)
T-usual + T-mobilitat30 Tage23,80 € (nur am Automaten)

Die Hola-Barcelona Card könnt ihr auch über Ticket Symbol.Tiqets (auf Deutsch) kaufen, allerdings zahlt ihr hier den Schalterpreis (33,00 €).

Tipp: Stadtrundfahrt mit dem Hop-On-Hop-Off Bus

Wer 3 Tage oder weniger in Barcelona verbringt, kann sich mit den Hop-On-Hop-Off-Bussen einen Überblick über die Stadt verschaffen.

Die doppelstöckigen Sightseeing-Busse fahren auf verschiedenen Routen die Innenstadt ab und halten an allen bekannten Sehenswürdigkeiten, wo man beliebig oft ein- und aussteigen kann.

Der Doppeldeckerbus vor der Sagrada Familia.

Als reines Fortbewegungsmittel ist der Bus Turístic allerdings nicht ideal, da die Busse sehr beliebt sind und man unter Umständen längere Zeit auf einen "leeren" Bus warten muss. In der Hochsaison kommt man zu Fuß und mit der Metro oft schneller ans Ziel.

Hat man erstmal einen Platz im Oberdeck ergattert, kann man die Stadtrundfahrt von dieser privilegierten Perspektive uneingeschränkt genießen.

Wenn ihr euch für den Hop-On-Hop-Off Bus entscheidet, sollte ein Ticket für 24 Stunden ausreichen. So lernt ihr an eurem ersten Tag gleich die Highlights von Barcelona kennen und könnt später zurückzukehren, um sie euch aus der Nähe anzusehen.

Bus Turístic (der offizielle Bus) bietet eine nördliche und eine südliche Route an, für die man insgesamt c.a. 4 Stunden benötigt. Ich habe die Stadtrundfahrt vor Kurzem mitgemacht und fand vor allem die rote Route sehr schön, die über den Montjuïc führt und am Hafen entlanggeht.

Ticket Symbol.Ticket für den Hop-On-Hop-Off Bus kaufen.

Barcelona mit dem Fahrrad erkunden

Eine unterhaltsame und umweltfreundlichere Art und Weise, um sich einen Überblick über Barcelona zu verschaffen, ist mit dem Fahrrad.

Zuerst war ich etwas skeptisch gegenüber der Idee, mit dem Rad durch eine Großstadt zu gurken, habe das Erlebnis aber letztendlich sehr genossen und gleich mehrere Fahrradtouren und Fahrradvermieter getestet.

Generell rate ich zu einer geführten Tour, die ein besseres Erlebnis bietet, als auf eigene Faust durch Barcelona zu radeln. Die Guides kennen die etwas verwirrenden Verkehrsregeln auf den zahlreichen Radwegen und natürlich die besten Routen, um Verkehr und Menschenaufläufe zu vermeiden.

Mein Favorit war die Tour mit Ticket Symbol. Steel Donkeys (auch Oceanbikes). Hauptsächlich weil die Guías die Stadt wie ihre Hosentasche kennen und ausführliches Hintergrundwissen über die Geschichte Barcelonas haben. Die eine oder andere Anekdote war selbst mir neu.

Die Strecken sind flexibel und werden der Gruppe angepasst, aber alle Touren führen an einigen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei und beinhalten einen Essensstopp in einer Tapas Bar (oder in meinem Fall auf dem Markt Santa Caterina im El Born).

3 Tage in Barcelona - Was ihr euch unbedingt ansehen solltet

Mein Programm soll euch eine Idee geben, was es in Barcelona zu sehen und zu tun gibt, ohne euch zu überwältigen. Barcelona bietet Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten für jeden Geschmack, von denen euch natürlich manche mehr interessieren werden als andere.

Es gibt aber Stadtteile und Wahrzeichen, die man auf jeden Fall gesehen haben sollte, wenn man Barcelona das erste Mal besucht:

Da ich persönlich es lieber gemütlich mag, verrate ich euch außerdem, wo man die besten Tapas essen oder Sangria mit Blick aufs Meer schlürfen kann.

Jeder hat natürlich seine eigene Vorstellung von einem gelungenen Städteurlaub und am Ende dieses Drei-Tage-Programms findet ihr Anregungen, die ihr nach Belieben in euer persönliches Programm mit aufnehmen könnt.

Tag 1 in Barcelona

Egal ob ihr morgens, nachmittags oder abends ankommt, die Innenstadt ist ein guter Ort, um einen ersten Eindruck von Barcelona zu erhalten. Hier schlägt das pulsierende Herz der Stadt und die Gegend um die Plaça de Catalunya ist Treff- und Knotenpunkt vieler Menschen, die in Barcelona leben und arbeiten.

Ihr habt vielleicht schon gehört, dass Barcelona die Gaudí-Stadt ist. Am Passeig de Gràcia befinden sich gleich zwei seiner berühmtesten Bauwerke: die Pedrera (der Steinbruch) und das Haus der Knochen. Jetzt müsst ihr nur noch erraten, welches welches ist.

Ein Besuch des mittelalterlichen gotischen Viertels führt uns in die Vergangenheit, bis zur Entstehung von Barcelona in der Antike.

Programm für den ersten Tag:

  1. Plaça Catalunya und Passeig de Gràcia
  2. Casa Milà und Casa Batlló
  3. Ramblas und Hafen
  4. Barri Gòtic und El Born

Plaça Catalunya und Passeig de Gràcia

Die Plaça de Catalunya muss man nicht unbedingt gesehen haben, aber man wird sie aller Wahrscheinlichkeit nach häufiger überqueren. Der große Platz im Zentrum ist Ausgangspunkt für viele Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Hier zweigen die beiden berühmtesten Straßen von Barcelona ab: die Rambla, die durch die Altstadt bis zum Hafen führt und Barcelonas Modernisme- und Modemeile Passeig de Gràcia.

Außer vielen bekannten Designer-Boutiquen liegen am Passeig de Gràcia einige der prachtvollsten Herrenhäuser von Barcelona. Die Casa Amatller, die Casa Batlló und die Casa Milà gelten als Perlen des katalanischen Jugendstils (Modernismus), die man zumindest von außen gesehen haben sollte. Wer das Budget und die Zeit hat, sollte sich eines der Gaudí-Häuser von innen ansehen.

☕️ Frühstücken kann man im Café Favorit, das sich im Eingang der Casa Amatller versteckt.

Casa Milà oder Casa Batlló?

Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich "Welches Haus ist besser? Die Casa Milà oder die Casa Batlló?" Beide Häuser wurden von Gaudí geschaffen, wirken aber auf den ersten Blick sehr unterschiedlich.

Die Casa Batlló wurde von Gaudí "nur" renoviert und zieht Betrachter mit ihrer phantasievollen Fassade in ihren Bann. Die Casa Milà wurde von dem teilweise radikal denkenden Gaudí von Grund auf errichtet, weshalb sie ihrer Zeit weit voraus war.

Mein persönlicher Favorit ist die darum die Casa Milà, in der jedes architektonische Detail einen Zweck erfüllt, selbst die seltsamen Weltraumritter auf der Dachterrasse, die ein Highlight des Besuchs ist.

Hier könnt ihr Ticket Symbol.Tickets für die Casa Milà kaufen oder mehr über die Casa Milà lesen.

Auch die Casa Batlló hat ihre Reize, zum Beispiel ein wunderschönes Patio, in dem man sich fühlt, als wäre man ins Meer abgetaucht sowie die beeindruckende Drachenterrasse.

Die Casa Batlló hat mit einem immersiven 10-D Erlebnis aufgerüstet und die (manchmal überflüssige) Technologie hat ihren Preis, der Eintritt in die Casa Batlló kostet rund 10 € mehr als für die Casa Milà.

Ticket Symbol.Tickets für die Casa Batlló kaufen oder mehr über die Casa Batlló lesen.

Brotzeit Icon. Im modernistischen Fresstempel El Nacional kann man umgeben von modernistischer Architektur zu Mittag essen, Tapas naschen oder auch einfach nur ein Glas Cava am Tresen in der Mitte schlürfen. Tipp: Hier kann der wahrscheinlich stilvollste Toilettenstopp von Barcelona eingelegt werden (die Toiletten befinden sich am Ende der Halle).

Die Ramblas von Barcelona (La Rambla)

Wenn die Plaça Catalunya das Herz von Barcelona ist, sind die Ramblas die Arterien. Die Rambla besteht aus mehreren Teilen mit verschiedenen Namen, weshalb der korrekte Name Las Ramblas ist, aber einfachheitshalber will ich sie von jetzt an nur La Rambla nennen.

Eingegrenzt wird die Rambla vom Barri Gòtic auf der einen und dem hippen und multikulturellen Stadtviertel El Raval auf der anderen Seite. Das Raval hat sich wegen seines Drogenproblems und Rotlichtviertels einen schlechten Ruf gemacht; generell ist der Stadtteil aber relativ unbedenklich und hat einige nette Bars und Restaurants. Vor allem nachts sollte man als Tourist aber etwas Vorsicht walten lassen.

Bitte auch auf der Rambla und im gotischen Viertel auf Taschen und Wertgegenstände achten, denn wo viele Touristen unterwegs sind, lauern Taschendiebe und Trickbetrüger!

In der Markthalle Boqueria könnt ihr einen Stopp einlegen und an einem der Essensständen die Geschmäcker Kataloniens kosten. Einer der beliebtesten Stände ist der Quim de la Boqueria, wenn ihr hier keinen Platz bekommt, sucht euch einfach einen Barhocker an einem der anderen Stände. Auch zum Mitnehmen könnt ihr hier unter anderem belegte Brötchen, Empanadillas und Kroketten erwerben, begleitet von leckeren Fruchtsmoothies.

Ein Marktstand der Boqueria mit Empanadas und Fruchtsäften im Angebot.

Reispfanne Icon.Gute Paella bekommt man in der Paella Bar Boqueria, gleich neben der berühmten Markthalle.

Sonst sollte man Essen direkt an der Rambla lieber vermeiden und besser in die gotische Altstadt abbiegen, wo man zwar auch etwas mehr zahlt als im Durchschnitt, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis besser ist.

Vorbei am bzw. über das Mosaik von Miró gelangt man zum Theater Liceu, das älteste noch aktive Theaterhaus in Barcelona.

Zwischen der Rambla und dem gotischen Viertel liegt der Plaça Reial (Königsplatz), einer der schönsten und prachtvollsten Plätze von Barcelona. Die Straßenlaternen auf dem Platz wurden von Antoni Gaudí entworfen und waren sein erstes öffentliches Werk.

Königlich anmutender, palmenbesetzter Platz im Zentrum von Barcelona.
Plaça Reial

Die Plaça Reial ist gesäumt von Restaurants, wo man unter den Kolonnaden sitzen und das bunte Treiben unter den Palmen beobachten kann. Ich kann euch zum Beispiel das Ocaña empfehlen, wo man zu jeder Stunde das passende Ambiente findet (außer dem Restaurant gibt es eine Bar und einen Nachtclub).

Tipp: Wenn ihr nachts auf der Plaça Reial unterwegs seid, probiert den Pipa Club aus, der sich im obersten Stockwerk eines Wohnhauses versteckt.

Ist die Kolumbussäule in Sicht, ist man am Ende der Rambla angelangt. Mit ausgestrecktem Arm zeigt der Entdecker auf den Hafen und das Meer (allerdings nicht nach Amerika sondern nach Mallorca). Im Globus unter seinen Füßen verbirgt sich eine verglaste Aussichtsplattform, von der man einen guten Blick auf den Hafen und die Rambla hat.

Kein Must-Do (ich fand sie etwas eng und stickig), aber wenn ihr euch einen Blick von oben auf Barcelona verschaffen wollt, könnt ihr die Tickets direkt vor Ort im Touristeninformationsbüro im Sockel kaufen.

Was es alles auf der Rambla zu sehen gibt erzähle ich euch in diesem ausführlichen Post.

Der Hafen von Barcelona

Von der Kolumbussäule sind es nur noch wenige Schritte zum alten Hafen von Barcelona. Hier kann man auf der breiten Promenade am Hafen entlang schlendern oder das Wasser über die Rambla de Mar überqueren und bis zum Einkaufszentrum Maremagnum und zum Aquarium von Barcelona gehen.

Bei gutem Wetter kann man eine Bootsfahrt mit Ticket Symbol.Las Golondrinas unternehmen, die direkt gegenüber der Kolumbusstatue abfahren. Die 40-Minütige Fahrt geht nur durch den Hafen und die 60-Minütige Fahrt durch den Hafen und vorbei and den Stränden von Barcelona.

Blick auf den Strand während einer Bootsfahrt an der Küste entlang.

Der neue olympische Hafen, der auf dem Foto zu sehen ist, liegt etwas weiter nördlich, auf Höhe der Zwillingstürme am Strand von Somorrostro (ein Strandbesuch ist für den dritten Tag geplant).

Weitere Sehenswürdigkeiten auf der Rambla und am Hafen:

Das gotische Viertel von Barcelona

In den engen Gassen des Barri Gòtic kann man sich leicht verirren, was uns an unserem ersten Tag aber nicht stört, im Gegenteil, denn wir wollen uns treiben lassen und ein Gefühl für Barcelona entwickeln.

Das gotische Viertel ist der älteste Stadtteil von Barcelona, hier wurde einst die römische Kolonie Barcino gegründet, von der heute nur noch ein paar Mauerreste und Säulen zeugen.

Von der Rambla kann man jederzeit nach links (von der Plaça Catalunya aus kommend) ins gotische Viertel abbiegen.

Zum Beispiel auf Höhe des Miró-Mosaiks, um zur Plaça del Pi zu gelangen, einem der idyllischsten Plätze im gotischen Viertel.

Wie die Kathedrale von Barcelona und die Kathedrale des Meeres im Stadtteil El Born wurde die gotische "Kirche der Kiefer" im 14. Jahrhundert gebaut, einer wirtschaftlich goldenen Zeit in Barcelona, aus der die Katalanen ihren Nationalstolz davontragen.

Im Mittelalter lagen neben den Kirchen die Friedhöfe, bis dieser Brauch im 18. Jahrhundert aus hygienischen Gründen verboten und die Friedhöfe außerhalb der Stadtmauern verlegt wurden.

Zum Glück für uns, denn so entstanden in der sonst dicht besiedelten Altstadt die freien Plätze, auf denen sich heute unter anderem Terrassenbars angesiedelt haben.

Terrassenbar vor der Kirche.

Im Schatten der Kirche Pi liegen gleich mehrere Bars und sowohl in der Bar del Pi als auch im Taller de Tapas kann man nett auf der Terrasse sitzen und Tapas essen.

Die Basilica de Santa Maria del Pi war auch als Kirche der Armen bekannt, der Adel hatte seine Kirche etwas tiefer im heutigen gotischen Viertel.

Der vollständige Name der Kathedrale von Barcelona lautet... (nein, nicht Sagrada Familia) Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia. Benannt ist sie nach der heiligen Eulàlia, einem einfachen, aber willensstarkem Hirtenmaderl, das mit zarten 13 Jahren einen qualvollen Märtyrer-Tod starb. Eulàlia ist eine der beiden Schutzheiligen der Stadt (neben der Mercè).

Die Ticket Symbol. Kathedrale kann gegen Eintritt auch von innen besichtigt werden. Im Patio der Kathedrale symbolisieren 13 weiße Gänse Eulàlias Alter und ihre Unschuld. Außerdem waren Gänse natürlich im Mittelalter beliebte Alarmanlagen, die vor Eindringlingen warnten.

Tipp: Vom Inneren der Kathedrale führt ein Fahrstuhl auf das Dach, von dem man eine gute Aussicht auf die Altstadt hat.

Unter der neugotischen Bischoffsbrücke (Pont del Bisbe) hindurch, einem der ikonischen Wahrzeichen des gotischen Viertels, gelangt man zur Plaça Sant Jaume, wo sich der katalanische Regierungssitz und das Rathaus von Barcelona gegenüberliegen.

Die nahegelegene Plaça del Rei ist einer der ältesten Plätze und war zu Zeiten der Grafen und Könige von Barcelona das Machtzentrum der Stadt. Heute können unter dem mittelalterlichen Komplex archäologische Ausgrabungen der römischen Siedlung Barcino besichtigt werden, die Teil des Geschichtsmuseums MUHBA formen.

Ansicht auf den Plaça del Rei im Barri Gòtic.

Weitere Sehenswürdigkeiten im gotischen Viertel:

  • Reste der römischen Stadtmauer
  • Portal del Bisbe - das Stadttor zum antiken Barcino
  • Säulen des Augustus Tempel
  • Plaça Sant Felip Neri

Ging euch das zu schnell? Das Gotische Viertel wimmelt von geschichtsträchtigen Plätzen, Gebäuden und Legenden - mehr darüber erzähle ich euch in meinem Artikel über das Barri Gòtic.

La Ribera und El Born

Hinter der Via Laietana geht das gotische Viertel über in den Stadtteil La Ribera, der im Mittelalter außerhalb der römischen Stadtmauer entstand und hauptsächlich von Menschen und Zünften besiedelt wurde, die vom Seehandel lebten.

La Ribera ist insgesamt beschaulicher als das gotische Viertel und im charmantesten Teil, dem El Born, findet man viele trendige Bars, Restaurants, Geschäfte und Kunstgalerien.

Fussgaegerzone im Stadtteil El Born in Barcelona.

In vielen der ehemaligen Wohnpalästen auf der prestigereichen Carrer Montcada sind heute Museen untergebracht, wie das trendige Moco-Museum für zeitgenössische Kunst und das Picasso Museum, in dem vor allem Werke aus der "Lehrzeit" des Künstlers in Barcelona ausgestellt sind.

Im Herzen von El Born liegt die gotische Basilika Santa Maria del Mar, die auch als Kirche des Volkes und als Kathedrale des Meeres bekannt wurde. Die Kirche im typisch schmucklosen katalanischen Gotikstil ist auch von innen ein Besuch wert, wo sie ihre wahre Schönheit offenbart. Tickets können außerhalb der Gottesdienste ab 5 EUR direkt vor Ort gekauft werden (zu Gottesdiensten ist die Basilika natürlich frei zugänglich).

Lang gestreckter Altarraum, mit hohen, schlanken Säulen, Buntglasfenstern und einem Rippengewölbe.

Tipps: Von der Terrasse des La Vinya del Senyor hat man einen schönen Blick auf die Hauptfassade und kann sich mit Tapas und einem Gläschen Wein oder Sangría stärken. An der Ecke findet ihr im Caganer Shop originelle Souvenirs und Mitbringsel.

Ein starker Kontrast zur mittelalterlichen Kirche ist die nahegelegene alte Markthalle von El Born, eines der ersten Gebäude in Barcelona, das eine Struktur aus Eisen und Glas hatte, den traditionellen Materialien des Modernisme.

Bei Ausgrabungen wurden unter dem Markt Reste des während des spanischen Erbfolgekriegs zerstörten Stadtteils freigelegt, die heute Teil des Kulturzentrums CCM formen. Der Eingang in die Markthalle ist kostenfrei, der archäologische Bereich kann nur anhand von Führungen betreten werden.

Tipps: In der Ecke der frei zugänglichen Hallen liegen saubere und große Toiletten. Und wenn ihr schon wieder (oder immer noch) hungrig seid, könnt ihr euch vor der Markthalle im Bormuth Tapas & Vermut stärken.

Hinter der Markthalle liegt der Parc de la Ciutadella, ein schöner Park mit einem monumentalen Brunnen. Auch hier hatte Gaudí seine Finger im Spiel: er war für die Hydraulik zuständig, die unter dem Brunnen verborgen liegt.

Vom Park gelangt man über eine palmenbesetzte Allee zum Arc de Triomf, der das symbolische Tor der Weltausstellung 1888 war.

Auf dem Weg zurück Richtung Plaça Catalunya sollte man unbedingt einen kleinen Umweg am Palau de la Música Catalana vorbei machen, der vom Meister des Modernisme Domènech i Montaner erschaffen wurde. Die überschwänglich verzierte Fassade ist ein Augenschmaus und die Akustik des ebenso reich ornamentierten Konzertsaals, der wie eine Schatztruhe verschachtelt im Inneren liegt, ein Klangerlebnis für die Ohren.

Am besten lässt sich der Palau natürlich während eines Konzerts erleben, über den folgenden Link könnt ihr euch alle Ticket Symbol.Eintrittsoptionen ansehen (Standardbesichtigung und Konzerte).

Olive-Käse Icon.Im Born gibt es einige der besten Tapas Bars und Restaurants in Barcelona, unter anderem Klassiker wie das El Xampanyet und die Bar del Pla und neuere Restaurants wie die Ziryab Fusion Tapas Bar und das Fronda Pasaje.

Gute Paella bekommt man in der Bar Rodrigo und für einen Absacker und eine Wurst- oder Käseplatte empfehle ich euch die Bodega del Born.

Wer noch Energie hat, kann seinen ersten Tag in Barcelona mit einer 💃🏻 Flamenco Show ausklingen lassen.

Das Tablao Cordobés ist eines der ältesten Tablaos (Flamenco-Lokale) von Barcelona und bietet authentische andalusische Flamenco Darbietungen mit Gesang und Tanz dar. Anders als in einem Theater kann in Tablaos auch getrunken und optional gegessen werden. Ticket Symbol.Über diesen Link könnt ihr die Tickets für die Flamenco Show reservieren.

Tag 2 in Barcelona

An unserem zweiten Tag in Barcelona sehen wir uns die beiden berühmtesten Sehenswürdigkeiten aus der Nähe an, für die ihr die Onlinetickets bereits in der Tasche bzw. auf dem Handy haben solltet. Für die Sagrada Familia können keine Tickets mehr am Schalter gekauft werden und der Park Güell liegt etwas außerhalb und es wäre sehr ärgerlich, wenn ihr nicht reinkommen würdet.

Den Park Güell besucht man am besten am Vormittag, bevor er sich Mittags hoffnungslos mit Menschen füllt und im Sommer unerträglich heiß ist.

Die beste Zeit, um Gaudis Sagrada Familia zu besuchen ist für mich nachmittags, wenn das durch die Fenster der Passionsfassade einfallende Licht der sinkenden Sonne spektakuläre rot-orangene Lichteffekte ins Kirchenschiff zaubert.

Einen ähnlichen Effekt kann man vormittags beobachten, wenn das Sonnenlicht durch die Fenster der Geburtsfassade fällt und das Kirchenschiff blau färbt - ich persönliche bevorzuge aber die intensiveren und warmen Rottöne der untergehenden Sonne.

Das folgende Foto entstand nicht in der Sagrada Familia, sondern im White Rabbit Museum, aber es kommt der Wahrheit recht nahe und veranschaulicht deutlich den Unterschied der beiden Fassaden.

Die Buntglasfenster der Sagrada Familia im immersiven LED- Würfel des Museums.

Tipp: Wenn ihr euren Besuch auf den Vormittag legt, solltet ihr die Zeit von 9-11 Uhr nutzen, bevor sich die Basilika mit Kreuzfahrttouristen füllt.

In diesem Bericht besuchen wir den Park Güell also am Vormittag und nachmittags die Sagrada Familia. Je nach Verfügbarkeit der Tickets könnt ihr die Reihenfolge beliebig ändern. Der Park Güell liegt im Stadtteil Gràcia - eine gute Gelegenheit also für einen Spaziergang durch Barcelonas beliebtestes Stadtviertel.

Programm für den zweiten Tag:

  1. Park Güell
  2. Stadtteil Gràcia
  3. Sagrada Familia

Park Güell - der phantasievolle Park von Gaudí

Für die Besichtigung des Park Güell sollte man einen halben Tag einplanen, denn er liegt fast am Rande des Stadtzentrums und die Anfahrt ist mit einem kleinen Fußmarsch verbunden.

Die Anfahrt erfolgt mit der grünen Metrolinie L3 bis zur Station Lesseps, von der man noch c.a. 15 - 20 Minuten zu Fuß bis zum Eingang des Parks geht. Der Weg führt bergauf und wird teilweise durch mechanische Rolltreppen erleichtert.

Wenn ihr ein Ticket für den Hop-On-Hop-Off Bus gekauft habt, ist es gut vorab zu wissen, dass die Haltestelle nicht direkt am Park liegt und auch hier c.a. 15 Minuten gelaufen werden muss.

Tipp: Wenn es euer Budget erlaubt, nehmt ein Taxi zum Park Güell (c.a. 20 EUR ab Plaça Catalunya), so spart ihr euch den Weg entlang einer befahrenen Hauptstraße und den etwas mühsamen Aufstieg, denn im Park werdet ihr noch genug gehen.

Das Parkgelände ist sehr weitläufig, mit mehreren Aussichtspunkten (die wieder bergauf liegen) und Viadukten. Am interessantesten ist die monumentale Zone, in der die berühmte Salamandertreppe und die Wellenbank liegen.

Beim Ticket Symbol.Ticketkauf über Tiqets fallen in diesem Fall Gebühren an. Alternativ könnt ihr die Eintrittskarten direkt online über die offizielle Webseite des Parks kaufen.

Blick vom Balkon des Platzes auf die Casa de Guarda und Barcelona.
Lebkuchenhaus im Park Güell

Gaudí wird in diesem Post häufiger erwähnt und wer nach Barcelona kommt, sollte sich ein bisschen mit dem Architekten befassen, um die Genialität, die er in seine Bauwerke fließen ließ, auch wirklich schätzen zu wissen. Vor allem bei der Planung des Park Güell, der eigentlich als Wohnsiedlung vorgesehen war, hatte sich Gaudí einiges gedacht, was man nur anhand einer Ticket Symbol.geführten Tour erfährt.

Nachwort: Der Park Güell hat 2025 seine Eintrittspreise fast verdoppelt und ist für viele nicht mehr so attraktiv wie vorher. Ich selbst war immer ein großer Fan des Parks, bei meinem letzten Besuch an einem heißen Sommer-Nachmittag habe ich ihn das erste Mal so wahrgenommen, wie er auf viele Touristen wirken muss: heiß und überlaufen. Trotzdem gehört er für mich immer noch zu den Must-See-Sehenswürdigkeiten bei einem längeren Aufenthalt.

Am lohnenswertesten ist der Park direkt nach Öffnung und kurz vor Schließung. Achtet auf die Besuchszeiten, denn zu gewissen Zeiten (früh morgens und später am Abend) ist der Park nur für die Einheimischen zugänglich.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Park Güell:

  • Casa Vicens - Gaudís unbekannteres erstes Haus liegt in der Nähe des Park Güell

Tapas essen in Vila de Gràcia

Was macht Gràcia so beliebt? Ich habe ehrlich gesagt etwas länger gebraucht, um Gràcias Charme zu erlegen - aber ich bin auch kein Fan der Crema Catalana, also vielleicht liegt es an mir.

Jeder möchte in Gràcia wohnen und die Glücklichen, die dort eine bezahlbare Wohnung finden konnten, schwärmen vom dörflichen Charme, dem Nachbarschaftsgefühl, den vielen Bars und gemütlichen Plätzen. In Gràcia habt ihr Gelegenheit, ein etwas authentischeres Barcelona kennenzulernen, das nicht so auf Tourismus ausgerichtet ist wie das gotische Viertel.

Um vom Park Güell bis in das Herz von Gràcia, der Vilà de Gràcia, zu gelangen, geht man am besten zu Fuß - der Weg führt bergab und dauert c.a. 15-20 Minuten. Alternativ kann man einen Teil der Strecke mit dem Bus der Linie 24 (ab Ctra del Carmel bis Ptge Josefina Torrens Illas) zurücklegen, da die Bushaltestelle am östlichen Ausgang des Parks liegt, lohnt sich das aber nicht wirklich.

Ich empfehle euch, den Park über den Ausgang zwischen den "Lebkuchenhäusern" zu verlassen und bis zum Carrer de Verdi zu gehen, einer der belebtesten Straßen des Viertels, wo viele kleine Boutiquen und ethnische Restaurants liegen. Hier befinden sich auch die Cines Verdi, wo Filme in der Originalversion gezeigt werden, was das Kino beliebt bei den vielen in Barcelona wohnhaften Expats macht.

Ähnlich belebte Straßen sind die Carrer d'Astúries, die Travestere de Gràcia und die Carrer de Bonavista. Ein weiterer perfekter Ort, um am katalanischen Leben teilzuhaben, ist auf einem der zahlreichen Plätzen in der Vila de Gràcia.

Seit Gràcia noch ein unabhängiges Dorf war, ist die Plaça de la Vila de Gràcia Mittelpunkt und Treffpunkt der Einwohner und um den ehemaligen Glockenturm haben sich Restaurants und Terrassenbars angesiedelt, von wo man das lebhafte Treiben beobachten kann.

Die beliebte Plaça del Sol zieht vor allem ein jüngeres Publikum an, die sich hier auch gerne in Grüppchen auf dem Boden niederlassen, wenn es auf den Terrassenbars keine freien Plätze mehr gibt.

Belebter Platz in Barcelona an einem sonnigen Frühlingstag.

Auf der Plaça de la Virreina geht es etwas entspannter zu und auch auf diesem Platz haben sich um die hübsche Pfarrkirche Terrassenbars angesiedelt, wo man mit Tapas und einem erfrischenden Getränk eine Verschnaufpause einlegen kann.

Auch abseits der Plätze gibt es gute Tapasbars, zum Beispiel im Klassiker Bar Bodega Quimet, das allerdings nicht auf dem Weg zur Sagrada Familia (unserem nächsten Stopp) liegt.

Viele Tapasbars haben nur abends geöffnet, wie das La Graciosa, wo man in dem gemütlichen Patio Platz nehmen kann oder das winzige Celler Marín, das eine erlesene Auswahl von Tapas anbietet und etwas teurer ist. Hier erfahrt ihr, wo man in Barcelona sonst noch gut Tapas essen kann.

Wer ein ausführliches Mittagessen bevorzugt, kann die Taverna El Glop probieren, die zwar sehr beliebt bei Touristen, aber keine Touristenfalle ist und wo man gute Paella essen kann. Während der Calçots-Saison (November bis April) könnt ihr die milde Frühlingszwiebel hier mit einer leckeren Romesco Sauce probieren.

Gute katalanische Hausmannskost ohne viel Schnickschnack und ein Mittagsmenü für 15,50 EUR bekommt man im Cal Boter, das ebenfalls auf dem Weg zur Sagrada Familia liegt.

Besuch der Sagrada Familia

Die Sagrada Familia von Antoni Gaudí ist für mich das Beste, was Barcelona zu bieten hat. Von Zynikern wird sie verächtlich als Touristenfalle abgetan, aber die Gesinnung des gottesfürchtigen Gaudí war natürlich pur und er steckte sein ganzes Herz und Genie in dieses Jahrhundertbauwerk. Seit seinem Tod vor knapp 100 Jahren mussten die kargen Baupläne teilweise neu interpretiert werden, das Ergebnis ist eine der ungewöhnlichsten Kirchen, die ihr euch im Leben ansehen werdet.

Von vorne etwas düster und seltsam, von hinten karg und kantig und von innen bunt und ätherisch - selbst wenn ihr keine Architekturfans oder religiös seid, wird euch die Schönheit der Sagrada Familia nicht unbeeindruckt lassen.

Ihr könnt euch entweder meinen ausführlichen Artikel über die Sagrada Familia durchlesen oder das Kirchenschiff unvoreingenommen auf euch wirken lassen. Die schönsten Momente im Kirchenschiff erlebt man am frühen Vormittag und am späten Nachmittag, wenn das einfallende Sonnenlicht durch die Buntglasfenster der Geburtsfassade und der Passionsfassade gefiltert werden.

Die Geburtsfassade der Sagrada Familia

Die Eintrittskarten für die Sagrada Familia können mit und ohne Zugang zu den Türmen gekauft werden. Falls ihr euch nicht sicher seid, ob sich ein Besuch der Türme für euch lohnt, hilft euch hoffentlich dieser Artikel weiter.

Wie immer hinterlasse ich euch auch einen Link, um die Ticket Symbol.Onlinetickets über Tiqets zu kaufen, aber in diesem Fall ist der Eintritt über die offizielle Webseite der Sagrada Familia günstiger.

Tickets können ausschließlich online gekauft werden!

Der in der Eintrittskarte beinhaltete Audioführer deckt das Basiswissen gut ab, mehr über die Basilika und ihren genialen Erbauer erfahrt ihr anhand einer Ticket Symbol.deutschen Führung durch die Sagrada Familia (die Führungen finden nur an bestimmten Tagen und zu bestimmten Uhrzeiten statt).

Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Sagrada Familia:

Tag 3 in Barcelona

Nach dem vollem Sightseeing Programm am ersten und zweiten Tag entspannen wir am dritten und letzten Tag ein bisschen am Strand.

Im Sommer sollte man unbedingt Badezeug einpacken, denn beim Anblick des kühlen, blauen Mittelmeers bekommt man schnell Lust auf eine kurze Erfrischung, auch wenn das nicht geplant war (man darf aber nichts unbeobachtet am Strand liegen lassen!). Auch im Winter lohnt sich bei schönem Wetter ein Spaziergang über die Strandpromenade und viele Bars und Restaurants haben das ganze Jahr über geöffnet.

Der "Berg" und Park Montjuïc grenzt fast bis ans Meer an und ist vom Strand schnell und einfach mit der Hafenseilbahn zu erreichen, von der man nochmal einen tollen Blick auf die Stadt hat.

Programm für den dritten Tag:

  1. Das Fischerviertel Barceloneta + Strand
  2. Mit der Hafenseilbahn auf den Montjuïc
  3. Font Màgica

Der Strand von Barceloneta

Einer der Selling Points von Barcelona ist der kilometerlange Stadtstrand, der vom Zentrum aus schnell zu erreichen ist. Über die palmengesäumte Strandpromenade zu schlendern und fruchtige Sangría oder ein kühles Bier in einer Strandbar zu trinken, gehört zu einem Barcelona-Besuch einfach dazu.

Einer der zugänglichsten Strände ist die Platja de la Barceloneta, der c.a. 10 - 15 Minuten zu Fuß von der gleichnamigen Metrostation entfernt liegt.

Das angrenzende ehemalige Fischerviertel Barceloneta ist einer der authentischsten Stadtteile von Barcelona und perfekt, um in das mediterrane Flair der Metropole einzutauchen.

Die Promenade und der Strand von Barcelona.
Der Strand von Barceloneta

Generell empfehle ich euch, jeden Tag in Barcelona so früh wie möglich zu beginnen, vor allem wenn ihr während der heißen Sommermonate in der Stadt seid. Im Urlaub fällt es nicht leicht, früh aus den Federn zu kommen, vor allem nach einer Nacht mit vielen Tapas und Wein, aber es lohnt sich!

Und wenn ihr an eurem letzten Tag noch etwas ganz besonderes machen und eine schöne Erinnerung mit nach Hause nehmen wollt, empfehle ich euch dieses magische Ticket Symbol.Sunrise SUP Erlebnis.

Mehrere Personen im Wasser, die auf Stand-Up-Paddle Brettern der aufgehenden Sonne entgegenpaddeln.

Auch zum Baden empfehle ich euch Vormittags an den Strand zu gehen, wenn die Sonne noch nicht so knallt und die Partytouristen noch in verdunkelten Hotelzimmer ihren Rausch ausschlafen (es sei denn, ihr gehört zu dieser Gruppe, dann wird euch der Strand vor allem auch abends interessieren).

Im Brunch & Cake by the Sea könnt ihr euren Tag mit einem ausgiebigen Frühstück starten und im La Roseta habt ihr eine große Auswahl an Sandwiches und belegten Brötchen, die ihr auch mit an den Strand nehmen könnt.

Tipp: Wer etwas mehr Ruhe am Strand sucht, kann sein Glück an den Stränden nördlich des Port Olímpic probieren, die generell etwas familiärer sind. Einen Überblick über alle Strände von Barcelona gebe ich euch in meinem ausführlichen Barcelona-Strandführer.

Paella essen in Barceloneta

Für viele Barcelona-Besucher (und auch Spanier) ist die Paella der kulinarische Gipfel der spanischen Küche und wo lässt es sich besser Paella essen, als am Strand. Mit Blick aufs Meer und Salzgeruch in der Luft schmecken Meeresfrüchte und Fisch gleich doppelt so frisch.

Tipp: Die Spanier essen die Paella fast ausschließlich mittags, da sie spät zu Abend essen und Paella schwer verdaulich ist.

Die wahre Paella kommt übrigens aus Valencia, in Katalonien solltet ihr lieber Arroz (oder Arroces in der Mehrzahl) bestellen, der ähnlich zubereitet wird, aber saftiger ist und auf der Speisekarte eines jeden guten Restaurants zu finden ist.

Und Restaurants gibts in Barceloneta wie Sand am Meer. Man kann wählen zwischen Meerblick, Hafenblick oder auch gar keinem Blick und in den meisten steht Paella (bzw. Arroz) auf der Speisekarte.

Mit Klassikern wie dem Restaurante Salamanca und dem Can Majó kann man dank des Strandblicks nicht viel falsch machen. Noch näher am Meer sitzt man in den Xiringuitos Sal Mar, Arenal und Platja Ca la Nuri.

Wo man in Barcelona sonst noch gute Paella essen kann, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Auch gute Fleischrestaurants und vegetarische Optionen findet man in Barcelona - entlang der Moll de Dipòsit liegen eine ganze Reihe von Restaurants mit Blick auf den Hafen.

Tipp: zwischen den Kolonnaden befindet sich das Museu d'Història de Catalunya, auf dessen Dach die Terrassenbar Terraza de les Indianes liegt, wo man besonders zu Sonnenuntergang ein stimmungsvolles Ambiente und einen schönen Blick auf den Hafen und den Montjuïc genießen kann.

Es lohnt sich auch, in den Kern von Barceloneta vorzudringen und in einer der versteckten kleinen Bars zu essen, was meist günstiger und authentischer ist, als direkt am Strand. Das La Cova zum Beispiel ist bekannt für seine unprätentiösen und leckeren Tapas.

Mit der Hafenseilbahn auf den Montjuïc

Was rundet die 3 Tage in Barcelona besser ab, als die Stadt nochmal in ihrer ganzen Herrlichkeit von oben zu betrachten? Wer nicht beim Sonnenbad eingeschlafen oder in einer der Strandbars verhockt ist, kann zu diesem Zweck noch ein Abstecher auf Barcelonas Lieblingsberg unternehmen.

Der einfachste Weg, um vom Strand auf den Montjuïc zu gelangen, ist mit der Hafenseilbahn. Die Station der Schwebeseilbahn am Strand von San Sebastiá (vor dem W-Hotel) ist leicht zu finden, indem man in die Luft guckt und mit dem Blick dem Kabel folgt.

Bereits aus der Ticket Symbol. Seilbahn kann man spektakuläre Blicke auf den Hafen erhaschen. Wer vor lauter Köpfen das Meer nicht sieht, sollte aber nicht verzagen, denn am Ende der Fahrt erwartet euch am Mirador de Miramar eine Aussichtsplattform, wo euch der ganze Hafen zu Füßen liegt.

Ausblick auf den Hafen von Barcelona vom Berg Montjuïc
Blick über den Hafen von Barcelona

Auf dem Gipfel angekommen, kann man entweder auf gleichem Wege mit der Hafenseilbahn zurück zum Strand schweben, oder den Montjuïc erkunden.

Sehenswürdigkeiten auf dem Montjuïc

Der Montjuïc ist sehr weitläufig und beherbergt eine Vielzahl von Attraktionen, von denen viele in Verbindung mit den olympischen Spielen und der Expo stehen:

  • Castell del Montjuïc (Burg)
  • Olympisches Stadium + Olympischer Ring
  • Olympisches Sportmuseum
  • Miró Kunststiftung

Alles über den Montjuïc könnt ihr in meinem Artikel über Barcelonas Hausberg nachlesen. Dort erfahrt ihr auch, wie ihr am besten zu den jeweiligen Attraktionen gelangt.

Natürlich gibt es auf dem Montjuïc auch wieder mehrere Restaurants und Bars, wo ihr die Möglichkeit habt etwas zu essen oder zu trinken.

Das Terraza Martínez liegt gleich neben der Bergstation der Hafenseilbahn, mit ähnlich herrlichem Panoramablick auf den Hafen und die Stadt.

C.a. 11 Minuten Fußweg entfernt befindet sich das Restaurant Xalet de Montjuïc, von dessen Terrasse man einen ähnlich sagenhaften Blick auf Barcelona hat (allerdings ohne Hafen).

Für ein paar Tapas und ungezwungenes Ambiente kann ich die Kioskbar Salts im olympischen Schwimmbad empfehlen, das gleich neben dem Xalet liegt. Hier lohnt es sich auch, zum Sonnenuntergang herzukommen.

Von hier habt ihr mehrere Optionen:

  • ihr geht zurück zur Hafenseilbahn (wenn ihr ein Return-Ticket gekauft habt)
  • ihr nehmt die Montjuïc Seilbahn (Telèferic de Montjuïc, nicht dasselbe ist wie die Hafenseilbahn!) zum Aussichtspunkt Mirador del Alcalde und geht von dort zurück zur Hafenseilbahn
  • ihr steigt an der Station Parc de Montjuïc in die Standseilbahn (Funicular), die Teil des öffentlichen Verkehrsnetz ist und die euch in die Innenstadt bringt

Font Màgica

Alternativ könnt ihr den Bus der Linie 150 über die andere Seite des Montjuïc Richtung Plaça Espanya nehmen und euch im Sommer (2026 erst ab Herbst) das bei Anbruch der Dunkelheit stattfindende Lichtspektakel am Font Màgica ansehen. Die Haltestellen sind auf dem ganzen Berg verteilt, die dem Aussichtspunkt Miramar nächstgelegene Station ist Av. Miramar Pl Carlos Ibáñez.

Choreographien am Font Màgica 2025:

2. Oktober - 31. Oktober: Donnerstags, Freitags und Samstags 21 - 22 Uhr
1. November - 30. November: Donnerstags, Freitags und Samstags 20 - 21 Uhr

Aussteigen kann man an der Station Piscines Picornell - Museu Nacional, um c.a. 5 Minuten zu Fuß zum Nationalpalast gehen, in dem das Kunstmuseum untergebracht ist. Alternativ nimmt man ab der Pl Dante einen Bus der Linie 55 und steigt am Museu Nacional - Museu Etnològic aus.

Von den Treppen am Palau Nacional hat man nochmal einen ganz besonderen Blick auf Barcelona und sieht am Ende der Treppe bereits die Font Màgica. Magisch wird der Brunnen bei Anbruch der Dämmerung, wenn das Wasser im Schein tausender (ökofreundlicher) LED-Lichtern anfängt zu tanzen. Die Brunnen-Show ist kostenlos und findet nur Donnerstags bis Samstags statt.

Blick vom Nationalpalast Barcelona über den Font Màgica und Plaça Espanya bis zum Tibidabo.

Weitere Sehenswürdigkeiten am Fuß des Montjüic

  • Poble Espanyol - Das spanische Dorf
  • Plaça Espanya und monumentaler Brunnen
  • Einkaufszentrum Las Arenas in ehemaliger Stierkampfarena
  • Venezianische Türme
  • Stadtteil Poble Sec und Tapas Tour im Carrer Blai

Bonus: Tag 4 in Barcelona

Allen Glücklichen, die noch einen Tag mehr in Barcelona haben, hinterlasse ich im Anschluss noch ein paar Links zu weiteren Sehenswürdigkeiten, die ihr je nach Lust und Laune entdecken könnt:

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Ich freue mich über eine kleine Anerkennung meiner Arbeit 💙
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Geschrieben von Alex

Als ich vor 15 Jahren das erste Mal nach Barcelona kam, habe ich mich sofort in diese wunderschöne Stadt verliebt, also bin ich direkt hiergeblieben und mittlerweile ist Barcelona zu meiner Heimat geworden. In diesem Blog will ich euch "meine" Stadt vorstellen und euch zeigen, was Barcelona so besonders macht.

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25 comments on “Barcelona erkunden in 3 Tagen”

  1. Hallo Alex
    Danke für deinen tollen Bericht. Wir werden uns sehr gerne an deine Empfehlungen halten!
    Ich hätte geplant ca. Mitte Dezember für 4 Tage nach Barcelona zu reisen.

    Ist die Vorweihnachtszeit empfehlenswert bzw. haben die berühmten Sehenswürdigkeiten durchgehend geöffnet?

    Besten Dank für deine Rückmeldung.
    LG Peter

    1. Danke Peter, für deinen netten Kommentar.
      Für einen Kulturtrip nach Barcelona ist der Winter eine der besten Jahreszeiten. Es herrscht allgemein weniger Trubel, es geht entspannter zu und ist vor allem nicht so heiß wie im Hochsommer. Trotzdem erwischt man mit Glück noch viele Sonnenstunden und es regnet seltener als im Herbst und im Frühling. Es kommt ein bisschen darauf an, was man sucht, jede Jahreszeit hat seine Vor- und Nachteile. Im Frühling und Frühsommer ist die Stadt am lebhaftesten, im guten Sinne, im Hochsommer fliehen die Einheimischen an die Küste und die Touristen übernehmen die Stadt und im Herbst wird es wieder ruhiger und tagsüber ist es meist bis Mitte Oktober noch angenehm warm.

      Die Sehenswürdigkeiten haben im Dezember außer am Weihnachtstag (25.12.) ganz normal geöffnet.
      Ich habe auch einen Artikel über den Winter in Barcelona geschrieben, wo viele deiner Fragen beantwortet werden.

      Viele Grüße!

  2. Hallo Alex,
    Wir haben uns erst gestern entschieden nächste Woche nach barcelona zu fliegen. Wo gibt es einigermaßen günstige Tickets für die Sehenswürdigkeiten?
    Eine direkte Buchung funktioniert im Moment nicht wirklich gut für die kommende Woche.

    Liebe Grüße Ulrike

    1. Liebe Ulrike,
      wie schön, dass ihr euch so spontan entschlossen habt, nach Barcelona zu reisen 💙
      Tickets können Online schnell und sicher sowohl über 🎟 Tiqets als auch über 🎟 GetYourGuide gekauft werden. Beide Plattformen bieten identische Preise an und in den meisten Fällen zahlt man dasselbe wie bei einer Direktbuchung, nur für die Sagrada Familia und den Park Güell fallen Extra-Gebühren an. Beide Plattformen bieten sowohl Einzeltickets als auch Pakete an, wobei man preislich mit den Einzeltickets meist besser wegkommt, während man bei den Packs eben weniger Aufwand hat. Die Verfügbarkeit ist allerdings dieselbe wie über die "offiziellen" Webseiten und ich kann mir vorstellen, dass die Tickets für die Sagrada Familia über Ostern bereits ausverkauft sind..
      Viele Grüße und eine schöne Zeit in Barcelona!

    1. Liebe Sandra, ich habe deine Spende erhalten und mich sehr gefreut, vielen Dank dafür 💙
      Alles Gute und einen schönen Aufenthalt in Barcelona!

  3. Hallo Alex, deine Barcelona-Safari ist Gold wert....das hat mir unwahrscheinlich viel Zeit gespart. Ich habe gelesen, dass wenn man über die links bucht, Du eine Provision davon bekommst. Leider habe ich das Hotel und den Flug schon bevor ich deine Seite gesehen habe, gebucht. Aber ich bin so dankbar, dass ich dir gerne etwas zukommen lassen würde. Wie kann ich "meine Provision" überweisen? liebe Grüße und nochmal vielen Dank.... 🙂

  4. Hallo Alex,

    wir sind mit 9 Erwachsenen und drei Kindern vom 05. bis 09.02. in Barcelona. Aufgrund unserer familiären Situation sind wir außerhalb in Teia in eine großen Haus, welches oben am Berg liegt, untergebracht. Für uns wäre es besser, wenn wir mit dem Bus nach Teia fahren, haben aber nicht herausfinden können, ob das OLA Ticket dafür nutzbar ist. Gibt es auch Gruppentarife alternativ? Was könnten ihr empfehlen?

    1. Hallo Roland,

      Teià ist sehr hübsch und ruhig, optimal um zu Übernachten, aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ganz einfach zu erreichen. Die Hola-Barcelona Card (meinst du die mit OLA Ticket?) gilt nur für das Stadtgebiet (Zone 1), Teià liegt in der Zone 2. Anschluss habt ihr ab dem Zentrum entweder mit dem Zug der Renfe am Meer entlang bis El Masnou bzw. Ocata (wo ich selbst lange Zeit gelebt habe) und weiter mit dem Bus, oder auch direkt mit dem Bus ab der Innenstadt. In allen Fällen gelten die Tarife des ATM und eine Abo-Karte für Metro, Zug und Bus mit mehreren Fahrten lohnt sich im Gegensatz zu Einzeltickets immer. Ihr habt die Wahl zwischen der T-Casual mit 10 Fahrten (Unipersonal, also jeweils nur von einer Person nutzbar), der T-familiar mit 8 Fahrten (Multipersonal, d.h. mehrere Personen können gleichzeitig fahren, für jeden Reisenden muss eine Fahrt entwertet werden) oder der T-grup mit 70 Fahrten (Multipersonal). Schließlich gibt es noch die T-jove mit unbegrenzten Fahrten für Personen unter 30 Jahren (Unipersonal), die auch 2025 noch um 50% reduziert ist. Kinder unter 4 Jahren fahren gratis. Mehr Info findest du in meinem Artikel über die Öffentlichen Verkehrsmittel.
      Tipp: In Teiá kann ich euch zum draußen sitzen das Restaurant Cambray empfehlen (ich war aber nur im Sommer dort) und im Ca la Rosi bekommt man ein gutes, hausgemachtes Mittagsmenü. Auch in El Masnou findet ihr an der Hauptstraße (gegenüber vom Meer) und am Hafen eine große Auswahl an Bars und Restaurants.
      Viele Grüße und eine gute Zeit in Barcelona!

  5. Vielen lieben Dank für deinen Beitrag, fliege im Mai nach Barcelona und werde mir die ein oder anderen Ausflugtipps merken und abspeichern.

    Jetzt nur noch ein paar Fragen, ich gehe als Junge Frau alleine nach Barcelona, ist das gefährlich? Würde Abends gerne mal Salsa tanzen gehen, hast du da einen Tipp? Kann ich mit der Barcelona Card auch eine Zug außerhalb Barcelonas fahren?

    Liebe Grüße Steffi

    1. Hallo liebe Steffi, vielen Dank für deinen Kommentar.
      Generell ist Barcelona nicht gefährlich für alleinreisende Frauen und Sexualverbrechen gibt es hier eher selten. Anfangs war ich viel alleine in Barcelona unterwegs und hatte nie Probleme, nur einmal wurde ich früh morgens auf der Rambla angequatscht, aber der war glaub eher auf meine Handtasche aus..vor Taschendieben muss man ein bisschen auf der Hut sein. Natürlich würde ich nachts nicht alleine durch eine dunkle, verlassene Gasse in der Altstadt schlendern, vor allem im Raval und in der Hafengegend, aber es sind hier auch abends so viele Einheimische und Touristen unterwegs, dass du dich da problemlos an eine Gruppe dranhängen kannst.

      Die Barcelona Card ist nur für Fahrten innerhalb der Stadtzone gültig (Zone 1), um in andere Zonen zu fahren, musst du dir zusätzlich entweder einen Einzelfahrschein (bzw. Hin- und Zurück) holen, oder die T-Casual mit 10 Fahrten. Mehr Infos zu Fahrkarten und Verkehrsnetz findest du hier.

      Salsa ist nicht so mein Ding, habe also keine persönliche Empfehlung für dich, ich habe aber mal gegoogelt und folgendes gefunden: Dio Club by Seven Dance, Antilla Barcelona (auf Google steht geschlossen, aber die sind nur umgezogen, schau auf Instagram) und Sala Vivaldi (Dienstags). Oder, etwas gemütlicher, die El Bombón Bar. Sag gerne Bescheid, wo du gelandet bist und wie's war, ich wurde schon mehrmals nach Salsa Bars gefragt und weiß immer nicht, was ich empfehlen soll.

      Viel Spaß in Barcelona!

  6. Hallo liebe Alex,
    dein Barcelona Programm ist echt super, vielen Dank dafür 🙂
    Wir landen im Mai gegen 13Uhr in Barcelona und mit allem drum und dran, schätz ich mal haben wir Zimmer gegen 16:00 bezogen.
    Was würdest du am späten Nachmittag / Abend noch machen?
    Wie sind die Mittagessen und Abendessenszeiten? Die Lokale öffnen ja denk ich mal später als bei uns in Österreich und Deutschland. Hast du auch einen Tipp für eine Hidden Bar? Danke dir!

    1. Hallo Bianca, vielen lieben Dank für deinen netten Kommentar 😊.
      Ich würde mir für den Anreisetag nicht mehr zu viel vornehmen und lieber erstmal ein Feeling für Barcelona entwickeln. Je nachdem wo ihr untergebracht seid, könnt ihr zum Beispiel im gotischen Viertel anfangen, wo es von netten Restaurants und Bars wimmelt. Die Einheimischen essen ab c.a. 21 Uhr oder sogar noch später zu Abend, aber vor allem in den touristischeren Gegenden haben die Restaurants durchgehend geöffnet. Ein guter Platz um zu starten ist zum Beispiel die Plaça Reial, die einfach zu finden ist und wo man schön draußen sitzen und essen kann. Die Restaurants hier haben alle durchgehend geöffnet. Im Ocaña zum Beispiel kann man gut essen und im Keller "versteckt" gibt es außerdem eine nette Cocktail Bar für später, die sich "Apotheke" nennt (also nicht Farmàcia, sondern tatsächlich Apotheke). Ebenfalls am Plaça Reial im oberen Stock eines Wohnhauses, liegt das Pipa Club, ein ehemaliger Pfeifenraucher Club, der sich sehr geheim und exklusiv anfühlt, aber mittlerweile kein wirklicher Geheimtipp mehr ist. Wenn ihr eine Flüsterbar sucht, dann finde ich eine der Besten das Bobby's Free (das Passwort um reinzukommen findet man auf der Webseite), auch das El Ascensor kann ich euch empfehlen, beides sind Cocktailbars. Wenn ihr lieber Wein trinkt, kann ich euch zum Beispiel das winzige Zim empfehlen (nur Bargeld!). In diesem Post findet ihr sonst noch ein paar gute Tapas Bars.
      Viel Spaß in Barcelona und lasst mich wissen, wenn ihr eine gute Kneipe entdeckt!

      1. Hallo Alex,
        vielen, vielen Dank! 🙂 Hattest du einer der City Pässe?
        Wichtig ist uns mit den Öffis rumzufahren, Sagrada Familia, Park Güell, Bus Touristica und Casa Battlo.
        Danke dir, vielmals für die tollen Tipps 🙂

        1. Hallo Bianca, ich habe ehrlich gesagt noch keinen der City Pässe selbst ausprobiert, aber ich habe ja auch alle Zeit der Welt, um mir Barcelona in Ruhe anzusehen 🙂. Außerdem gibt es für Residenten für viele Sehenswürdigkeiten Promotionen, besser als jeder Pass also 🙃.
          Für euch würde sich vermutlich der Barcelona Essentials Pass (Sagrada Familia mit Turm, Park Güell + Öffis), gepaart mit dem Casa Batlló + Hop-On-Hop-Off Bus Paket lohnen. Beides kannst du dir unter diesem Partnerlink ansehen. Ich habe auch einen Artikel über die Barcelona City Pässe und Cards geschrieben, bin aber gerade dabei, den zu aktualisieren, weil sich die Angebote ständig ändern..
          Viele Grüße!

  7. Hallo Alex,
    wir kommen im Mai für 3 Tage nach Barcelona. Die Vorschläge für die 3 Tage finde ich super und wir möchten die Tage eigentlich auch danach gestalten.
    Allerdings habe ich jetzt festgestellt, dass bei der Buchung des Parc Guell für den 22. und 23.05. überhaupt keine Buchungsmöglichkeiten angezeigt werden. Heißt das, dass die Tage bereits komplett ausgebucht sind oder ist da irgendwas besonderes los?
    Vielleicht kannst Du mir hier noch einen Tipp geben?

    Danke und LG Melanie

    1. Hallo Melanie,
      ja, es scheint tatsächlich so, als gäbe es für diese beiden Tage keine Eintrittskarten mehr, was mir allerdings etwas seltsam vorkommt, da es ja noch ein bisschen hin ist und meines Wissens auch nichts besonderes los ist in Barcelona. Ich habe eine Mail an den Park Güell geschickt, um nachzuhaken und sicherzustellen, dass es sich nicht um ein technisches Problem handelt, oder der Park geschlossen hat. Sobald ich mehr weiß, lasse ich es dich hier wissen.

      Viele Grüße, Alex

    2. Hallo nochmal, ich habe herausgefunden, dass am 23.5. eine "exklusive" Modenschau im Park abgehalten werden soll, d.h. der Park bleibt an dem Tag und (höchstwahrscheinlich) am Vortag für Besuche geschlossen. Vielleicht könnt ihr die Besichtigung auf euren dritten Tag verlegen, der Park Güell liegt zwar nicht direkt im Zentrum, ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert.

      Liebe Grüße, Alex

      1. Vielen Dank für die Recherche zum Parc Güell.
        Ist es denn zwingend erforderlich, Tickets im Vorfeld zu buchen, oder kann man "einfach so" hin?
        Da es an unserem bevorzugten Tag ja nicht klappt, wollen wir uns an einem anderen Tag aber auch nicht unbedingt einen fixen Termin setzen und würden einfach schauen, ob es noch reinpasst. Oder hat man da keine Chance?

        1. Einfach so hin zu gehen würde ich euch nicht raten, da der Park pro Stunde nur eine gewissen Besucheranzahl erlaubt. Prüft man zum Beispiel heute die Verfügbarkeit für Montag + Dienstag, sieht man, dass es nur noch abends Karten gibt (Sonntag ist ausgebucht). Im Mai wird das ähnlich sein und wenn der Park am 22. + 23. geschlossen hat, wird an den Tagen drum rum höchstwahrscheinlich besonders hohe Nachfrage herrschen. Aber wenn der Besuch des Park Güell keine Priorität hat, könnt ihr natürlich noch bis ein paar Tage vorher warten, die Anfahrt zum Park würde ich ohne Tickets allerdings nicht unternehmen. Zu guter Letzt habt ihr noch die Möglichkeit, ein erstattbares Ticket zu kaufen, das etwas mehr kostet (15,12 EUR). Hierfür wählt man über den Link auf der * Webseite von Tiqets ganz normal die Personenanzahl, Datum und Uhrzeit und kann dann beim nächsten Schritt unter Upgrades erstattungsfähige Tickets wählen.

          Egal wie ihr euch entscheidet, wünsche ich euch schon mal einen schönen Aufenthalt in Barcelona!

  8. Liebe Alex!
    Vielen Dank für deine Vorschläge, die sind wirklich extremst hilfreich!!!
    Wir fahren diesen April von Di-Sa zum ersten Mal nach Barcelona. Kommen am Dienstag 16.04. Mitte/spät. Nachmittag in Barcelona an und fliegen am Sa gegen Mittag wieder ab.
    Wir sind im Stadtviertel Eixample untergebracht und da ist dein Vorschlag für 3 Tage perfekt für uns.

    Unsere Frage:
    Fährt der Hop-on-Hop-of Bus auch bei Camp Nou vorbei od. sollen wir da die Öffis nehmen?
    Wär das evtl noch was für unseren Anreisetag od ist das schon zu spät?

    Danke für deine Rückmeldung!

    LG Elke

    1. Hallo Elke,
      vielen Dank für deine netten Worte, ich freue mich, dass dir mein Beitrag hilfreich war!
      Der Stadtteil Eixample ist eine ausgezeichnete Wahl, um zu übernachten, da seid ihr gut an ganz Barcelona angeschlossen.

      Ja, der Hop-On-Hop-Off Bus hält am Camp Nou (blaue Route, Haltestelle Futbol Club Barcelona).
      Die Fahrkarten sind jeweils 24 Std, bzw 48 Std nach erster Entwertung gültig (früher wurde es nach Tagen gerechnet).
      Bedenkt dabei, dass die Busse zwischen 9-19 Uhr verkehren, das Camp Nou schließt um 19 Uhr, abhängig davon wann ihr raus kommt, könnte es für die Rückfahrt also knapp werden
      (die Camp Nou Touren dauern c.a. 1 Stunde).
      Alle Haltestellen und weitere Info findet ihr auch in meinem Beitrag über den Hop-On-Hop-Off Bus.

      Alternativ könnt ihr zum Camp Nou auch die Metrolinie 5 nehmen und Collblanc aussteigen, oder die L3 bis Les Corts, je nachdem wo ihr euch befindet.

      Viele Grüße und viel Spaß in Barcelona!

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