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Blick von einer Gondel der Seilbahn auf das Meer und Barcelona.

Montjuïc – Ein Besuch auf Barcelona’s Berg

Barcelona’s Berg mit dem unaussprechlichen Namen dient den Einheimischen als riesiger Park und Freizeitort. Hier kommen sie her um zu joggen, mit ihren Hunden spazieren zu gehen, oder einfach nur um ein Bierchen in einer der Kioskbars zu trinken und die Aussicht über Barcelona zu geniessen.

Früher gab es auf dem Montjuïc sogar einen grossen Vergnügungspark, ähnlich wie jetzt auf Barcelona’s zweitem und grösstem Berg, dem Tibidabo.

Im Sommer finden auf Barcelona’s “Berg” (für mich ist der Montjuïc eher ein Hügel) Open-Air Veranstaltungen wie Konzerte und Freiluftkino statt.

Beliebt bei Besuchern ist die Seilbahn, die von Barcelona’s Hafen bis zur Festung auf dem Gipfel des Montjuïc schwebt und von der man ebenfalls eine herrliche Aussicht auf Barcelona hat.

Lohnt sich ein Besuch auf dem Montjuïc?

Wer Sport mag, dem wird es auf dem Montjuïc gefallen. Denn nicht nur kann man hier selbst kilometerweit durch die vielen Gärten und um die Festung (am Meer entlang!) joggen, viele Sehenswürdigkeiten stehen in enger Verbindung mit den Olympischen Spielen, die 1992 auf dem Montjuïc abgehalten wurden.

Viele kommen aber nicht nur wegen der Sehenswürdigkeiten auf den Montjuïc, sondern um Barcelona von oben zu sehen, vor allem die Aussicht auf den Hafen von Barcelona ist unschlagbar.

Springbrunnen im Parc Montjuïc, mit Blick auf Barcelona und Torre Agbar.
Springbrunnen mit Aussicht auf Barcelona am Mirador del Alcalde, die Torre Agbar im Hintergrund

Die Weitläufigkeit des Parks sollte nicht unterschätzt werden, hier kann man sich gut mal einen halben Tag aufhalten, man sollte also etwas Zeit mitbringen und sich vorher genau überlegen, was man sehen bzw. tun möchte und sich nicht zu viel vornehmen.

Anfahrt zum Montjuïc

Es gibt viele Wege, um auf den Montjuïc zu gelangen, je nachdem wo in Barcelona man sich befindet und wohin genau auf dem Montjuïc man will. Egal für welches Verkehrsmittel man sich entscheidet, alle halten sie am Parc de Montjuïc, denn mit Parc ist die gesamte Anlage auf dem Montjuïc gemeint, die alle Gärten und Sehenswürdigkeiten umfasst. Die Bergstation ist nur mit dem Bus oder der Schwebeseilbahn erreichbar.

Funicular – Standseilbahn

Der günstigste und aus dem Zentrum schnellste Weg um zum Montjuïc zu gelangen, ist mit dem Funicular ab Metrostation Parallel (Linie L2 + L3 mit Anschluss an Plaça Catalunya und Sagrada Familia). Ab Parallel ist es nur eine Station mit der Standseilbahn zum Parc de Montjuïc. Hier befinden sich das Olympische Stadium, das Sportmuseum, die Miró Stiftung und der Botanische Garten. Wer weiter hoch auf den Berg will, kann die Schwebeseilbahn oder den Bus nehmen, oder laufen.

Die Funicular/Standseilbahn ist Teil des TMB, des öffentlichen Transportsystems von Barcelona und man kann wie in der Metro alle City-Cards benutzen, welche die Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmittel einschliesst (z.B. die Hola-BCN Card und die Barcelona Card), sowie die T10-Casual und weitere Abokarten der TMB.

Mit der Montjuïc Schwebeseilbahn zum Castell de Montjuïc

Im Gebäude des Funiculars am Parc de Montjuïc ist auch die Telefèric, die Montjuïc Seilbahn untergebracht (nicht zu verwechseln mit der Hafenseilbahn), die weiter hinauf auf den Montjuïc bis zum Castell de Montjuïc führt. Die Schwebeseilbahn ist nicht Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes, für sie muss ein Extra-Ticket gekauft werden.

Fahrpreise der Montjuïc Seilbahn

EinfachHin und zurück
Erwachsene8,90 €13,50 €
Kinder 4-12 J.7,10 €9,70 €
Kinder unter 4 J.GratisGratis

>> Kauf dein Ticket Online und spare 10%

(Einfache Fahrten können nur am Schalter (ohne Rabatt) gekauft werden)

Betriebszeiten der Montjuïc Seilbahn:

Januar – Februar: 11.00 – 18.00 Uhr
März – Mai: 11.00 – 18.30 Uhr
Juni – September: 11.00 – 19.00 Uhr
Oktober: 11.00 – 18.30 Uhr
November – Dezember: 11.00 – 18.00 Uhr

Haltestellen der Montjuïc Schwebeseilbahn:

Von unten nach oben: Parc de Montjuïc – Mirador del Alcalde – Castell de Montjuïc

Die Türen der Gondel öffnen sich an der mittleren Station (Mirador del Alcalde) nur wenn man nach unten fährt. Vom Aussichtspunkt hat man Blick auf den Hafen, den man aber unter Umständen schon von weiter oben gesehen hat.

Insgesamt legt die Seilbahn eine Strecke von 750 Metern zurück. Anders als bei der Hafenseilbahn, sind hier viele kleine, individuelle Gondeln in regelmässigen Abständen aneinandergereiht. Die Gondeln fassen jeweils 4 Personen. Gerade zu Covid Zeiten hat man also eine Gondel ganz für sich.

Bei starkem Wind kann es etwas unheimlich werden, wenn die Gondel ins Schaukeln kommt, empfindliche Gemüter sollten dann lieber auf ein anderes Verkehrsmittel ausweichen.

Die Seilbahn überquert den Park Montjuïc.

Mit der Hafen-Seilbahn ab dem Strand von Barcelona

Wennschon Seilbahn, dann doch gleich richtig! Über insgesamt 1292 Meter schwebt die Hafen-Seilbahn vom Strand über den Hafen von Barcelona bis hinauf zur Bergstation Miramar auf dem Montjuïc. Diese luftige Fahrt kann man natürlich in beide Richtungen unternehmen, Einfach oder Hin- und Zurück.

Stationen der Hafenseilbahn

Station Torre de San Sebastián 
Passeig de Joan de Borbó 88
08023 Barcelona 

Station Miramar 
Avinguda de Miramar 0
08038 Barcelona 

Betriebs- und Fahrtzeiten der Hafenseilbahn

Vom 01.01. bis 28.02. ab 11:00 bis 17:30 Uhr
Vom 01.03. bis 05.06. ab 10:00 bis 19:00 Uhr
Vom 06.06. bis 11.09. ab 10:00 bis 20:00 Uhr
Vom 12.09. bis 16.10. ab 10:00 bis 19:00 Uhr
Vom 17.10. bis 31.12. ab 10:00 bis 17:30 Uhr

Fahrzeiten: alle 15 Minuten

Anders als bei der Montjuïc Seilbahn, sind hier immer nur zwei Gondeln unterwegs, eine die bergauf- und die andere die bergab fährt. In der Hochsaison können die Gondeln normalerweise ziemlich voll werden, während Corona dürfen weniger Menschen in die Gondeln, dafür muss man auch länger warten.

Ticketpreise der Hafenseilbahn

Einfache Fahrt: 11 €
Hin und zurück: 16,50 €

Mit dem Bus auf den Montjuïc

Vom Plaça Espanya, einem der Hauptknotenpunkte Barcelona’s, fährt die Buslinie 150 auf den Montjuïc.

Die Busse der Linie 150 halten direkt am Kreisverkehr des Plaça de Espanya und zwar vor den Venezischen Türmen kommend, die nicht zu übersehen sind, auf der rechten Seite. Mit dem Bus sind es c.a. 20 Minuten bis zum Castell de Montjuïc auf dem Gipfel des Bergs.

Weitere Haltestellen der Linie 150: Olympisches Stadion (Estadi Olímpic), Miro Stiftung (Fundació Joan Miró), Seilbahn-Station (Estació del Funicular), Castell de Montjuïc, Station Hafenseilbahn Av. Miramar Pl Carlos Ibáñez wo der Bus umdreht und die gleiche Route zurückfährt.

Die Haltestelle der Linie 150 auf den Montjuïc am Plaça Espanya.

Ab Plaça Urquinaona (ein weiterer unaussprechlicher Name) oder Plaça Catalunya kann man die Linie 55 auf den Montjuïc nehmen und unter anderem am Olympischen Stadion (Estadi Olímpic), der Miro Stiftung (Fundació Joan Miró) und der Seilbahn-Station (Estació del Funicular) aussteigen.

Mit dem Hop-On-Hop-Off Bus auf den Montjuïc

Sowohl der Bus Turístic, als auch der City Tours Bus haben auf dem Montjuïc mehrere Haltestellen. Wer also schon im Besitz der Tickets für einen der Hop On Hop Off Busse ist, kann davon Gebrauch machen.

Haltestellen Bus Turístic:
Kunstmuseum (MNAC) – Olympischer Ring (Anella Olimpica) – Miro Stiftung (Fundació Joan Miró)- Seilbahnstation (Telefèric de Montjuïc) – Parada Miramar

Haltestelle des Bus Turístic vor der Miro Stiftung auf dem Montjuïc.
Der Bus Turístic hält unter anderem vor dem Miro Museum

Haltestellen Barcelona City Tours:
Kunstmuseum (MNAC) – Olympischer Ring (Anella Olimpica) – Miro Stiftung (Fundació Joan Miró) – Parada Miramar

Haltestelle des Barcelona City Tour Bus vor dem Olympischen Ring.
Die Haltestation des Barcelona City Tour Bus vor dem Olympischen Stadium

>> Mehr über den Hop-On-Hop-Off Bus lesen

>> Tickets für Hop-On-Hop-Off Bus kaufen

Zu Fuss auf den Montjuïc

Ich laufe viel und gerne, aber man sollte sich lieber seine Energie sparen, um auf dem Montjuïc durch die vielen Gärten und Aussichtspunkte zu gehen. Wer trotzdem laufen möchte, braucht ab dem Plaça Espanya c.a. 30 – 40 Minuten bis zum Castell (bergauf natürlich, bis zum Palacio Nacional gibt es einige Rolltreppen). Der Weg ist gut beschildert. Natürlich kann man auch nur bis zur Mitte laufen und dann die Seilbahn nehmen.

Will man sich den Montjuïc nach einem Besuch in Barcelona’s Kunstmuseum (MNAC) ansehen, läuft man nur noch c.a. 10 Minuten bis zum Olympischen Ring.

Ein bisschen Geschichte..

Und wie wird Montjuïc (auch Montjuich) denn nun ausgesprochen und was bedeutet das komische Wort? Ausgesprochen wird es Monschuik und zur Herkunft gibt es zwei Theorien: Die erste besagt, dass der Berg seinen Namen von dem jüdischen Friedhof erhielt, der sich im Mittelalter auf dem Montjuïc befand: Judenberg. Aber man könnte den Namen auch aus dem lateinischen ableiten, wo es soviel wie Berg des Jupiter bedeuten könnte. Denn die Römer hatten Barcelona in der Antike stark geprägt und auch auf dem Montjuïc wurden Spuren ihrer Bauwerke gefunden.

Der Montjuïc wurde aufgrund seiner optimalen Lage in der Nähe des Meeres und an der Mündung des Flusses Llobregat schon seit prähistorischen Zeiten bewohnt. Die ältesten Überreste iberischer Siedlungen, die den Berg vermutlich als Handelsort nutzten, stammen aus dem 7. und 6. Jahrhundert vor Christi. Auch Überreste römischer Bauwerke wurden auf dem Montjuïc entdeckt, die sich auf das 2. Jahrhundert vor Christi bis zum 6. Jahrhundert nach Christi datieren lassen.

Im Mittelalter wurden auf dem Montjuïc über die Jahrhunderte viele kleine, romanische Kirchen gebaut, von denen nur wenige Überreste vorhanden sind.

Der Montjuïc war der Lieferant für Sandstein, das Baumaterial aus dem viele historischer Bauwerke in Barcelona gebaut wurden, unter anderem die Römische Stadtmauer, römische Tempel und zahlreiche romanische und gotische Kirchen.

Die Geschichte des Montjuïc war immer eng verbunden mit der Burg, dem Castell de Montjuïc, von der Barcelona jahrhundertelang bewacht und verteidigt, aber auch überwacht und terrorisiert wurde.

Schon seit 1073 stand an dieser strategischen Stelle auf dem höchsten Punkt des Montjuïc ein Wachturm, um nach ansegelnden, feindlichen Schiffen Ausschau zu halten. Die 1640 erbaute Festung wurde im Lauf der Jahre Schauplatz militärischer und politischer Machtkämpfe.

Urbanisiert wurde der Montjuïc erst Anfang des 20. Jahrhunderts, als der Berg als Stätte der Weltausstellung 1929 gewählt wurde.

Plaça de Espanya

Der grösste Platz von Barcelona liegt am Fusse des Montjuïc und ist für viele Ausgangspunkt für einen Ausflug auf den Berg.

Auch wer das Nationale Kunstmuseum von Katalonien besuchen, oder die Lichtspiele des magischen Brunnen erleben will, startet ab dem Plaça Espanya.

Angelegt wurde dieser Verkehrsknotenpunkt anlässlich der Weltausstellung 1929.

>> Mehr über den Plaça Espanya lesen

Font Màgica de Montjuïc

Der Font Màgica wurde, wie fast alle Attraktionen am Fusse des Montjuïc, anlässlich der Expo 1929 eingeweiht und ist das Hauptelement einer Reihe von Becken und Wasserfällen zwischen dem Plaça Espanya und dem Palau Nacional. Ohne die Kulisse dieses majestätisch anmutenden Palast im Hintergrund wäre der Font Màgica wahrscheinlich auch nur halb so interessant, zumindest tagsüber. Denn richtig magisch wird der Brunnen erst bei Anbruch der Dunkelheit.

Pro Sekunde werden 2 600 Liter Wasser durch ein Wasserumlaufsystem gepumpt, seit 2010 wird für den Font Màgica wegen Umweltschutz und Nachhaltigkeit Grundwasser benutzt und die klassische Beleuchtung durch LED Lampen ersetzt.

Lichtspektakel am Font Màgica

Im Sommer versammeln sich bei Anbruch der Dunkelheit (vor Covid) Hunderte von Menschen am Fuss des Montjuïc, um die bunt erleuchteten Wassersäulen des Font Màgica zu den Klängen von Musik rocken, poppen oder swingen zu sehen. Das Musik Repertoire reicht von Beethoven über Queen bis zu den Simpsons und aus 7000 Millionen möglichen Wasser- und Lichtkombinationen wird automatisch die Choreographie zur jeweiligen Musik generiert.

Dieses Lichtspektakel-Konzert ist eine der wenigen Sehenswürdigkeiten in Barcelona, die gratis sind.

Font Màgica Lichtspektakel Zeiten

Momentan finden keine Lichtspiele am Font Màgica statt!

Der magische Brunnen vor dem Nationalpalast in Barcelona.
Der Font Màgica vor dem Nationalpalast, der das Kunstmuseum beherbergt

Palau Nacional und Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC)

Der Palau Nacional wurde anlässlich der zweiten Weltausstellung in Barcelona gebaut, um eine grosse Ausstellung über spanische Kunst zu beherbergen.

Auch heute noch ist der Nationalpalast ein Zentrum der Kunst, in dem das Nationale Kunstmuseum von Katalonien untergebracht ist und Gemälde aus verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte ausgestellt sind.

Öffnungszeiten

Oktober – April
Dienstag – Samstag: 10 – 18 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10 – 15 Uhr


Mai – September
Dienstag – Samstag: 10 – 20 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10 – 15 Uhr


Geschlossen:
Montags, ausser an Feiertagen
1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember

Die Ticketschalter schließen 30 Minuten vorher und die Säle 15 Minuten vorher

Ticketpreise

Standart-Ticket: 12 € (gültig für 2 Tage innerhalb eines Monats)

Gratis Eintritt:

  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre
  • Senioren über 65 Jahre (EU-Mitglieder)
  • Arbeitslose (spanisches Paro, mit DARDE)
  • Samstag ab 15 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat, 18. Mai und 11. September

>> Was es im MNAC zu sehen gibt

Der Olympische Ring (L’Anella Olímpica)

Die Olympischen Spiele 1992 prägten das Gesicht des heutigen Barcelona’s wie kein anderes Ereignis. Viele neue Gebäude entstanden, andere wurden umgebaut und vergrössert und die gesamte Infrastruktur von Barcelona wurde verbessert. Am Strand entstand der Olympische Hafen (Port Olímpic), der Teil der Villa Olímpica, des Olympischen Dorfs ist.

Insgesamt entstanden vier Olympische Zonen in Barcelona, wovon die Zone des Montjuïc der Hauptaustragungsort der 25. Olympischen Spiele war. Insgesamt 272 Millionen Euro wurden in den Ausbau des Montjuïc-Geländes gesteckt, die sich für Barcelona sicherlich gelohnt haben.

Anfahrt:

Bus 150 und Bus 55 (Haltestelle Estadi Olímpic)
Hop On Hop Off Bus (Haltestelle Anella Olímpica)
Standseilbahn (ab der Station Funicular de Montjuïc c.a. 10 Minuten zu Fuss, oder mit Bus 150)

Das Olympische Stadium Lluís Companys

Das Stadium wurde bereits 1929 anlässlich der Weltausstellung eingeweiht und schon mit der Hoffnung, die Olympischen Spiele nach Barcelona zu holen. Nachdem die Stadt sich dreimal vergeblich als Austragungsort der Olympiade beworben hatte, erhielt Barcelona 1986 schliesslich den Zuschlag für die 25. Olympischen Spiele 1992. Für diesen Zweck wurde das Stadium fast komplett umgebaut und konnte endlich offiziell in Estadi Olímpic umbenannt werden.

Das Olympische Stadium von Barcelona.

Im Olympischen Stadium fanden die Eröffnungs- und Abschlussfeierlichkeiten der Olympiade statt. Auch die Leichtathletikwettkämpfe wurden hier ausgetragen.

Palau Sant Jordi

Die heutige Kongress- und Konzerthalle wurde vom japanischen Architekten Arata Isozaki für die Olympischen Spiele entworfen und über der ehemaligen Müllhalde des Montjuïc gebaut. Sie fasst c.a. 18 000 Menschen und ist die grösste Veranstaltungshalle in Barcelona.

Das kuppelförmige Dach besteht aus einem Geflecht aus Stahlröhren mit Gelenken und wurde am Boden montiert und anschliessend von Hydraulikkränen auf das Gebäude gehieft und entfaltet. Unter der Kuppel verläuft ein wellenförmiger Dachüberstand, der das Mittelmeer symbolisieren soll.

Während der Olympischen Spiele war der Palau Sant Jordi Austragungsort für die Gymnastik-Wettkämpfe, Hand- und Volleyball Turniere und die paralympischen Wettkämpfe in Tischtennis und Volleyball.

Auch nach der Olympiade war der Palau Sant Jordi Austragungsort zahlreicher internationaler Leichtathletik-Wettkämpfe, NBA Turniere, Schwimmmeisterschaften und Veranstaltungsort des Davis Cup. Zu den spektakulärsten Sportveranstaltung zählen ein Motocross Rennen und ein Indoor-Windsurf Wettbewerb, bei denen das Innere der Halle an die jeweilige Thematik angepasst wurden. Heute finden im Palau Sant Jordi hauptsächlich Konzerte internationaler und nationaler Top-Stars statt.

Das Olympische Stadium mit der nadelförmigem Radioturm.
Der Palau Sant Jordi und die Torre de Comunicacions

Torre de Telecomunicaciones

Der 136 Meter hohe Sendeturm auf dem Montjuïc, der auch nach seinem Schöpfer Calatrava-Turm genannt wird, wurde innerhalb von drei Jahren erbaut, um die Olympischen Spiele von Barcelona in die ganze Welt zu übertragen. Zur gleichen Zeit und zum gleichen Zweck wurde der Torre de Collserola auf dem Tibidabo erbaut.

Der dynamische Stahlturm mit der markanten Nadel soll einen antiken, griechischen Athleten verkörpern, der das ewige Feuer der Olympischen Spiele trägt. Andere wiederum meinen, es sei ein Athlet der im Begriff ist niederzuknien, um seine Medaille in Empfang zu nehmen. Auf jeden Fall ein (griechischer) Athlet eben.

Der Sockel des Turms ist mit weissem Mosaik besetzt, eine Hommage an Gaudí, der diese Technik (Trencadis) in fast allen seinen Werken anwandte, nur dass Gaudí meist bunte Scherben verwendete.

Der Hauptmast des Turms hat angeblich die selbe Neigung wie die Erdachse, was den Schatten der Nadel gezielt auf den benachbarten Plaça de Europa fallen lässt. Oftmals wird der Turm deshalb als Sonnenuhr betitelt, da aber jegliche Zeitmesser auf dem Plaça de Europa fehlen, handelt es sich zumindest offiziell nicht um eine operative Sonnenuhr.

Bernat Picornell Schwimmbad

Die Piscinas Bernat Picornell wurden 1970 anlässlich der 12. Schwimm-Europameisterschaft eingeweiht und 1990 für die Olympischen Spiele renoviert.

Das Schwimmbad besteht aus einem Aussen- und einem Innenbecken, sowie einem Sprungbecken. Hier wurden die Schwimmwettbewerbe, das Synchronschwimmen- und die Wasserballspiele ausgetragen.

Auch nach den Olympischen Spielen fanden hier wichtige Schwimmwettbewerbe und Wassersport-Wettkämpfe aller Art statt. Aktuell sind die Schwimmbäder zur öffentlichen Nutzung freigegeben.

Olympisches Museum

In diesem liebevoll eingerichteten Museum dreht sich alles um die Olympischen Spiele, um Sport allgemein und den Einfluss, den der Sport auf Barcelona und die Welt hat. Sportarten aus aller Welt werden anhand Bildern, Text und Ausrüstung vorgestellt.

Man erfährt, wie die Olympischen Spiele das Stadtbild von Barcelona verändert haben und auch andere Städte, die die Olympiade beherbergt haben, werden kurz vorgestellt.

Ausserdem wird die Geschichte und Entwicklung der Olympischen Spiele veranschaulicht, angefangen im antiken Griechenland bis zu den wegen Covid abgesagten Spielen in Tokio.

Auf der anderen Seite ist das Olympische Museum sehr modern, die riesigen, digitalen Bildschirme mit sportlichen Szenen sollen Emotionen übermitteln und anhand Multimediainstallationen kann man z.B. seine Reflexe messen und sich mit Spitzen-Athleten messen.

Bildschirme im Inneren des Sport und Olympia Museum auf dem Montjuïc.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Samstag: 10 – 18 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10 – 14:30 Uhr
Geschlossen: Montag (Nicht-Feiertage), 1. Januar, 1. Mai, 25. + 26. Dezember

Ticketpreise:
Erwachsene: 5,50 €
Studenten: 3,80 €
Kinder unter 7 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen: Gratis
Jeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt gratis

Miró Stiftung

Die Miró Stiftung wurde von Joan Miró selbst mit dem Ziel gegründet, die Kunst unter’s Volk zu bringen. Die meisten Werke stammen aus der Privatsammlung des Künstlers.

Durch zahlreiche Skizzen, Bilder und Skulpturen erhält man einen der vollständigsten Einblicke in das Leben und Schaffen des in Barcelona geborenen surrealistischen Malers und Bildhauers. Auch die Werke anderer zeitgenössischer Künstler können in temporären Ausstellungen bewundert (oder zumindest betrachtet) werden.

Öffnungszeiten:
Freitag – Sonntag: 11 – 19 Uhr

Ticketpreis:
Normalpreis: 13 €
Reduzierter Preis: 7 € (Studenten 15 – 30 Jahre, Senioren über 65 Jahre)
Gratis: Jugendliche und Kinder unter 15 Jahren, Zertifizierte Arbeitslose (im spanischen Paro)

Botanischer Garten Barcelona

Der botanische Garten von Barcelona beherbergt eine grosse Sammlung mediterraner Pflanzen aus dem gesamten Mittelmeerraum, hauptsächlich Bäume, Büsche und Kräuter. Wer exotische Blumen in voller Pracht erwartet, wird enttäuscht, abgesehen von ein paar Wochen im Frühjahr, blüht die mediterrane Pflanze von Natur aus nicht viel. Dafür gibt’s eine interessante Sammlung von Bonsai-Bäumen zu sehen.

Ansonsten ist der Garten ist weitläufig und lädt zum Spazierengehen ein und durch seine Lage am Hang hat man eine schöne Aussicht auf Barcelona.

Der botanische Garten ist Teil des Museums für Naturwissenschaften, wobei das Museum selbst nicht auf dem Montjuïc zu finden ist, sondern am Forum in Barcelona.

Es gibt noch viele, viele andere Gärten im Park Montjuïc, manche kosten Eintritt und andere sind gratis.

Öffnungszeiten

November, Dezember, Januar: 10 – 17 Uhr
Februar + März: 10 – 18 Uhr
April, Mai, September, Oktober: 10 – 19 Uhr
Juni, Juli, August: 10 – 20 Uhr

Einlass bis 30 Minuten vor Schliessung des Parks
Geschlossen: 1.1., 1.5., 24.6., 25.12.

Eintrittspreise

Normaler PreisReduzierter Preis*
Eintritt Garten (inkl. temporärer Ausstellung)5 €2,50 €
Kombi-Ticket Botanischer Garten+Museum für Naturwissenschaften7 €3,50 €
Kombi-Ticket Botanischer Garten+Castell Montjuïc7 €4 €

*Reduzierter Preis: Personen zwischen 16 und 27 Jahren, Senioren ab 65 Jahren, Personen im Paro, Familien mit zwei Erwachsenen und mdst. einem Kind unter 16 Jahren

Freier Eintritt:

  • Kinder unter 16 Jahren
  • Personen im Besitz der Barcelona Card
  • Teilnehmer am Programm Gaudi Més
  • Alle Personen: Jeden Sonntag ab 15 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat den ganzen Tag

Jeden ersten Sonntag im Monat den ganzen Tag, jeden Sonntag ab 15 Uhr

Freier Eintritt mit der Barcelona Card

Anfahrt zum Botanischen Garten

Buslinie 150 – Ausstieg Estadi Olìmpic, 5-10 Minuten zu Fuss
Buslinie 55 – Ausstieg Viver Tres Pins, 5-10 Minuten zu Fuss
Hop On Hop Off Bus – Haltestelle Anella Olimpica, 5-10 Minuten zu Fuss
Standseilbahn – Ab der Station der Funicular sind es c.a. 10-15 Minuten zu Fuss

Castell de Montjuïc

Ein Grund den Montjuïc zu besuchen, ist die herrliche Aussicht über Barcelona und das Meer. Diese Aussicht nutzten die Menschen die hier angesiedelt waren schon seit Urzeiten, um die Küste zu überwachen. Auf dem höchsten Punkt des Bergs wurde zu diesem Zweck die Festung (Castell) errichtet.

Die Burg auf der Spitze des Montjuïc.

Die blutige Vergangenheit des Castell de Montjuïc

Die erste dokumentierte Überlieferung der Existenz eines Wachturms auf dem Montjuïc, um nach ansegelnden, feindlichen Schiffen Ausschau zu halten, datiert auf das Jahr 1073 zurück. Über die Grösse des Wachturms ist nicht viel bekannt, aber es scheint als bliebe seine Struktur über viele Jahrhunderte unverändert, bis man ihn während des Restaurationskriegs innerhalb von 30 Tagen in aller Eile aufrüstete und in eine Festung umwandelte, um Barcelona vor einer drohenden Wasserangriff zu schützen. Der Feind -König Felipe IV- konnte erfolgreich in der Schlacht des Montjuïc am 26.Januar 1941 zurückgeschlagen werden. (Dieser gab jedoch nicht auf und eroberte schliesslich zehn Jahre später die Burg und liess sich dort nieder.)

Es begann eine jahrhundertelange Wiederholung von Machtkämpfen, Kriegen und Aufständen zwischen Königen, Möchtegern-Königen, Regierungen und dem Volk, bei dem das Castell de Montjuïc immer eine besondere Rolle spielte und die Festung über die Jahrzehnte und Jahrhunderte verstärkt und erweitert wurde.

Nach dem spanischen Erbfolgekrieg, bei dem zwei Anwärter nach dem spanischen Thron strebten und die Katalanen den Verlierer-Möchtegernkönig unterstützt hatten, nutzte der Gewinner-König Felipe V die Festung, um ein Auge auf Barcelona und seine Anwohner zu halten und sich deren Loyalität zu sichern. Zum gleichen Zeitpunkt und Zweck wurde auch die Zitadelle im Parc de Ciutadella errichtet (ciutadella bedeutet Zitadelle).

1753 wurden alle übriggebliebenen Reste des alten Wachturms abgerissen und die Burg nahm bei erneuten Umbauten ihre heutige Form an.

Während regierungskritischer, spontaner Revolten der Einwohner von Barcelona, wurde die Stadt 1842 von der Festung des Montjuïc aus stundenlang bombardiert, um die Volksaufstände zu brechen. Ein Jahr später wurde Barcelona aus den selben Motiven sogar monatelang bombardiert.

Ende des 19. Jahrhundert, inmitten weiterer Aufstände und Terroranschläge, diente die Burg als Gefängnis und Hinrichtungsstelle.

Während des Zivilkriegs 1936-1939 richtete die Partei ERC (katalanische Separatisten) in der Festung ein Militärlager ein und auch während dieses Konflikts wurden Tausende von Menschen wegen Hochverrats und anderen politischen Verbrechen in der Burg inhaftiert und Hunderte hingerichtet. Unter Franco’s Regime wurde der Spiess umgedreht und Hunderte von republikanischen und katalanischen politischen Gefangene hingerichtet. Nach jahrhundertelangem Blutvergiessen vieler unschuldigen Opfer, sind es diese jüngsten Hinrichtungen, die den Katalanen am meisten im kollektiven Gedächtnis haften blieben.

Als am 2008 die Festung wieder in kommunalen Besitz überging, wurde während der Feierlichkeiten dem Opfer dieser letzten Ausschreitungen angedacht, dem ehemaligen Ministerpräsident Lluís Companys, nach dem heute das Olympische Stadium benannt ist.

Was es im Castell de Montjuïc zu sehen gibt

In verschiedenen Räumen erhält man Einblick in die teilweise sehr düstere Geschichte der Festung. Am interessantesten sind die Modelle und alte Bilder der Festung, des Montjuïc und von Barcelona. In einem emotionalen Video wird die Nacht der Bombardierung 1842 von Barcelona geschildert.

Für viele ist die Frage ist nicht so sehr, was es in der Burg zu sehen gibt, sondern was es von der Burg zu sehen gibt. Vom höchsten Punkt des Bergs und dem höchsten Punkt der Burg, dem Exerzierplatz, hat man einen der besten 360º Ausblicke der Stadt über Barcelona.

Öffnungszeiten und Ticketpreise:

Montag bis Sonntag 10 – 20 Uhr
(Ticketschalter schließt um 19:30 Uhr)

Eintrittspreis: 5,- €
Reduzierter Eintritt: 3,- €
(für Personen zwischen 16 – 29 Jahren, Senioren über 65 Jahren, Zertifizierte Arbeitslose im Spanischen Paro)

Gratis jeden ersten Sonntag im Monat.
Freier Eintritt für Jugendliche unter 16 Jahren jeden Sonntag ab 15 Uhr.

Anfahrt:

Aus dem Stadtzentrum mit der Standseilbahn (Funicular) bis zur Station Funicular de Montjuïc und weiter mit der Schwebeseilbahn Telefèric de Montjuïc bis zur Station Castell.
Alternativ kann man ab der Station der Standseilbahn auch zu Fuss bis zur Burg gehen (c.a. 15 Minuten bergauf), oder den Bus nehmen.

Mit der Hafenseilbahn vom Strand von Barcelona kommend, läuft man ab der Bergstation Miramar ungefähr 15 Minuten bis zum Castell de Montjuïc.

Mit der Buslinie 150 ab Plaça España bis Haltestelle Castell.

Der Friedhof auf dem Montjuïc

Als die Friedhöfe der Stadt zu voll wurden, wurde 1883 der Friedhof auf dem Montjuïc eingeweiht. Der “neue” Friedhof füllte sich aber auch schnell und bedeckt mittlerweile fast den kompletten Südhang des Montjuïc.

Hier liegen einige der bekanntesten Persönlichkeiten Barcelona’s begraben, z.B. der Maler Joan Miró (dessen Werke man sich in der Miró Stiftung auf dem Montjuïc ansehen kann) und der Architekt Ildefonso Cerdá, der die Baupläne für den neuen Stadtteil Eixample in Barcelona entwarf.

Aussichtspunkte auf dem Montjuïc

Es wurde ja bereits mehrmals in diesem Artikel erwähnt, dass man von Barcelona’s Berg eine herrliche Aussicht über Barcelona und vor allem auf den Hafen und das Meer hat. Und wobei man immer wieder mal zwischendurch einen Blick auf das ein oder andere architektonische Merkmal von Barcelona erhaschen kann, gibt es natürlich auch spezielle Aussichtspunkte (Mirador).

Mirador del Alcalde

Aus meiner “Sicht” der schönste der hier vorgestellen Aussichtspunkte, umgeben von einer kleinen Grünanlage mit Palmen, Wasserfällen und Springbrunnen.

Vom “Aussichtspunkt des Bürgermeisters” (warum auch immer der so heisst) hat man einen tollen Blick über den Hafen von Barcelona und auf den Stadtteil Eixample. Vor allem das W-Hotel (bei den Heimischen bekannt als Hotel Vela, aufgrund seiner Form das an ein aufgeblähtes Segel erinnert), die Torre Agbar und die Sagrada Familia stechen aus dem Stadtbild von Barcelona hervor.

Ein kleines Kiosk mit Terrasse und einer Handvoll Tischen sorgt für Verpflegung (und Toiletten).

Am Besten erreicht man den Mirador del Alcalde mit der Montjuïc Seilbahn. Aber Vorsicht, die Türen der Seilbahn öffnen sich in der gleichnamigen Station nur auf der Fahrt von oben nach unten, also vom Castell de Montjuïc kommend runter zum Parc del Montjuïc.

Von der Station des Funicular sind es c.a. 15 Minuten zu Fuss.
Haltestelle Buslinie 150: Plaça de la Sardana.

Mirador de los Jardines de Miramar

Von diesem etwas tiefer gelegenen Aussichtspunkt vom Platz des Hotels Miramar (Hotel Meerblick) hat man direkten Blick auf den Hafen, das W-Hotel, das World Trade Center (hier ist u.a. die europäische Kundenservice Zentrale von Avis untergebracht), die Kolumbussäule am Ende der Rambla von Barcelona und die Hafenseilbahn.

Auch zu erreichen ist dieser Aussichtspunkt am Besten mit der Hafenseilbahn, oder von der anderen Richtung kommend mit der Buslinie 150 (Haltestelle Av. Miramar).

Tipp: Wer nicht mit der Hafenseilbahn sondern von der anderen Seite des Bergs kommt, muss nicht extra wegen der Aussicht bis zum Mirador de los jardines, eine ähnliche Aussicht hat man vom Mirador del Alcalde.

Mirador del Migdia

Auch vom Mirador del Migdia liegt einem der Hafen von Barcelona zu Füssen, allerdings der industrielle Teil, also der Frachthafen und auch das Stück Barcelona, das man von diesem Aussichtspunkt sieht, ist eher hässlich. Einzig wegen der Aussicht zum Mirador del Migdia zu laufen, lohnt sich also nicht wirklich.

Aber es gibt hier ein schönes Ausflugsrestaurant, mit Tischen unter Bäumen und andere mit Aussicht auf’s Meer (siehe Caseta del Migdia weiter unten).

Wer sein Brot selbst mitbringt, kann dies in der Picknick-Zone am Mirador del Migdia, verzehren.

Camí del Mar

Dieser unscheinbare und leicht zu übersehende Waldweg führt unterhalb der Burgmauer am Meer und (Fracht-) Hafen entlang und bietet so c.a. 1 km lang eine der schönsten Aussichten auf den Hafen von Barcelona.

Um zum Camí del Mar zu gelangen, kann man z.B. die Buslinie 150 bis zum Castell de Montjuïc nehmen und dann entweder nach links Richtung Meer gehen, wo man direkt zum Wegweiser mit dem Hinweis Camí del Mar kommt. Am Ende des Camí del Mar angekommen, kann man entweder den gleichen Weg zurück gehen, einen Umweg über den Mirador del Migdia machen, oder dem Weg entlang der Burg folgen und so einmal den kompletten Rundweg zurücklegen. Der Rundweg um die Burg funktioniert natürlich auch in die andere Richtung.

Weitere Orte mit toller Aussicht:

  • Von der Schwebeseilbahn und der Hafenseilbahn
  • Vom Castell de Montjuïc (von der Terrasse des Exerzierplatzes hat man eine 360º Panorama-Aussicht über ganz Barcelona)
  • Vom Palau Nacional (vom Eingang des Kunstmuseums hat man einen der malerischsten Aussichten über Barcelona (und dazu noch gratis)
  • Vom Botanischen Garten hat man aufgrund der terrassenförmig angelegten Geländes ebenfalls eine schöne Sicht auf Barcelona

Essen und trinken auf dem Montjuïc

Die Barceloner lieben ihre Xiringuitos, Strandbars und Kioskbars und auf dem Montjuïc wimmelt es davon. Aber auch einige sehr gute (und sehr teure) Restaurants sind auf dem Montjuïc zu finden.

Quiosk-Bar Mirador d l’Alcalde

Einfache und ruhige Kioskbar auf dem Platz des Aussichtspunkts. Von den Tischen direkt hat man zwar keinen Ausblick auf Barcelona, trotzdem kann man in dieser Bar z.B. einen Zwischenstopp einlegen, wenn man auf dem Weg zum “Gipfel” ist. Auch Toiletten sind im hinteren Teil des Kiosks untergebracht.

Kioskbar mit Tischen vor dem Aussichtspunkt auf dem Montjuic.

Preise:
Bier: 2,50 €

El Cims

Gemütliche Kioskbar mit guter (Live-) Musik, die auch bei Familien wegen des angrenzenden Kinderspielplatz beliebt ist. Das Cims liegt unter dem Castell de Montjuïc, nimmt man die Seilbahn zur Burg, sieht man die Kioskbar bereits aus der Luft.

Öffnungszeiten (ohne Gewähr)
12 Uhr – Sonnenuntergang
Dienstag (Nicht-Feiertage) Ruhetag

La Caseta del Migdia

Beliebtes Ausflugslokal bei den Einheimischen inmitten eines Pinienwalds und mit Blick auf’s Meer und den Frachthafen von Barcelona. Ein schöner Ort also, um ein Bier zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Leider wird nichts dafür getan, diesen schönen Ort zu erhalten, das Essen wird auf Wegwerftellern serviert und das Bier in Plastikbechern ausgeschenkt. Schade eigentlich für einen so “naturverbundenen” ort.

Das Essen ist einfach und die Auswahl nicht gross. Hinter der Caseta wird das Fleisch für die Grillteller (Hühnchen und Butifarra) gebraten, die mit einer Salatbeilage und Brot serviert werden. Für Vegetarier gibt’s alternativ Maiskolben.

Die Ausflugsbar Migdia auf dem Montjuic.

Vor allem am Wochenende sollte man vorreservieren, sonst kann es schwierig bis unmöglich sein, einen freien Tisch zu bekommen.

Um zur Caseta del Migdia zu gelangen, nimmt man entweder den Camí del Mar, oder man läuft in die entgegengesetzte Richtung rechts herum um die halbe Burg (Castell de Montjuïc) bis man zu einer kleinen Ausgangsplattform kommt, wo der Camino del Mar zur linken Seite abzweigt. Zum Xiringuito geht man aber nach rechts und ein Stückchen durch den Wald, wo man zwischen den Bäumen die Caseta (das Häuschen) sieht. Ausserdem gibt es eine Parkplatz, wenn man mit dem Auto kommt.

Leider kann ich keine Preise nennen, da es zu meinem Besuch keine freien Tische gab.

Öffnungszeiten (ohne Gewähr)
Freitag: 17 – 21 Uhr
Samstag: 12 – 21 Uhr
Sonntag: 12 – 20 Uhr

El Xalet de Montjuïc

Gutes Essen, herrlicher Ausblick, coole Location und gepfefferten Preise. Das Restaurant Xalet de Montjuïc ist für besondere Anlasse zu empfehlen. Und Urlaub ist doch immer ein besonderer Anlass, oder?

Blick über das Restaurant und über Barcelona.
Die Aussicht vom Malet de Montjuïc ist fast unschlagbar

Öffnungszeiten (ohne Gewähr):
Montag: 13 – 16 Uhr
Dienstag – Sonntag: 13 – 16 Uhr und 20 – 23 Uhr

Bar Marcelino

Wer nur was trinken will oder wem die Preise im Xalet zu hoch sind, findet gleich nebenan dieses Xiringuito. Die Aussicht ist hier nicht ganz so spektakulär, aber trotzdem hat man einen netten Ausblick über Barcelona und man kann im Schatten der Bäume seinen Kaffee oder sein Bierchen schlürfen. Nettes Personal und

Preise:
Bier: 2,50 € (0,33 Krug)
Patatas Bravas: 5,50 €

Öffnungszeiten (ohne Gewähr):
Montag – Freitag: 09 – 18 Uhr
Samstag + Sonntag: 10 – 19 Uhr

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