Ich lebe seit 17 Jahren in Barcelona und werde immer wieder von Freunden gefragt, was man in drei Tagen unbedingt von der Stadt sehen muss. Dieser Post ist meine ehrliche Antwort: ein oft getestetes und bewährtes Programm mit Sehenswürdigkeiten, die sich wirklich lohnen, ein paar Insidertipps und natürlich den besten Adressen für Tapas, Paella und ein Bierchen mit Meerblick.
In Barcelona kann man in drei Tagen eine Menge besichtigen und geht mit dem Gefühl heim, die Stadt wirklich erlebt zu haben. Das liegt daran, dass die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und fast alles zu Fuß erreicht werden kann.
Und das Beste: in einer Stadt wie Barcelona, wo Lifestyle und Gastronomie großgeschrieben werden, gehört es einfach zum guten Ton, entspannt in einer Bar zu sitzen und am mediterranen Leben teilzuhaben.

Über die Affiliatelinks in diesem Post könnt ihr eure Tickets buchen und mir helfen, diesen Blog aktuell zu halten. Bei jeder erfolgreichen Buchung erhalte ich eine kleine Kommission, für euch verändert sich der Preis nicht.
Wie viele Tage braucht man für Barcelona?
3 bis 4 Tage sind ideal, um Barcelona zu entdecken und in die besondere Atmosphäre der Stadt einzutauchen. Wer länger bleibt, hat einfach mehr Zeit, um die Stadt in einem noch gelassenerem Tempo zu erkunden und ein paar Krüge Sangria mehr zu trinken. Es lohnt sich aber auch, ein paar Tage dranzuhängen und die Orte der Umgebung zu erkunden, von denen viele unkompliziert mit dem Zug erreichbar sind, wie zum Beispiel das dramatisch gelegene Kloster auf dem Montserrat oder der malerische Küstenort Sitges.
Warum nach Barcelona?
Zuerst solltet ihr wissen, dass Katalonien nicht zu Spanien gehört (das ist zumindest die Meinung vieler Einheimischer hier). Olé-schreiende Toreros und kastagnettenklappernde Flamencotänzer an jeder Ecke sollte man in Barcelona also nicht erwarten; stattdessen wird hier die viel zahmere Sardana getanzt.
Ihren Mangel an heißem Blut machen die Katalanen in anderen Bereichen wieder wett, unter anderem mit einer Weltoffenheit, die Barcelona seiner Geschichte als wichtiger Mittelmeerhafen verdankt. Und genau dieser mediterrane Lifestyle, geprägt von Genuss, Geselligkeit und einer gesunden Portion Gelassenheit macht den Reiz der Stadt aus.
Wo in Barcelona übernachten?
In welchem Viertel ihr übernachtet, hängt davon ab, was ihr sucht. Die Altstadt ist mittendrin, aber laut. Das Eixample ist ruhiger, sicherer und mit der Metro perfekt angebunden, was es zur perfekten Wahl für Erstbesucher macht.
Schöne Hotels im Eixample mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sind zum Beispiel das Hotel America Barcelona und das
Catalonia Gran Via BCN. Beide liegen sehr zentral und sind gut ans öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen.
Wer es lieber authentisch und lokal mag, ist in Gràcia oder Poble Sec gut aufgehoben. Im Poble Sec empfehle ich euch das familiäre Hotel Brummell. Diese kleine, von einem Österreicher geführte Pension ist sehr beliebt und besonders schnell ausgebucht (und außerdem meine Lieblingsadresse, um Apfelstrudel zu essen). Mehr über alle Stadtteile Barcelonas erfahrt ihr in diesem Post.
Egal, für welchen Stadtteil ihr euch entscheidet: Bucht rechtzeitig, denn bezahlbare Hotels in Barcelona sind vor allem in der Hochsaison sehr knapp.
Ankunft und Fortbewegung in Barcelona
Barcelona hat nur einen Flughafen, den Aeropuerto Barcelona El Prat (BCN), der unter anderem von Lufthansa und Iberia angeflogen wird. Ryanair fliegt zwar auch Girona an der Costa Brava an, aber das liegt zu weit entfernt, wenn man nur 3 Tage in Barcelona bleibt.
Vom Flughafen BCN kommt ihr entweder mit dem Aerobus, dem Zug oder der Metro in die Innenstadt. Die Fahrt dauert ca. 25 - 45 Minuten, abhängig von Verkehrsmittel, Uhrzeit und Verkehrsaufkommen. Eine ausführliche Beschreibung, wie ihr vom Flughafen mit Zug und Metro in die Innenstadt kommt, findet ihr in diesem Artikel über die öffentlichen Verkehrsmittel.
Wenn ihr euch für die öffentlichen Verkehrsmittel entscheidet, kauft am besten gleich einen Abo-Fahrschein, wie zum Beispiel die T-casual mit 10 Fahrten oder die Hola-Barcelona Card. Letztere könnt ihr bereits vorab online kaufen. Barcelonas Innenstadt lässt sich zwar größtenteils zu Fuß erkunden, aber manchmal geht es mit der Metro doch schneller und bequemer und die Differenz zum Preis für Einzeltickets holt man schnell wieder rein.
Wenn ihr 3 Tage oder weniger in Barcelona verbringt, könnt ihr euch am ersten Tag mit den Hop-On-Hop-Off-Bussen einen Überblick über die Stadt verschaffen, so könnt ihr gleich feststellen, ob mein Programm für euch funktionieren wird oder ob euch andere Sehenswürdigkeiten vielleicht mehr interessieren.

Tag 1 in Barcelona
Egal wann ihr ankommt, ist die Innenstadt ein guter Ort, um einen ersten Eindruck von Barcelona zu erhalten. Wir starten am Passeig de Gràcia mit den beiden berühmtesten Gaudí-Häusern: die Pedrera (der "Steinbruch") und das Haus der Knochen (jetzt müsst ihr nur noch erraten, welches welches ist).
Danach geht es über die Ramblas zum Hafen und am Nachmittag durch die mittelalterlichen Viertel Barri Gòtic und El Born.
Programm für den ersten Tag:
- Plaça Catalunya und Passeig de Gràcia
- Casa Milà und Casa Batlló
- Ramblas und Hafen
- Barri Gòtic und El Born
Tipp: Wer nicht den vollen Tag zur Verfügung hat oder beide Gaudí-Häuser auch von innen besichtigen will, kann den Hafen-Spaziergang flexibel auf Tag 3 verschieben.






Plaça Catalunya und Passeig de Gràcia
Die Plaça de Catalunya muss man nicht unbedingt gesehen haben, aber ihr werdet sie aller Wahrscheinlichkeit nach häufiger überqueren. Der große Platz im Zentrum ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und Ausgangspunkt für viele Sehenswürdigkeiten. Hier zweigen die beiden berühmtesten Straßen von Barcelona ab: die Rambla, die durch die Altstadt bis zum Hafen führt und die Modemeile Passeig de Gràcia, die sich durch die Neustadt zieht.
Am Passeig de Gràcia liegen einige der prachtvollsten Herrenhäuser Barcelonas, die ihr euch zumindest von außen ansehen solltet. Die Casa Batlló, die Casa Milà und die Casa Amatller können außerdem von innen besichtigt werden und wer die Zeit und das Budget hat, sollte mindestens eines davon auch von innen besuchen.
Die Casa Batlló ist Gaudís ungewöhnlichstes Haus, das sieht man schon an ihrer phantasievollen Fassade. Im Inneren geht es genauso exzentrisch weiter: im wunderschönen Lichterpatio fühlt man sich als wäre man ins Meer abgetaucht und auf der Terrasse erstreckt sich der von Sant Jordi erlegte Drache, samt Schwert im Rücken.
Vergesst nicht, eure Tickets für die Casa Batlló vorab Online zu kaufen, sie ist das beliebteste Gaudí-Haus und immer gut besucht.

Mein persönlicher Favorit ist die Casa Milà, die von dem teilweise radikal denkenden Gaudí von Grund auf errichtet wurde und ihrer Zeit weit voraus war. Jedes architektonische Detail erfüllt einen Zweck, selbst die "Weltraumritter" auf der Dachterrasse, die auch in diesem Haus ein Highlight des Besuchs ist.
Die Pedrera ist nicht ganz so gut besucht wie die Casa Batlló und insgesamt größer, trotzdem solltet ihr eure Tickets für die Casa Milà vor allem in der Hochsaison Online kaufen.

Die Casa Amatller ist das Mauerblümchen unter den Dreien, dabei ist sie eigentlich das typischste Beispiel für den katalanischen Jugendstil. Sie wurde von Josep Puig i Cadafalch für den Schokoladenfabrikanten Antoni Amatller erbaut und ist als einziges der drei Häuser noch komplett mit Originalmöbeln eingerichtet, weshalb sie am "bewohnbarsten" wirkt.
☕️ Im Café Favorit, das sich im Eingang der Casa Amatller versteckt, kann man gut in dem kleinen Patio im hinteren Bereich frühstücken.
Weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Passeig de Gràcia:
- Im White Rabbit Off-Museum werdet ihr in die geheimnisvollen Bräuche Kataloniens eingeführt
- Shopaholics finden auf dem Passeig de Gràcia Boutiquen vieler bekannter Modemarken
Im Fresstempel El Nacional kann man umgeben von modernistischer Architektur zu Mittag essen, Tapas naschen oder auch einfach nur ein Glas Cava am Tresen schlürfen. Außerdem könnt ihr hier den wahrscheinlich stilvollsten öffentlichen Toilettenstopp in Barcelona einlegen (die Toiletten befinden sich am Ende der Halle).
La Rambla (Les Rambles)
Zurück auf der Plaça Catalunya überqueren wir den mit Tauben übersäten Platz, um auf die Rambla zu gelangen, der wir bis hinunter zum Hafen folgen werden.
Eingegrenzt wird die Rambla vom historischen Barri Gòtic auf der einen und dem hippen, multikulturellen Stadtviertel El Raval auf der anderen Seite. Das Raval hat sich wegen seines Drogenproblems einen schlechten Ruf gemacht, aber generell ist der Stadtteil tagsüber relativ unbedenklich und man findet hier einige nette Cafés und Bars. Bitte achtet auch auf der Rambla und im gotischen Viertel auf Taschen und Wertgegenstände, denn immer wo viele Touristen unterwegs sind, lauern Taschendiebe und Trickbetrüger.
In der Markthalle Boqueria könnt ihr einen Stopp einlegen und an einem der Essensständen die Geschmäcker Kataloniens kosten, zum Beispiel am Quim de la Boqueria (wenn ihr einen freien Barhocker erwischt). Bei schönem Wetter könnt ihr auf dem Markt auch gekühlte Fruchtsmoothies, belegte Baguettes, Empanadillas und sogar Tapas kaufen und mit an den Hafen nehmen.

Erstaunlich gute Paella bekommt man gleich neben der berühmten Markthalle in der Paella Bar Boqueria.
Generell sollte man die sehr touristischen Restaurants direkt an der Rambla aber meiden und zum Essen lieber in die gotische Altstadt abbiegen, wo das Preis-Leistungs-Verhältnis besser ist. Dafür muss man nichtmal besonders weit gehen, nur ein paar Meter von der Rambla liegt die prachtvolle Plaça Reial, wo man in den Restaurants zwischen den Kolonnaden sitzen und das bunte Treiben auf dem palmenbesetzten Platz beobachten kann.
Gaudí hat übrigens nicht nur monumentale Bauten wie die Sagrada Familia oder den Park Güell hinterlassen; eines seiner frühsten öffentlichen Werke waren die Straßenlaternen mit den roten Armen auf dem Platz. Tiefer ins gotische Viertel dringen wir später vor.

Jetzt geht's zurück auf die Rambla, denn zum Hafen ist es nun nicht mehr weit. Ist die Kolumbussäule in Sicht, seid ihr angelangt. Mit ausgestrecktem Arm blickt der Entdecker aufs Meer, einen Blick, den ihr ebenfalls vom Globus unter seinen Füßen genießen könnt.
Die verglaste Aussichtsplattform im Inneren des Globus ist etwas stickig und kein Must-Do, aber man erhält einen guten Überblick auf den Hafen, die Rambla und die Altstadt. Die Tickets können im Touristeninformationsbüro im Sockel gekauft werden, von wo auch der Aufzug nach oben führt.
Hinweis: Auf der Rambla finden momentan (Stand Frühling 2026) Bauarbeiten statt, weshalb es dort noch chaotischer zugeht als sonst. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein: Die Rambla soll breiter, grüner und insgesamt schöner werden.
Weitere Sehenswürdigkeiten an der Rambla:
- Der von Gaudí erbaute Wohnpalast Palau Güell
- Der Font Canaletes im nördlichsten Teil der Rambla ist Treffpunkt für Barça-Fans
- Das Opernhaus Liceu auf halber Höhe der Rambla
Mehr über die Sehenswürdigkeiten auf der Rambla erfahrt ihr in diesem ausführlichen Post.
Der alte Hafen
Hinter der Kolumbussäule lohnt sich ein kleiner Abstecher über die Rambla de Mar, die über's Meer bis zum Maremagnum führt. Das Maremagnum ist eines von vielen Einkaufszentren der Stadt, mit einer kleinen Ausnahme: Vom Foodcourt Time Out Market hat man schöne Blicke auf den Hafen, die ihr am besten mit einem Kaffee oder einem Bierchen in der Hand genießen könnt.

Alternativ (denn es wird kaum Zeit für alle Aktivitäten bleiben) könnt ihr bei gutem Wetter eine Hafenrundfahrt mit den Las Golondrinas, unternehmen, deren Ableger sich direkt hinter der Kolumbussäule befindet.
Unser nächster Spaziergang führt über die Promenade am Yachthafen entlang, vorbei an luxuriösen Schiffen auf der einen, und exklusiven Penthäusern auf der anderen Seite. Im Mittelalter verlief hier am Ufer die Seemauer, die Barcelona vor Angriffen vom Meer schützte. Im 19. Jahrhundert wurde der obere Teil der Mauer verbreitert, gepflastert und mit Laternen beleuchtet, um eine Flaniermeile mit Meerblick für die Bourgeoisie zu schaffen.
Doch das Vergnügen war von kurzer Dauer: Wenige Jahrzehnte später wurde die gesamte Stadtmauer abgerissen, und im Hinblick auf die Expo 1888 entstand der heutige Passeig de Colom, der vom Montjuïc bis zum Parc de la Ciutadella führt. Auf der Meerseite wurde in nur zwei Monaten das erste Grand Hotel der Stadt errichtet, und obwohl das Gebäude vom Meister des Modernisme Lluís Domènech i Montaner stammte, wurde es nach der Expo noch schneller wieder abgerissen. Andere Prachtbauten, wie die Capitanía General (heutige Militärverwaltung), können auf der Stadtseite bewundert werden.
Die Promenade führt bis in den Stadtteil Barceloneta und zu den Stadtstrände, die am dritten Tag auf unserem Programm stehen.
Weitere Sehenswürdigkeiten am Hafen:
- Schifffahrtsmuseum in den ehemaligen königlichen Werften Drassanes
- Das Aquarium
Das gotische Viertel
Hinter dem Hafen liegt das Barri Gòtic, ein Gewirr von mittelalterlichen Gassen und Plätzen, in dem man sich leicht verirren kann. Das stört uns aber an unserem ersten Tag nicht, denn wir wollen uns treiben lassen und ein Gefühl für die Stadt entwickeln.
Barcelona wurde in der Antike als römische Kolonie gegründet, von jener Epoche zeugen leider nur noch einzelne Mauerreste und ein paar Säulen. Auch viele Gebäude aus dem Mittelalter wurden Opfer der Zeit und insbesondere der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, als neuer Wohnraum für die wachsende Bevölkerung geschaffen wurde. Als Anfang des 20. Jahrhunderts alles mittelalterliche kulturelles Interesse erregte, versuchte die Stadtverwaltung, die Zerstörung rückgängig zu machen und unterzog das Viertel einer "Gotisierung". Aus diesem Grund findet man heute an vielen renovierten Bauten aus dem 13. und 14. Jahrhundert auch neugotische Elemente.
Einer meiner Lieblingsplätze in der Altstadt ist die Plaça del Pi, die im Schatten der gleichnamigen (echt-) gotischen Kirche liegt. Dort, wo wir heute in Terrassenbars Vermouth trinken können, befanden sich einst Friedhöfe, bis dieser Brauch im 18. Jahrhundert verboten und die Gräber außerhalb der ummauerten Stadt umgesiedelt wurden.
🍷Um die Basilika Santa Maria del Pi liegen gleich mehrere Bars, sowohl in der alteingesessenen Bar del Pi als auch im moderneren Taller de Tapas kann man nett auf der Terrasse sitzen und mit Blick auf uraltes Gestein Tapas essen.

Wir dringen noch tiefer ins gotische Viertel vor und gelangen zur Kathedrale von Barcelona. Dabei handelt es sich natürlich nicht um die Sagrada Familia, sondern um die Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia, die nach der Schutzheiligen Barcelonas benannt ist.
Der Legende nach war die heilige Eulàlia ein willensstarkes Hirtenmaderl, das mit zarten 13 Jahren einen qualvollen Märtyrer-Tod starb. Im gotischen Kreuzgang der Kathedrale symbolisieren 13 weiße Gänse Eulàlias Alter und ihre Unschuld. Gänse waren im Mittelalter außerdem beliebte Alarmanlagen, das skandalöse Geschnatter warnte vor Eindringlingen, die vom Reichtum der katholischen Kirche angezogen wurden.
Im Ticket für die Kathedrale ist ein Dachbesuch beinhaltet, von dem man einen schönen Blick auf die umliegende Altstadt hat.

Rechts von der Hauptfassade der Kathedrale stehen zwei antike Wehrtürme, die Teil der Porta Praetoria waren, dem einzig noch erhaltenen Tor des römischen Barcino. Dahinter lag eine der beiden Hauptachsen der Kolonie, die schnurstracks zum Forum führte.
Heute wird diese enge Gasse von der reich verzierten Bischofsbrücke (Pont del Bisbe) überspannt, einem der ikonischen Wahrzeichen des Barri Gòtic. Die neugotische Brücke entstand erst im 20. Jahrhundert, um den katalanischen Regierungssitz mit der ehemaligen Privatresidenz der katalanischen Präsidenten zu verbinden.

Die Gasse mündet auf die Plaça Sant Jaume, wo sich der katalanische Regierungssitz und das Rathaus gegenüberliegen. Im antiken Barcino befand sich an dieser Stelle das Forum sowie der Tempel des Augustus, von dem heute nur noch ein paar Säulen erhalten sind – versteckt im Innenhof eines nahgelegenen Wohnhauses.
Einige Jahrhunderte später, während der Blütezeit unter den Grafen von Barcelona und der Könige von Aragón, verlagerte sich das Machtzentrum auf die nahegelegene Plaça del Rei. Auch hier treffen Antike und Mittelalter wieder aufeinander: Unter dem mittelalterlichen Komplex können archäologische Ausgrabungen der römischen Siedlung Barcino besichtigt werden, die Teil des Stadtmuseums MUHBA formen.

Weitere Sehenswürdigkeiten im gotischen Viertel:
- Reste der römischen Stadtmauer (z.B. an der Plaça de Ramón Berenguer und der Plaça dels Traginers)
- Plaça Sant Felip Neri
- Römischer Friedhof auf der Plaça de la Vila de Madrid
Das historische Viertel wimmelt naturgemäß von geschichtsträchtigen Plätzen, Gebäuden und Legenden, über die ihr in meinem Post über das Barri Gòtic mehr erfahrt.
La Ribera und El Born
Hinter der Via Laietana geht das Barri Gòtic fast unmerklich in den Stadtteil La Ribera über, eine von vielen Siedlungen, die im Mittelalter außerhalb der römischen Stadtmauer entstanden. Den charmantesten Teil bildet heute das El Born, benannt nach dem Austragungsort für Ritterturniere und anderen Wettkämpfen, die im Mittelalter hier abgehalten wurden. Das Viertel ist grüner, sauberer und luftiger als das Gótico und wimmelt von trendigen Bars, Restaurants, Boutiquen und Kunstgalerien.
Als der Seehandel im 13. und 14. Jahrhundert boomte und Barcelona seine Blütezeit erlebte, wuchs das am Meer gelegene Ribera zu einem der wohlhabendsten Vororte der Stadt. Die Wohnpaläste entlang des prestigereichen Carrer Montcada zeugen vom Wohlstand der durch den Seehandel reich gewordenen Oberklasse. Heute sind in den renovierten Stadtpalästen viele Museen untergebracht, unter anderem das Picasso Museum, in dem die frühen Werke des in Barcelona studierenden Künstlers ausgestellt sind.

Im Herzen von El Born ragt die gotische Basilika Santa Maria del Mar in den Himmel, die unter den Bewohnern des Viertels auch als Kathedrale des Meeres bekannt war. Naja, sie ragt nicht ganz so hoch, wie man das zum Beispiel von gotischen Kirchen in Deutschland gewohnt ist– der katalanische Gotikstil ist von außen vergleichsweise schlicht, niedrig und etwas wuchtig. Umso intensiver wirkt der Kontrast des emporragenden, lichtdurchfluteten Kirchenschiffs nach Betreten der Basilika.

Außerhalb der Gottesdienste kann sie gegen 5 EUR betreten werden, der Besuch des Dachs ist hier optional und kostet extra (wer bereits Barcelonas Kathedrale besichtigt hat, findet hier eine ähnliche Aussicht auf die Altstadt).
Tipp: Nach dem allabendlichen Gottesdienst gegen 20 Uhr könnt ihr bis zur Schließung kostenfrei in die Kirche, allerdings bleibt dann keine Zeit für einen Dachbesuch.
Auf der Terrasse des La Vinya del Senyor könnt ihr mit Tapas und einem Gläschen Wein eine Verschnaufpause einlegen und dabei auf die Hauptfassade der Basilika blicken.
Einen Kontrast zur mittelalterlichen Kirche bildet das nahegelegene Kulturzentrum. Die alte Markthalle war eines der ersten Gebäude in Barcelona, das eine Struktur aus Eisen und Glas hatte, den traditionellen Materialien des Modernisme.

Bei Ausgrabungen im unteren Bereich wurden Ruinen des während des spanischen Erbfolgekriegs zerstörten Stadtteils freigelegt, die heute Teil des Kulturzentrums CCM formen. Der Eingang in die Halle ist kostenfrei, der archäologische Bereich kann nur anhand von Führungen betreten werden.
Tipp: In der Ecke der frei zugänglichen Markthalle befinden sich große, saubere Toiletten.
🍷In der ehemaligen Markthalle findet man heute keine Fressstände mehr, wer schon wieder (oder immer noch) hungrig ist, kann sich zum Beispiel im Bormuth Tapas & Vermut gegenüber stärken.
Hinter dem Markt liegt der Parc de la Ciutadella, der Stadtpark mit einem monumentalen Brunnen, an dem Gaudí "undercover" mitarbeitete: er war für die Hydraulik zuständig.
Wer noch Zeit und Kraft hat, folgt der schönen palmenbesetzten Prachtallee bis zum Arc de Triomf, dem symbolischen Tor zur Weltausstellung 1888.

Auf dem Weg zurück Richtung Plaça Catalunya lohnt sich ein Umweg am Palau de la Música Catalana vorbei, einem der bedeutendsten öffentlichen Gebäude im katalanischen Jugendstil. Die überschwänglich verzierte Fassade bietet einen kleinen Vorgeschmack auf den Konzertsaal, der sich wie eine Spieltruhe verschachtelt im Inneren verbirgt, für dessen Besichtigung die Zeit aber nicht reichen wird.

Im Born gibt es einige der besten Tapas-Bars in Barcelona, unter anderem Klassiker wie das El Xampanyet und die Bar del Pla und neuere Restaurants wie das Orvay und Tapes La Bona Sort.
Tag 2 in Barcelona
Das Programm für den zweiten Tag erscheint auf den ersten Blick kürzer als das von gestern, aber lasst euch davon nicht täuschen: Heute sehen wir uns die beiden berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt im Detail an. Den Park Güell besichtigen wir am besten vormittags, wenn er am ruhigsten ist, und die Sagrada Familia am späten Nachmittag, wenn die Buntglasfenster ihre volle Wirkung entfalten. Je nach Ticket-Verfügbarkeit lässt sich die Reihenfolge auch umkehren.
Zwischen den beiden Sehenswürdigkeiten liegt der Stadtteil Gràcia – eine gute Gelegenheit also für einen Spaziergang durch eins der typischen Wohnviertel Barcelonas, wo ihr euch unter die Einheimischen mischen und Tapas essen könnt.
Programm für den zweiten Tag:
- Park Güell
- Stadtteil Gràcia
- Sagrada Familia




Park Güell
Auf den ersten Blick wirkt der Park Güell wie ein Märchengarten, samt Lebkuchenhäusern und Drachen. Hinter der phantasievollen Architektur aber steckt ein ausgeklügeltes Design, denn Eusebi Güell und Antoni Gaudí planten hier eine Wohnsiedlung für Barcelonas Bourgeoisie des frühen 20. Jahrhunderts, mit allen Annehmlichkeiten des modernen Lebens. Das kommerzielle Projekt scheiterte, übrig bleibt ein bezaubernder öffentlicher Park mit herrlichen Blicken auf die Stadt.
Am deutlichsten ist Gaudís Hand in der monumentalen Zone zu erkennen, wo die Gemeinschaftsbereiche der Siedlung entstanden: die Salamandertreppe, der Säulensaal und der darüberliegende offene Platz, um den sich eine mit Keramikscherben besetzte Bank wie eine schillernde Schlange windet. Im Rest des Parks fügte er seine Architektur so in den Hang ein, dass Viadukte und Säulengänge wie ein natürlicher Teil des Geländes wirken.
Für die Besichtigung des am Stadtrand liegenden Parks solltet ihr mit Anfahrt einen halben Tag einplanen, wie ihr am besten hinkommt erfahrt ihr in diesem Post.

Die Tickets solltet ihr frühzeitig über die offizielle Webseite des Parks kaufen. Wenn ihr den Buchungsprozess lieber auf Deutsch vornehmt, könnt ihr über Tiqets buchen, allerdings fallen in diesem Fall Gebühren an.
Der Park Güell war eines der ehrgeizigsten Projekte Gaudís und viele Details, wie die ausgeklügelte Wasserversorgung, sind auf den ersten Blick nicht sichtbar. Eine geführte Tour durch den Park hilft, die ganze Schaffenskraft des Architekten zu verstehen.
Gràcia
Der Park Güell liegt im Stadtteil Gràcia und bietet euch die perfekte Gelegenheit, zwischen den beiden Gaudí-Highlights aus dem Touristentrubel auszusteigen und durchzuatmen. Statt Modeketten, Fast-Food-Restaurants und Souvenirshops findet ihr in Gràcia unabhängige Buchläden, Kulturzentren und ethnische Restaurants. Den dörflichen Charme, von dem die Einheimischen so schwärmen, könnt ihr in so kurzer Zeit nicht entdecken, aber zumindest bekommt ihr einen Einblick ins Alltagsleben jenseits der modernistischen Prachtstraßen.
Am Wochenende füllen sich die kleinen Plätze schon nachmittags mit Einheimischen. Unter Woche ist es ruhiger, aber das gilt generell für alle Wohnviertel der Stadt. Auf der Plaça del Sol und der Plaça de la Revolució lässt sich gemütlich ein Vermouth schlürfen – ein Ritual, das in Barcelona einen eigenen Namen hat: l'hora del vermut. Für Kaffee und Süßes empfehle ich euch die Plaça de la Vila de Gràcia.

🥘 Ausführlicher zu Mittag essen könnt ihr in der Taverna El Glop, die für ihre gute Paella bekannt ist. Weniger touristisch ist das Cal Boter, wo ihr das Mittagsmenü mit leckerer katalanischer Hausmannskost probieren könnt.
🍷 Viele Bars machen erst abends auf, zum Beispiel das La Graciosa mit seinem gemütlichen Patio, oder die winzig-kleine Taverne Celler Marín. Hier erfahrt ihr, wo man in Barcelona sonst noch gut Tapas essen kann.
Sehenswürdigkeiten Gràcia:
- Die Casa Vicens war Gaudís erstes Haus und unterscheidet sich im Stil stark von seinen späteren Werken.

Sagrada Familia
Wenn ihr in Barcelona nur eine Sehenswürdigkeit von innen seht, sollte es die Sagrada Familia sein. Antoni Gaudís Bibel aus Stein lässt sich mit keiner anderen Kirche der Welt vergleichen, und selbst wer nicht besonders religiös ist, wird ihre Spiritualität spüren. Ich habe das Innere der Basilika in den letzten Jahren mehrmals besichtigt und die Verwandlung von der dunklen, staubigen Baustelle in das heutige lichtdurchflutete Kirchenschiff miterlebt und jeder Besuch versetzt mich erneut in Staunen.
Am schönsten ist das Kirchenschiff nachmittags, wenn die sinkende Sonne durch die Buntglasfenster an der Passionsfassade fällt und alles in rotes und orangenes Licht taucht. Auch wenn nachmittags mehr los ist als am frühen Vormittag, stören die Menschenmassen kaum, weil der Blick ohnehin nach oben geht.
Die Kirche ist immer gut besucht und Ticketkauf vorab ein absolutes Muss. Über die offizielle Webseite sind die Tickets am günstigsten, über GetYourGuide und Tiqets fallen Gebühren an.

Vor eurem Besuch empfehle ich euch, meinen ausführlichen Artikel über die Sagrada Familia zu lesen, um die Symbolik der einzelnen Fassaden zu verstehen. Noch mehr Einzelheiten erfahrt ihr vor Ort im Museum oder bei einer deutschen Führung durch die Sagrada Familia.
Der Besuch der Türme kann optional dazugebucht werden, was einem die Gelegenheit bietet, die Details an den Glockentürmen und der Fassade aus der Nähe zu sehen. Sie sind aber kein Muss, das Highlight ist das Kirchenschiff.
Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Sagrada Familia:
- Das alte Hospital Sant Pau ist heute die größte Jugenstilanlage der Welt (und um einiges ruhiger als die Sagrada Familia)
Tag 3 in Barcelona
Nach einem vollem Sightseeing-Programm gehen wir es am letzten Tag ein bisschen ruhiger an und genießen zwei weitere Hauptattraktionen der Stadt, mit denen Gaudí dieses Mal nichts zu tun hatte: Den Strand und das Meer. Ein Spaziergang über die Strandpromenade lohnt sich das ganze Jahr über und viele Bars und Restaurants haben durchgehend geöffnet.
Der zentrumsnächste Strand erstreckt sich vor der Halbinsel Barceloneta, einem Viertel das dem Meer entsprang und dessen maritimes Flair beim Genuss einer Paella voll zur Geltung kommt.
Anschließend fahren wir mit der Hafenseilbahn auf Barcelonas Hausberg Montjuïc und bewundern die Blicke auf den Hafen und die Stadt. Auf der Stadtseite des Bergs gelangen wir zur Font Màgica vor dem Palau Nacional.
Programm für den dritten Tag:
- Barceloneta und Strand
- Hafenseilbahn und Montjuïc
- Palau Nacional und Font Màgica




Barceloneta und Strand
Ich will ganz ehrlich sein: An Barcelonas Stadtstrände gehe ich nur, wenn ich Freunden die Stadt zeige. Einheimische fahren zum Baden lieber in die ruhigeren Küstenorte. Aber auch wenn die Stadtstrände nicht ideal zum Baden sind, kommt beim Bummel über die palmenbesetzte Strandpromenade Urlaubsfeeling auf und zumindest einmal sollte man sich in eine der Strandbars setzen und sich eine überteuerte Sangria mit Meerblick gönnen.
Tipp: Wenn ihr von der Rambla kommt, könnt ihr mit dem Bus Nautíc rüber nach Barceloneta schippern, dessen Haltestelle sich gegenüber der Kolumbussäule befindet. Die Fähre durchquert den Hafen und hält auf der anderen Seite, in der Nähe der Torre Sant Sebastià (in der sich Station der Hafenseilbahn befindet, dazu kommen wir später). Die Hafenfähre verkehrt halbstündlich, die einfache Fahrt kostet 1,90 EUR. Den Fahrplan könnt ihr euch hier ansehen.
🥐 Im Coco Social House könnt ihr den Tag mit einem gesunden Frühstück starten oder euch ein Smoothie mit an den Strand nehmen. Auch im La Roseta gibts Spezialitätenkaffee und eine große Auswahl an belegten Brötchen, die man vor Ort oder am Strand essen kann.
Wenn ihr im Sommer mittags kommt, wird es euch schwerfallen, den Strand vor lauter Handtüchern zu sehen. Vor allem wenn ihr vorhabt zu baden, solltet ihr bereits gegen 9 Uhr ankommen, dann stehen die Chancen relativ gut, einen sauberen, ruhigeren Strand vorzufinden (die Strände werden jede Nacht gereinigt).
Tipp: Wer etwas mehr Ruhe sucht, kann sein Glück an den Stränden nördlich des Port Olímpic versuchen, die eher von Familien besucht werden. Eine Übersicht über alle Strände von Barcelona gebe ich euch in meinem ausführlichen Barcelona-Strandführer.

Für viele Barcelona-Besucher (und Einheimische) ist die Paella der kulinarische Gipfel der spanischen Küche und die beste Paella bekommt man am Strand, oder zumindest schmeckt sie mit Strandblick viel besser. Ok, das ist nicht ganz richtig: die beste Paella bekommt man in Valencia, wo sie ursprünglich herkommt. In Katalonien sind die Arroces typischer, wie der Arroz negro, der durch Tintenfischtinte schwarz statt gelb ist.
🥘 Sowohl Arroz als auch Paella könnt ihr im Can Majó probieren und beim Essen das Treiben auf der Strandpromenade beobachten. Im Xup Xup und im Sal Mar sitzt ihr fast direkt im Sand.
Je weiter ihr durch die engen, mit Wäscheleinen überspannten Gassen in den Kern von Barceloneta vordringt, desto mehr Einheimischen werdet ihr begegnen. In den ersten Häusern Barcelonetas wohnten Seeleute und Fischer, später, während des industriellen Aufschwungs im 19. Jahrhundert, zog die Arbeiterklasse in das Viertel ein. Alles in allem ist Barceloneta seit jeher ein bescheidenes Viertel, mit vielen urigen Eckkneipen, wo man meist günstiger isst als direkt am Strand.
🍘 Die Tapas Bar La Cova ist bekannt für ihre Bomba, eine frittierte Kartoffel-Hack-Kugel mit scharfer Sauce, die angeblich in dieser Bar erfunden wurde.
Hafenseilbahn und Montjuïc
Mit der Hafenseilbahn geht es vom Strand hinauf auf den Montjuïc, Barcelonas Hausberg mit den schönsten Aussichten auf das Meer. Die Hafenseilbahn ist nicht nur das direkteste Transportmittel vom Strand auf den Montjuïc, sondern Teil des Erlebnisses. Rund 70 Meter schwebt sie über den Hafen – auf der einen Seite ziehen Kreuzfahrtschiffe und Containerterminals vorbei und auf der anderen breitet sich die Stadt aus. Tipp: Die schönere Aussicht ist die Stadtseite, stellt euch wenn möglich rechts (unten) in die Gondel.

Die Station der Hafenseilbahn befindet sich am Strand von Sant Sebastià (vor dem segelförmigen W-Hotel). Bringt etwas Geduld mit, denn vor allem an der Talstation kann es längere Wartezeiten geben. One-way-Tickets vom Strand auf den Berg können nur an der Station gekauft werden (Online sind nur Return-Tickets erhältlich).
🍤 An der Bergstation angekommen, lohnt sich ein Stopp im Terraza Martínez, wo man den phantastischen Hafenblick nochmal in Ruhe mit Tapas und einem Gläschen Bier genießen kann.

Der Montjuïc beherbergt eine Fülle von Attraktionen, viele davon in Verbindung mit den Olympischen Spielen und der Expo von 1929. Alles dazu könnt ihr in meinem Artikel über Barcelonas Hausberg nachlesen.
Auf dem Berg bewegt man sich am besten zu Fuß oder mit den öffentlichen Linienbussen 55 und 150 fort, auch der Hop-On-Hop-Off Bus hat hier mehrere Haltestellen. Alle Verkehrsmittel halten am Parc del Montjuïc, wo sich die Stationen der Standseilbahn (Funicular) und der Montjuïc-Seilbahn (Telefèric de Montjuïc) befinden. Die Standseilbahn ist Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes und bringt euch zurück ins Stadtzentrum; die Montjuïc-Seilbahn führt zur Burg auf dem Gipfel.
🥘 Gegenüber der Bahnstation befindet sich das Restaurant Xalet de Montjuïc, von dessen Terrasse euch die ganze Stadt zu Füßen liegt. Für ein paar einfache Tapas und ein kühles Bierchen empfehle ich euch die Kioskbar Salts über dem Schwimmbad nebenan, wo Kyle Minogue ihr Musikvideo Slow drehte.
Font Màgica und Palau Nacional
Die Stadtseite des Bergs wurde anlässlich der Weltausstellung 1929 erschlossen. Am Fuß entstand die Plaça Espanya als wichtiger Verkehrsknotenpunkt und zum Berg hin wurde eine Vielzahl von Länder-Pavillons und größeren Ausstellungsgebäuden errichtet. Einige davon wurden nach der Expo abgerissen, andere erfüllen heute einen neuen Zweck.
Das eindrucksvollste davon ist der monumentale Palau Nacional, in dem während der Expo eine große Ausstellung spanischer Kunst untergebracht war und der heute das katalanische Kunstmuseum (MNAC) beherbergt. Von der Terrasse vor dem Palau liegt euch die Font Màgica zu Füßen und wenn ihr euer Timing richtig legt, könnt ihr hier eine der beliebtesten Abendveranstaltungen Barcelonas miterleben.
Magisch wird der Brunnen nämlich erst bei Anbruch der Dämmerung, wenn die Wassersäulen bei Musik und im Schein tausender (ökofreundlicher) LED-Lichter anfangen zu tanzen. Die Brunnen-Show findet donnerstags bis samstags von 21 bis 22 Uhr statt, alle Einzelheiten und Choreographien findet ihr auf der Webseite.

Nach der Show folgt ihr am besten dem schnurgeraden Weg bis zur Plaça Espanya, vorbei an den Venezianischen Türmen und dem Kreisverkehr mit dem monumentalen Brunnen in der Mitte. Für einen perfekten Ausklang eures letzten Tages könnt ihr mit der Metro L3 eine Station weiter bis Poble Sec fahren, eines der besten Viertel für Tapas-Bar-Hopping. Vor allem die Fußgängerzone Carrer de Blai ist gesäumt von Tapas Bars, die alle eine ähnliche Auswahl von Pintxos anbieten: zwei oder drei Zutaten, die mit Zahnstochern auf einem Stück Baguette aufgespießt werden. Die Atmosphäre ist abends lebhaft und eher jung, wer es ruhiger mag, findet in den Nebenstraßen von Poble Sec aber auch entspanntere Bars und Restaurants, zum Beispiel die Bar Calders oder den Celler Cal Marino.
Weitere Sehenswürdigkeiten am Montjüic
- Poble Espanyol (das spanische Dorf)
- Einkaufszentrum in der ehemaligen Stierkampfarena Las Arenas
Mit meinem Programm habt ihr hoffentlich ein erstes Gefühl für Barcelona bekommen, natürlich hat die Stadt noch viel mehr zu bieten, was sich am besten bei einem nächsten Besuch entdecken lässt.


Hallo Alex
Danke für deinen tollen Bericht. Wir werden uns sehr gerne an deine Empfehlungen halten!
Ich hätte geplant ca. Mitte Dezember für 4 Tage nach Barcelona zu reisen.
Ist die Vorweihnachtszeit empfehlenswert bzw. haben die berühmten Sehenswürdigkeiten durchgehend geöffnet?
Besten Dank für deine Rückmeldung.
LG Peter
Danke Peter, für deinen netten Kommentar.
Für einen Kulturtrip nach Barcelona ist der Winter eine der besten Jahreszeiten. Es herrscht allgemein weniger Trubel, es geht entspannter zu und ist vor allem nicht so heiß wie im Hochsommer. Trotzdem erwischt man mit Glück noch viele Sonnenstunden und es regnet seltener als im Herbst und im Frühling. Es kommt ein bisschen darauf an, was man sucht, jede Jahreszeit hat seine Vor- und Nachteile. Im Frühling und Frühsommer ist die Stadt am lebhaftesten, im guten Sinne, im Hochsommer fliehen die Einheimischen an die Küste und die Touristen übernehmen die Stadt und im Herbst wird es wieder ruhiger und tagsüber ist es meist bis Mitte Oktober noch angenehm warm.
Die Sehenswürdigkeiten haben im Dezember außer am Weihnachtstag (25.12.) ganz normal geöffnet.
Ich habe auch einen Artikel über den Winter in Barcelona geschrieben, wo viele deiner Fragen beantwortet werden.
Viele Grüße!
Hallo Alex,
Wir haben uns erst gestern entschieden nächste Woche nach barcelona zu fliegen. Wo gibt es einigermaßen günstige Tickets für die Sehenswürdigkeiten?
Eine direkte Buchung funktioniert im Moment nicht wirklich gut für die kommende Woche.
Liebe Grüße Ulrike
Liebe Ulrike,
wie schön, dass ihr euch so spontan entschlossen habt, nach Barcelona zu reisen 💙
Tickets können Online schnell und sicher sowohl über 🎟 Tiqets als auch über 🎟 GetYourGuide gekauft werden. Beide Plattformen bieten identische Preise an und in den meisten Fällen zahlt man dasselbe wie bei einer Direktbuchung, nur für die Sagrada Familia und den Park Güell fallen Extra-Gebühren an. Beide Plattformen bieten sowohl Einzeltickets als auch Pakete an, wobei man preislich mit den Einzeltickets meist besser wegkommt, während man bei den Packs eben weniger Aufwand hat. Die Verfügbarkeit ist allerdings dieselbe wie über die "offiziellen" Webseiten und ich kann mir vorstellen, dass die Tickets für die Sagrada Familia über Ostern bereits ausverkauft sind..
Viele Grüße und eine schöne Zeit in Barcelona!
Hallo Alex,....hab den Zahlungslink gefunden und Dir eine Spende überwiesen.....herzlichst Sandra
Liebe Sandra, ich habe deine Spende erhalten und mich sehr gefreut, vielen Dank dafür 💙
Alles Gute und einen schönen Aufenthalt in Barcelona!
Hallo Alex, deine Barcelona-Safari ist Gold wert....das hat mir unwahrscheinlich viel Zeit gespart. Ich habe gelesen, dass wenn man über die links bucht, Du eine Provision davon bekommst. Leider habe ich das Hotel und den Flug schon bevor ich deine Seite gesehen habe, gebucht. Aber ich bin so dankbar, dass ich dir gerne etwas zukommen lassen würde. Wie kann ich "meine Provision" überweisen? liebe Grüße und nochmal vielen Dank.... 🙂
Hallo Sandra, ich sehe, du hat den Spendenlink bereits gefunden, vielen Dank für deine großzügige Unterstützung!
Liebe Grüße 😊
Hallo Alex,
wir sind mit 9 Erwachsenen und drei Kindern vom 05. bis 09.02. in Barcelona. Aufgrund unserer familiären Situation sind wir außerhalb in Teia in eine großen Haus, welches oben am Berg liegt, untergebracht. Für uns wäre es besser, wenn wir mit dem Bus nach Teia fahren, haben aber nicht herausfinden können, ob das OLA Ticket dafür nutzbar ist. Gibt es auch Gruppentarife alternativ? Was könnten ihr empfehlen?
Hallo Roland,
Teià ist sehr hübsch und ruhig, optimal um zu Übernachten, aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ganz einfach zu erreichen. Die Hola-Barcelona Card (meinst du die mit OLA Ticket?) gilt nur für das Stadtgebiet (Zone 1), Teià liegt in der Zone 2. Anschluss habt ihr ab dem Zentrum entweder mit dem Zug der Renfe am Meer entlang bis El Masnou bzw. Ocata (wo ich selbst lange Zeit gelebt habe) und weiter mit dem Bus, oder auch direkt mit dem Bus ab der Innenstadt. In allen Fällen gelten die Tarife des ATM und eine Abo-Karte für Metro, Zug und Bus mit mehreren Fahrten lohnt sich im Gegensatz zu Einzeltickets immer. Ihr habt die Wahl zwischen der T-Casual mit 10 Fahrten (Unipersonal, also jeweils nur von einer Person nutzbar), der T-familiar mit 8 Fahrten (Multipersonal, d.h. mehrere Personen können gleichzeitig fahren, für jeden Reisenden muss eine Fahrt entwertet werden) oder der T-grup mit 70 Fahrten (Multipersonal). Schließlich gibt es noch die T-jove mit unbegrenzten Fahrten für Personen unter 30 Jahren (Unipersonal), die auch 2025 noch um 50% reduziert ist. Kinder unter 4 Jahren fahren gratis. Mehr Info findest du in meinem Artikel über die Öffentlichen Verkehrsmittel.
Tipp: In Teiá kann ich euch zum draußen sitzen das Restaurant Cambray empfehlen (ich war aber nur im Sommer dort) und im Ca la Rosi bekommt man ein gutes, hausgemachtes Mittagsmenü. Auch in El Masnou findet ihr an der Hauptstraße (gegenüber vom Meer) und am Hafen eine große Auswahl an Bars und Restaurants.
Viele Grüße und eine gute Zeit in Barcelona!
Vielen lieben Dank für deinen Beitrag, fliege im Mai nach Barcelona und werde mir die ein oder anderen Ausflugtipps merken und abspeichern.
Jetzt nur noch ein paar Fragen, ich gehe als Junge Frau alleine nach Barcelona, ist das gefährlich? Würde Abends gerne mal Salsa tanzen gehen, hast du da einen Tipp? Kann ich mit der Barcelona Card auch eine Zug außerhalb Barcelonas fahren?
Liebe Grüße Steffi
Hallo liebe Steffi, vielen Dank für deinen Kommentar.
Generell ist Barcelona nicht gefährlich für alleinreisende Frauen und Sexualverbrechen gibt es hier eher selten. Anfangs war ich viel alleine in Barcelona unterwegs und hatte nie Probleme, nur einmal wurde ich früh morgens auf der Rambla angequatscht, aber der war glaub eher auf meine Handtasche aus..vor Taschendieben muss man ein bisschen auf der Hut sein. Natürlich würde ich nachts nicht alleine durch eine dunkle, verlassene Gasse in der Altstadt schlendern, vor allem im Raval und in der Hafengegend, aber es sind hier auch abends so viele Einheimische und Touristen unterwegs, dass du dich da problemlos an eine Gruppe dranhängen kannst.
Die Barcelona Card ist nur für Fahrten innerhalb der Stadtzone gültig (Zone 1), um in andere Zonen zu fahren, musst du dir zusätzlich entweder einen Einzelfahrschein (bzw. Hin- und Zurück) holen, oder die T-Casual mit 10 Fahrten. Mehr Infos zu Fahrkarten und Verkehrsnetz findest du hier.
Salsa ist nicht so mein Ding, habe also keine persönliche Empfehlung für dich, ich habe aber mal gegoogelt und folgendes gefunden: Dio Club by Seven Dance, Antilla Barcelona (auf Google steht geschlossen, aber die sind nur umgezogen, schau auf Instagram) und Sala Vivaldi (Dienstags). Oder, etwas gemütlicher, die El Bombón Bar. Sag gerne Bescheid, wo du gelandet bist und wie's war, ich wurde schon mehrmals nach Salsa Bars gefragt und weiß immer nicht, was ich empfehlen soll.
Viel Spaß in Barcelona!
Hallo liebe Alex,
dein Barcelona Programm ist echt super, vielen Dank dafür 🙂
Wir landen im Mai gegen 13Uhr in Barcelona und mit allem drum und dran, schätz ich mal haben wir Zimmer gegen 16:00 bezogen.
Was würdest du am späten Nachmittag / Abend noch machen?
Wie sind die Mittagessen und Abendessenszeiten? Die Lokale öffnen ja denk ich mal später als bei uns in Österreich und Deutschland. Hast du auch einen Tipp für eine Hidden Bar? Danke dir!
Hallo Bianca, vielen lieben Dank für deinen netten Kommentar 😊.
Ich würde mir für den Anreisetag nicht mehr zu viel vornehmen und lieber erstmal ein Feeling für Barcelona entwickeln. Je nachdem wo ihr untergebracht seid, könnt ihr zum Beispiel im gotischen Viertel anfangen, wo es von netten Restaurants und Bars wimmelt. Die Einheimischen essen ab c.a. 21 Uhr oder sogar noch später zu Abend, aber vor allem in den touristischeren Gegenden haben die Restaurants durchgehend geöffnet. Ein guter Platz um zu starten ist zum Beispiel die Plaça Reial, die einfach zu finden ist und wo man schön draußen sitzen und essen kann. Die Restaurants hier haben alle durchgehend geöffnet. Im Ocaña zum Beispiel kann man gut essen und im Keller "versteckt" gibt es außerdem eine nette Cocktail Bar für später, die sich "Apotheke" nennt (also nicht Farmàcia, sondern tatsächlich Apotheke). Ebenfalls am Plaça Reial im oberen Stock eines Wohnhauses, liegt das Pipa Club, ein ehemaliger Pfeifenraucher Club, der sich sehr geheim und exklusiv anfühlt, aber mittlerweile kein wirklicher Geheimtipp mehr ist. Wenn ihr eine Flüsterbar sucht, dann finde ich eine der Besten das Bobby's Free (das Passwort um reinzukommen findet man auf der Webseite), auch das El Ascensor kann ich euch empfehlen, beides sind Cocktailbars. Wenn ihr lieber Wein trinkt, kann ich euch zum Beispiel das winzige Zim empfehlen (nur Bargeld!). In diesem Post findet ihr sonst noch ein paar gute Tapas Bars.
Viel Spaß in Barcelona und lasst mich wissen, wenn ihr eine gute Kneipe entdeckt!
Hallo Alex,
vielen, vielen Dank! 🙂 Hattest du einer der City Pässe?
Wichtig ist uns mit den Öffis rumzufahren, Sagrada Familia, Park Güell, Bus Touristica und Casa Battlo.
Danke dir, vielmals für die tollen Tipps 🙂
Hallo Bianca, ich habe ehrlich gesagt noch keinen der City Pässe selbst ausprobiert, aber ich habe ja auch alle Zeit der Welt, um mir Barcelona in Ruhe anzusehen 🙂. Außerdem gibt es für Residenten für viele Sehenswürdigkeiten Promotionen, besser als jeder Pass also 🙃.
Für euch würde sich vermutlich der Barcelona Essentials Pass (Sagrada Familia mit Turm, Park Güell + Öffis), gepaart mit dem Casa Batlló + Hop-On-Hop-Off Bus Paket lohnen. Beides kannst du dir unter diesem Partnerlink ansehen. Ich habe auch einen Artikel über die Barcelona City Pässe und Cards geschrieben, bin aber gerade dabei, den zu aktualisieren, weil sich die Angebote ständig ändern..
Viele Grüße!
Vielen, vielen Dank liebe Alex 🙂
Hallo Alex,
wir kommen im Mai für 3 Tage nach Barcelona. Die Vorschläge für die 3 Tage finde ich super und wir möchten die Tage eigentlich auch danach gestalten.
Allerdings habe ich jetzt festgestellt, dass bei der Buchung des Parc Guell für den 22. und 23.05. überhaupt keine Buchungsmöglichkeiten angezeigt werden. Heißt das, dass die Tage bereits komplett ausgebucht sind oder ist da irgendwas besonderes los?
Vielleicht kannst Du mir hier noch einen Tipp geben?
Danke und LG Melanie
Hallo Melanie,
ja, es scheint tatsächlich so, als gäbe es für diese beiden Tage keine Eintrittskarten mehr, was mir allerdings etwas seltsam vorkommt, da es ja noch ein bisschen hin ist und meines Wissens auch nichts besonderes los ist in Barcelona. Ich habe eine Mail an den Park Güell geschickt, um nachzuhaken und sicherzustellen, dass es sich nicht um ein technisches Problem handelt, oder der Park geschlossen hat. Sobald ich mehr weiß, lasse ich es dich hier wissen.
Viele Grüße, Alex
Hallo nochmal, ich habe herausgefunden, dass am 23.5. eine "exklusive" Modenschau im Park abgehalten werden soll, d.h. der Park bleibt an dem Tag und (höchstwahrscheinlich) am Vortag für Besuche geschlossen. Vielleicht könnt ihr die Besichtigung auf euren dritten Tag verlegen, der Park Güell liegt zwar nicht direkt im Zentrum, ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert.
Liebe Grüße, Alex
Vielen Dank für die Recherche zum Parc Güell.
Ist es denn zwingend erforderlich, Tickets im Vorfeld zu buchen, oder kann man "einfach so" hin?
Da es an unserem bevorzugten Tag ja nicht klappt, wollen wir uns an einem anderen Tag aber auch nicht unbedingt einen fixen Termin setzen und würden einfach schauen, ob es noch reinpasst. Oder hat man da keine Chance?
Einfach so hin zu gehen würde ich euch nicht raten, da der Park pro Stunde nur eine gewissen Besucheranzahl erlaubt. Prüft man zum Beispiel heute die Verfügbarkeit für Montag + Dienstag, sieht man, dass es nur noch abends Karten gibt (Sonntag ist ausgebucht). Im Mai wird das ähnlich sein und wenn der Park am 22. + 23. geschlossen hat, wird an den Tagen drum rum höchstwahrscheinlich besonders hohe Nachfrage herrschen. Aber wenn der Besuch des Park Güell keine Priorität hat, könnt ihr natürlich noch bis ein paar Tage vorher warten, die Anfahrt zum Park würde ich ohne Tickets allerdings nicht unternehmen. Zu guter Letzt habt ihr noch die Möglichkeit, ein erstattbares Ticket zu kaufen, das etwas mehr kostet (15,12 EUR). Hierfür wählt man über den Link auf der * Webseite von Tiqets ganz normal die Personenanzahl, Datum und Uhrzeit und kann dann beim nächsten Schritt unter Upgrades erstattungsfähige Tickets wählen.
Egal wie ihr euch entscheidet, wünsche ich euch schon mal einen schönen Aufenthalt in Barcelona!
Liebe Alex!
Vielen Dank für deine Vorschläge, die sind wirklich extremst hilfreich!!!
Wir fahren diesen April von Di-Sa zum ersten Mal nach Barcelona. Kommen am Dienstag 16.04. Mitte/spät. Nachmittag in Barcelona an und fliegen am Sa gegen Mittag wieder ab.
Wir sind im Stadtviertel Eixample untergebracht und da ist dein Vorschlag für 3 Tage perfekt für uns.
Unsere Frage:
Fährt der Hop-on-Hop-of Bus auch bei Camp Nou vorbei od. sollen wir da die Öffis nehmen?
Wär das evtl noch was für unseren Anreisetag od ist das schon zu spät?
Danke für deine Rückmeldung!
LG Elke
Hallo Elke,
vielen Dank für deine netten Worte, ich freue mich, dass dir mein Beitrag hilfreich war!
Der Stadtteil Eixample ist eine ausgezeichnete Wahl, um zu übernachten, da seid ihr gut an ganz Barcelona angeschlossen.
Ja, der Hop-On-Hop-Off Bus hält am Camp Nou (blaue Route, Haltestelle Futbol Club Barcelona).
Die Fahrkarten sind jeweils 24 Std, bzw 48 Std nach erster Entwertung gültig (früher wurde es nach Tagen gerechnet).
Bedenkt dabei, dass die Busse zwischen 9-19 Uhr verkehren, das Camp Nou schließt um 19 Uhr, abhängig davon wann ihr raus kommt, könnte es für die Rückfahrt also knapp werden
(die Camp Nou Touren dauern c.a. 1 Stunde).
Alle Haltestellen und weitere Info findet ihr auch in meinem Beitrag über den Hop-On-Hop-Off Bus.
Alternativ könnt ihr zum Camp Nou auch die Metrolinie 5 nehmen und Collblanc aussteigen, oder die L3 bis Les Corts, je nachdem wo ihr euch befindet.
Viele Grüße und viel Spaß in Barcelona!