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Aussicht vom Balkon des Plaça de Natura über das Wachhaus und Barcelona.

Park Güell – Der geplatzte Traum einer Gartenstadt

Ursprünglich war der Park als exklusive Wohnsiedlung für wohlhabende Familien in Barcelona im Stile einer englischen Gartenstadt geplant, weshalb es auch Park Güell heisst (das katalanische Wort ist Parc). Das Projekt scheiterte jedoch am mangelndem Interesse der Zielgruppe.

Wie kommt man zum Park Güell

Der Park Güell ist eine der wenigen Sehenswürdigkeiten, die nicht direkt an einer U-Bahn, Zug oder Busstation liegt. Egal ob man mit den öffentlichen Verkehrsmittel oder mit den Hop On Hop Off Bussen in Barcelona unterwegs ist, muss man zum Park Güell mit einem Fussmarsch von c.a. 10 Minuten rechnen.

Um die Linienbusse zu entlasten, bietet der Park Güell seit Kurzem ausserdem seinen eigenen Shuttle- Service an.

Mit dem Bus Güell zum Park – Der kostenfreie Shuttle

Die blauen Shuttle des Park Güell zirkulieren ab der Metrostation Alfons X (gelbe Linie 4) direkt bis zum Eingang an der Carretera del Carmel, mit einer Fahrtdauer von c.a. 15 Minuten.

Der erste Bus verkehrt ab 15 Minuten vor Öffnung des Parks bis 45 Minuten nach Schliessung der regulierten Zone.

Der kostenfreie, blaue Shuttlebus an der Haltestelle vor dem Park Güell.

Die Nutzung des Shuttles ist im Eintrittspreis des Parks enthalten.

Mit der Metro zum Park Güell

L3

Metrostation Lesseps + c.a. 10 – 15 Minuten Fussmarsch

Um von der Metro zum Park Güell zu gelangen folgt man der grossen Strasse Travessera de Dalt c.a. 580 Meter, biegt links auf die Avinguda del Santuari de Sant Josep da la Muntanya und folgt dieser, teilweise über eine Rolltreppe, bis ans Ende zu einem der insgesamt 4 Eingänge (lila Weg auf der Karte).

Um zum Eingang am Carrer d’Olot zu gelangen, biegt man am Ende der Avinguda del Santuari de Sant Josep da la Muntanya rechts ab und folgt dem Carrer d’Olot bis ans Ende.

Mit dem öffentlichen Linienbus zum Park Güell

Vom Plaça de Catalunya (Haltestelle Rambla Catalunya) fährt die Buslinie 24 Richtung Park Güell (Haltestelle Ctra del Carmel), von dort aus sind es c.a. 5 Minuten zu Fuss zu einem der Seiteneingänge des Parks. Die Fahrtdauer beträgt c.a. 30 Minuten.

Mit dem Hop On Hop Off Bus zum Park Güell


Bus Turístic: Haltestelle Park Güell (blaue Route)
Barcelona City Tour: Haltestelle 13 Park Güell (Ost-Route)
Die Hop On Hop Off Busse halten c.a. 600 Meter vom Park Güell entfernt. Bis zum Eingang Ctra del Carmel sind es c.a. 10 Minuten Fussmarsch bergauf.

Auf der Karte oben ist die Strecke von den Haltestellen zum Park Güell dunkelblau markiert (die Haltestellen des Bus Turístic und der Barcelona City Tour liegen wenige Meter voneinander entfernt).

Öffnungszeiten 2020 der Monumentalen (regulierten) Zone

Hochsaison (Frühling + Sommer)

  • täglich 09:30 – 19:30 Uhr

Bon día Barcelona + Bon Vespre Barcelona
06:30 – 09:30 Uhr
20:00 – 23:00 Uhr
Ausschliesslich Anwohner und Teilnehmer am Gaudir Més Programm

Man kann sich beliebig lange in der monumentalen Zone aufhalten. Verlässt man diese aber, um z.B. durch den öffentlichen Park zu wandeln, gibt es kein Zurück.

Die kostenpflichtige monumentale Zone wird nur durch Schranken und Bänder vom öffentlichen Park abgetrennt. Nachdem die Ticketkontrolleure Feierabend machen, ist die monumentale Zone frei zugänglich (das kann sich mittlerweile geändert haben, da die regulierte Zone jetzt ausserhalb der Öffnungszeiten nur noch für Anwohner und Teilnehmer am Gaudir Més Programm zugänglich sein soll).

Das gesamte Parkgelände schliesst um 23 Uhr.

Blick auf Barcelona durch ein Loch im Gestein.

Eintrittskarten & Ticketpreise

Über 95% der Parkfläche sind kostenlos zugänglich, die sogenannte monumentale Zone, oder auch regulierte Zone, welche die Drachentreppe, das Hypostyl und den Plaça de la Natura umfasst, kostet seit 2013 Eintritt.

Standard Eintritt10 EUR
Senioren 65 Jahre + 7 EUR
Behinderte Personen + Begleitperson 7 EUR
Kinder 7-12 Jahre 7 EUR
Kinder 0 – 7 Jahre 0 EUR

Im Eintrittspreis ist die Fahrt mit dem Gaudí Shuttle Bus beinhaltet.

Eintrittskarten Online kaufen

Es sind nur 400 Besucher pro halbe Stunde erlaubt, es ist daher vor allem im Sommer empfehlenswert, die Tickets vorab online zu kaufen, da es sonst zu längeren Wartezeiten für verfügbare Zeitfenster kommen kann.

Online-Tickets können über die offizielle Webseite des Parks gekauft werden. Die Tickets werden nach Buchungsabschluss per E-Mail zugeschickt und können direkt auf dem Handy oder ausgedruckt am Parkeingang vorgezeigt werden. Das ausgewählte Datum und die Uhrzeit müssen eingehalten werden, aber es wird ein Zeitfenster von 30 Minuten gewährt.

Wer die Online Tickets gerne auf deutscher Sprache kaufen möchte, kann dies über GetYourGuide tun, zahlt dafür aber eine Buchungsgebühr.

Allgemeine Info und Parkvorschriften

 Kinder unter 14 Jahren müssen von einer erwachsenen Person begleitet werden.

 Personen mit eingeschränkter Mobilität könnten aufgrund der architektonischen Merkmale des Park Güells mit seinen Treppen und unebenen Wegen Schwierigkeiten haben sich fortzubewegen. Der Park verfügt aber über eine für Rollstuhlfahrer zugängliche Route.

Hunde dürfen an der Leine mitgeführt werden.

 Fahrrad- und Rollschuh fahren ist in der Monumentalen Zone nicht erlaubt.

Kostenfrei in die monumentale Zone des Park Güell

Wer in Barcelona wohnt, oder sich längere Zeit dort aufhält, kann sich für Gaudir Més registrieren und erhält damit freien Eintritt zur Monumentalen Zone des Park Güell und weiteren Sehenswürdigkeiten in Barcelona. Wer, wo und wie man sich registrieren kann, erfährst du in diesem Artikel über die Teilnahme am Programm Gaudir Més.

Was es in der monumentalen Zone des Park Güell zu sehen gibt

Das Haupttor zum Park Güell, zwischen dem Haus des Pförtners und der Rezeption.
Das Tor mit dem Haus des Pförtners auf der linken und der Rezeption auf der rechten Seite

Der monumentale Eingang – Das Haus des Pförtners und das Empfangsgebäude

Nach den Originalplänen sollte der Park Güell von einer Mauer umgeben sein und nur einen einzigen Eingang besitzen, mit Pförtner bzw. Wächter und einer Rezeption.

Der Pförtner sollte in der von Gaudí entworfenen Casa del Guarda sein Zuhause haben, heute kann man sich im Inneren über die Geschichte des Parks informieren.

Blick vom Balkon des Platzes auf die Casa de Guarda und Barcelona.
Die Casa del Guarda vom Balkon des Plaça de la Natura gesehen

Auf der anderen Seite des monumentalen Eingangs steht der Pavelló de Consergeria, das Rezeptionsgebäude, in dem heute ein Souvenirladen untergebracht ist.

Die Drachentreppe – L’escalinata del drac

Der Eingangsbereich der monumentalen Zone wird von einer zweiläufigen Treppe dominiert die zum darüberliegenden Hypostyl (von Säulen gestützte Halle) führt.

In der Mitte der Treppe liegen 3 Brunnen, über die überschüssiges Wasser aus einer unter dem Hypostyl liegenden Zisterne abläuft.

Nahaufnahme des mit bunten Keramikscherben besetzten Kopfes des Salamanders und Symbol des Park Güell.

Der berühmteste Wasserablauf ist der mit Keramikscherben besetzte Drache, bzw. Salamander, der sich zum Symbol des Park Güell entwickelt hat und als Miniaturausgabe in jedem Souveniergeschäft in Barcelona gekauft werden kann.

Der Saal der (fast) Hundert Säulen – La Sala Hipóstila

Das Hypostyl war nach den Plänen von Gaudí als Marktplatz vorgesehen.

86 Säulen stützen den Saal und den darüberliegenden Plaça de la Natura. Im Gesims wird Regenwasser aufgefangen und über Rohre in eine unter dem Saal liegende, unterirdische Zisterne abgeleitet, welche die Siedlung mit Wasser versorgen sollte.

Als die Urbanisierungspläne scheiterten, wurde das Wasser kommerzialisiert und eine zeitlang unter dem Namen SARVA verkauft.

Der Plaça de la Natura (El Teatre Grec)

Der weit offene Platz, oder Balkon, war ursprünglich als griechisches Theater für Gemeindetreffen und Veranstaltungen geplant. Der erdene Grund des Platzes lässt Regenwasser in die oben erwähnte Zisterne unter der Sala Hipóstila sickern.

Besucher des Parks ruhen sich auf der Bank auf dem von Palmen gesäumten Plaça de Natura aus.

Um den Plaça Natura windet sich eine lange Bank, die mit der mit bunten Keramikscherben besetzten Rückenlehne an eine Schlange erinnert und eine Brüstung formt, über die man eine herrliche Aussicht auf Barcelona und das Mittelmeer hat.

Mit ihrer ergonomischen, dem menschlichen Körper angepasster Form, soll die Bank für höchsten Sitzkomfort sorgen.

Die mit bunten Keramikscherben besetzte Bank mit Barcelona im Hintergrund.
Bank mit Trencadís – Mosaik aus recycelten Keramikscherben

Der Portikus der Wäscherin – El Pòrtic de la Bugadera

Gaudí baute eine Reihe von Viadukten und Portiken um das natürliche Gefälle im Park auszugleichen und die Ebenen harmonisch zu verbinden.

Der Portikus der Wäscherin, der seinen Namen von einer der Säulen in Gestalt eines Waschweibs erhält, zweigt links von der Drachentreppe ab und führte zum ehemaligen Herrenhaus Casa Larrard in dem Güell seinen Wohnsitz hatte und in der heute eine Schule untergebracht ist.

Einer der Säulengänge im Park Güell.

Der wellenförmig geschwungene Säulengang ist charakteristisch für Gaudi’s organische Bauweise und das Baumaterial aus Stein und Ziegelstein auf natürliche Weise in die Struktur des Steilhangs integriert.

Die steinerne Figur eines Waschweibs, welche dem Säulengang seinen Namen gibt.
Der Pfeiler von dem der Säulengang seinen Namen erhält. Andere Pfeiler lassen an die natürliche Anmut und Stärke von Elefanten denken.

Der öffentliche Park

Der grösste Teil des Park Güell ist öffentlich und gratis zugänglich. Dazu gehören die 2 fertiggestellten Villen des Bauprojekts, die Casa-Museu Gaudí und die Casa Trias, sowie Säulengänge und Brücken mit Aussichtspunkten von denen man ganz Barcelona überblicken kann.

Die zum Aussichtspunkt führende Treppe.
Der Pont de Dalt

Museums-Haus Gaudí

Dieses Musterhaus wurde nicht von Gaudí, sondern von Francesc Berenguer i Messers entworfen. Gaudí unterzeichnete jedoch die Baupläne, da Berenguer kein qualifizierter Architekt war.

Als das Projekt der Gartenstadt scheiterte und das Haus keinen Käufer fand, zog Antoni Gaudí mit seinem Vater und seiner Nichte in das Haus und lebte dort fast 20 Jahre, bis er in seine Werkstadt in der Sagrada Familia zog.

Gaudis ehemaliges Haus, in dem heute ein Museum untergebracht ist.

Gaudí’s einziger Nachbar war der Anwalt Martí Trias i Domènech, der seine Villa ein Stückchen oberhalb am Hang bauen liess.

Im ersten Stock ist heute das Museum untergebracht, in dem die Wohnräume, sowie einige persönliche Gegenstände Gaudí’s besichtigt werden können. Auch von Gaudí für andere Gebäude entworfene Möbel sind im Museum ausgestellt.

Das Museum gehört nicht zur monumentalen Zone und Tickets müssen separat gekauft werden.

Aussichtspunkte im Park Güell – Turó de les Tres Creus und Pont de Dalt

Während man vom Balkon des Plaça de la Natura bereits eine beindruckende Sicht über Barcelona hat, eröffnen sich etwas weiter oben weitere Perspektiven über Barcelona.

An der höchsten Stelle des Park Güell wollte Antoni Gaudí eine Kapelle errichten. Nach Aufgabe des Bauprojekts erinnern hier nur 3 Kreuze an die Pläne des Architekten, weshalb der Aussichtspunkt auch Turó de les Tres Creus (Hügel der 3 Kreuze), oder Calvario (Kreuzweg) gennant wird. Von hier hat man einen der besten Panoramablicke über Barcelona. Der Turó de Les Tres Creus befindet sich im Südwestlichen Teil des Park Güell.

Nicht weniger spektakulär ist die Aussicht vom Pont de Dalt. Von der Sagrada Familia bis zum Mittelmeer und vom Torre Agbar bis zum Montjuïc erstreckt sich Barcelona in seiner ganzen Pracht.

Der Pont de Dalt befindet sich hinter den Österreichischen Gärten, rechts des Plaça de Natura und gegenüber der Casa-Museu Gaudí.

Aussicht über Barcelona bis zum Montjuïc, vom Pont de Dalt des Park Güell.

Die Geschichte des Park Güell – Vergangenheit und Zukunft

Pläne einer Gartenstadt

Der Industrielle Eusebi Güell erwarb das ehemalige Farmland auf dem Bergrücken Barcelonas, mit reiner Luft und Meeresblick und fernab des wachsenden, industriellen Stadtzentrums, um darauf eine exklusive Wohngegend mit Villen für die wohlhabende Bevölkerung zu errichten.

Güell beauftragte 1900 den Architekten Antoni Gaudí, mit dem er bereits an einigen anderen architektonischen Projekten zusammengearbeitet hatte (unter anderem dem Palau Güell), mit der Gestaltung der Gartenstadt.

15 Jahre vergingen bis zur Fertigstellung des Parks, der vielbeschäftigte Gaudí arbeitete nebenbei u.a. noch an der Casa Batlló, der Casa Milà und an seinem Lebenswerk, der Sagrada Familia.

Gaudí und ökologische Nachhaltigkeit

Gaudí respektierte die spärliche Fauna, die bereits auf dem Grundstück wuchs und führte zusätzlich nur mediterrane Pflanzen ein, die nicht viel Wasser benötigen.

Auf dem Lande aufgewachsen, entwickelte und perfektionierte er ausgeklügelte Systeme zur Sammlung und Speicherung von Wasser (unter dem Sala Hipóstila), um den Wasserbedarf der Bewohner der Siedlung zu decken und gleichzeitig Erosion durch die sintflutartigen mediterranen Niederschläge zu verhindern.

Von exklusiver Wohngegend zur Touristenfalle

Ursprünglich waren 60 Villen auf 60 Parzellen geplant, wovon letztendlich nur 2 gebaut wurden. Keine davon wurde von Gaudí konstruiert, er kaufte jedoch später auf Drängens Güell’s eine davon und machte sie zu seinem Wohnsitz, aktuell ist das Museum darin beheimatet.

Aufgrund mangelndem Interesse und potentiellen Käufern der Villen in der exklusiven Urbanisation, u.a. wegen fehlendem öffentlichen Transports, wurde das Projekt schliesslich aufgegeben und der Park wurde von Eusebi Güell hauptsächlich als privater Garten genutzt, bei Veranstaltungen stellte er den Park der Stadt und der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Nach Güell’s Tod wurde der Park von seinen Nachkommen an die Stadt verkauft, welche daraus einen öffentlichen Stadtpark und Touristenfalle machte (dieser letzte Trend soll jetzt wieder rückläufig gemacht werden).

Zukunftspläne für den Park Güell

Auswirkungen des Massentourismus auf die Einwohner des Viertels

In einem Wohngebiet mit c.a. 9 Millionen Touristen im Jahr zu wohnen ist nicht einfach. Die Lebensqualität der Anwohner des Bezirks in Gracia, in dem sich der Park Güell befindet, ist durch die hohe Besucheranzahl und Kommerzialisierung des Parks durch Kiosks und ambulante Verkäufer stark beeinträchtigt.

Es gibt kaum noch lokale Geschäfte, dafür wimmelt es von Souvenirläden und Restaurants mit überteuerten Menüs. Durch steigende Mietpreise in dem Viertel sind viele Bewohner ausserdem dazu gezwungen, ihre Wohnungen zu verlassen und umzuziehen. Viele der freigewordenen Wohnungen werden hauptsächlich über Airbnb an Touristen untervermietet.

Gegenmassnahmen

Die Stadtverwaltung von Barcelona hat Pläne, bis 2022 dem Massentourismus Einhalt zu gebieten und den Park wieder vermehrt den Anwohnern mit sozialen und kulturellen Projekten zu öffnen. 

So können die Anwohner der angrenzenden Bezirke z.B. eine Karte beantragen, mit der sie freien Zutritt in die Monumentale Zone des Park Güells erhalten.

25 Millionen Euro sollen insgesamt in die Verbesserung der Infrastruktur im Inneren und der Umgebung des Parks gesteckt werden, die u.a. aus den Einnahmen des Parks finanziert werden.

Die Werbepropaganda für den Park soll eingeschränkt und die Haltestellen der Hop Hop On Hop Off Busse verlagert werden. Die öffentlichen Buslinien 24 und 92, die hauptsächlich Touristen zum Park kutschierten, wurden durch den Shuttle Bus entlastet und so wieder den Einwohnern zur Verfügung gestellt.

Gehwege und Zugänge zum Park sollen erneuert und erweitert und mehr Fussgängerüberwege angelegt werden.

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