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Stadtteile Barcelona

Zuletzt aktualisiert: 26/09/2026
Alex

Barcelona setzt sich aus vielen Stadtteilen und Vierteln zusammen, von denen jedes seinen eigenen Charakter hat.

Da ist Barceloneta, das sich wie eine kleine Halbinsel ins Meer erstreckt und wo ihr das Salz in der Luft schmeckt. In den engen Gassen des gotischen Viertels fühlt ihr euch ins Mittelalter zurückversetzt, während sich am Passeig de Gràcia im Eixample die Jugendstilbauten des katalanischen Modernisme aneinanderreihen. Und Gràcia wirkt mit seinen kleinen Plätzen und Gassen fast wie ein Dorf innerhalb der Stadt.

Viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten findet ihr im Zentrum, doch auch abseits der klassischen Besucherpfade gibt es einiges zu entdecken. Ruhigere Wohnviertel zeigen eine andere Seite Barcelonas und sind dank der guten Metro-Anbindung trotzdem schnell vom Zentrum aus zu erreichen.

In diesem Guide stelle ich euch die wichtigsten Viertel Barcelonas vor und zeige euch, was ihr dort sehen und erleben könnt und wo es sich lohnt, essen und trinken zu gehen.

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Alle Stadtteile von Barcelona im Überblick

Barcelona ist offiziell in 10 Distrikte und 73 Stadtviertel unterteilt, die ihr zum Glück nicht alle kennen müsst. Für einen ersten Überblick hilft es, die Stadt grob in Ciutat Vella, Eixample und die umliegenden Viertel einzuordnen.

Illustration mit den zehn Distrikten von Barcelona.

Die Ciutat Vella, Barcelonas Altstadt, reicht bis ans Meer und besteht aus vier Stadtvierteln:

  • Barri Gòtic – das gotische Viertel
  • El Raval
  • Sant Pere, Santa Caterina i la Ribera – dazu gehört auch El Born
  • Barceloneta

Nördlich der Altstadt beginnt das Eixample, die im 19. Jahrhundert planmäßig angelegte Erweiterung Barcelonas. Hier liegen unter anderem der Passeig de Gràcia und einige der bekanntesten Bauwerke des katalanischen Modernisme.

Rund um das Zentrum erstrecken sich Viertel wie Gràcia, Poble Sec, Poblenou, Sants, Sarrià& und Horta, von denen einige ursprünglich eigenständige Gemeinden waren und bis heute einen ausgeprägten eigenen Charakter haben.

In welchem Stadtteil übernachten?

Welches Viertel sich am besten zum Übernachten eignet, hängt davon ab, ob euch eine zentrale Lage, Strandnähe, Ruhe oder günstigere Preise wichtiger sind.

Das Eixample bietet die größte Auswahl und ist für einen ersten Barcelona-Besuch besonders praktisch. Rund um die Dreta de l'Eixample wohnt ihr zentral und erreicht viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß, müsst allerdings mit höheren Preisen rechnen. Die Esquerra ist wohnlicher und meist etwas günstiger; auch Sant Antoni ist eine gute Alternative für ein kleineres Budget.

* Hotels im Eixample

In der Ciutat Vella wohnt ihr mitten im historischen Barcelona. Das Barri Gòtic ist ideal, wenn ihr Sehenswürdigkeiten und Altstadtflair direkt vor der Haustür haben möchtet, allerdings müsst ihr mit viel Trubel und teilweise nächtlichem Lärm rechnen. El Born bietet eine ähnliche zentrale Lage, wirkt stellenweise aber etwas entspannter. Barceloneta ist vor allem für Strandurlauber attraktiv, die Hotelauswahl ist hier aber kleiner und je nach Lage sind die Wege zur Metro länger.

* Hotels in der Ciutat Vella

In den umliegenden Stadtteilen bekommt ihr mehr vom alltäglichen Leben mit und seid trotzdem schnell im Zentrum. Gràcia ist ein guter Mittelweg zwischen Innenstadt und ruhigerem Wohnviertel, Poble Sec verbindet viele Bars und Restaurants mit der Nähe zu den Parks und Gärten des Montjuïc. Poblenou bietet Stadtleben mit Strandnähe, während ihr in Sarrià ruhiger und etwas exklusiver wohnt.

Barri Gòtic - Das gotische Viertel

Metro:

L1 Plaça Catalunya + Urquinaona
L3 Plaça Catalunya + Liceu
L4 Jaume I

Das Barri Gòtic ist ein Labyrinth aus engen, mittelalterlichen Gassen, die sich immer wieder zu kleinen Plätzen öffnen. Zwischen jahrhundertealten Fassaden reihen sich Tapas-Bars und Restaurants mit Terrassen, auf denen ihr abends bei einem Glas Wein das Treiben beobachten könnt.

Die Geschichte des Viertels reicht bis zur Gründung der römischen Kolonie Barcino zwischen 15 und 13 v. Chr. zurück. Erhalten sind davon nur wenige Bauwerke, darunter Teile der antiken Stadtmauer und ein paar Säulen eines Tempels, der einst das Forum überragte. Im Mittelalter expandierte die Stadt, und um den römischen Kern formte sich das Gassen-Labyrinth, das ihr heute noch seht.

Sein „gotisches“ Erscheinungsbild verdankt das Viertel hauptsächlich zahlreichen Restaurierungen und Umbauten im 19. und 20. Jahrhundert.

Sehenswürdigkeiten

Die Plaça Catalunya bildet den nördlichen Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch das Barri Gòtic. Von hier könnt ihr entweder der Rambla folgen, die das Viertel vom Raval trennt, oder über die Avinguda del Portal de l'Àngel und die Carrer dels Arcs direkt zur Kathedrale gehen.

Die Kathedrale von Barcelona ist das Aushängeschild des Barri Gòtic und ein gutes Beispiel für die Neogotisierung, die das Viertel durchlief. Gleich daneben führt die Carrer del Bisbe zur Bischofsbrücke (Pont del Bisbe), die sich malerisch über die schmale Gasse spannt. Am Ende der Carrer del Bispe gelangt ihr zur Plaça de Sant Jaume, auf der sich das Rathaus und der katalanische Regierungssitz gegenüberliegen.

In unmittelbarer Nähe liegt die Plaça del Rei, die im Mittelalter zum politischen Zentrum der Stadt gehörte. Auf der anderen Seite könnt ihr an der Plaça Ramon Berenguer dem Verlauf der römischen Stadtmauer folgen, die unter anderem als Fundament der Capella de Santa Àgata diente.

Sehenswert sind außerdem die romantische Plaça del Pi und die prachtvolle Plaça Reial mit ihren Säulengängen. Wenn ihr noch tiefer in das Barri Gòtic eintauchen wollt, geht Richtung Plaça de Sant Just, südlich der Plaça de Sant Jaume – eine der ruhigeren und stimmungsvollsten Ecken im gotischen Viertel.

Das Barri Gòtic ist Barcelonas ältestes Stadtviertel – hier gibt es so viel zu entdecken, dass ich ihm einen eigenen Artikel gewidmet habe.

Essen und Trinken

Im gotischen Viertel sind deutlich mehr Touristen unterwegs als in den meisten anderen Stadtteilen, und authentische Restaurants zu finden ist hier nicht ganz einfach.

Für traditionelle katalanische Küche in rustikalem Ambiente empfehle ich euch das Can Culleretes, eines der ältesten Restaurants der Stadt. Auch das Els Quatre Gats schrieb als Treffpunkt der Künstler und Intellektuellen des katalanischen Modernisme Geschichte. Unter anderem stellte hier der junge Pablo Picasso seine Werke aus.

Schnelle, unkomplizierte Tapas gibt's bei La Plata, einer Institution mit legendär knapper Speisekarte. Das Tiberi Kiosk liegt versteckt in einem der schönsten Innenhöfe des Barri Gòtic und ist perfekt für einen Vermouth und Oliven. Im Kellergewölbe des Caelum könnt ihr katalanisches und spanisches Naschwerk aus Klöstern probieren.

Shoppen

In den verwinkelten Gassen der Altstadt versteckt sich ein Sammelsurium an kleinen Läden, von Kleidung über Kunst bis Souvenirs. Für Vintage-Klamotten und -Schmuck lohnt sich das El Maniquí Vintage. Kurioser wird's im Duck Store, wo ihr Gummienten für praktisch jeden Anlass findet: Affen-Ente, Party-Ente, Freddie-Mercury-Ente, und viele weitere Ausführungen des sympathischen Schnabeltiers.

Im Caganer-Laden an der Plaça del Pi könnt ihr die traditionellen katalanischen Krippenfiguren als allerlei Prominente bewundern und kaufen, von Donald Duck bis Donald Trump. Was es mit dem Caganer auf sich hat, erkläre ich in meinem Artikel über ungewöhnliche Bräuche in Katalonien.

Die großen Modeketten wie Zara und Bershka hingegen findet ihr auf der Einkaufsstraße Portal de l'Àngel, der wichtigsten Einkaufsstraße des Viertels, die von der Plaça Catalunya ins Barri Gòtic führt.

Hotels

Wer gerne mittendrin übernachtet und nicht allzu lärmempfindlich ist, findet im Barri Gòtic eine Vielzahl an Hotels.

*Mercer Hotel – das Boutique-Hotel ist in mehreren historischen Gebäuden mitten im Barri Gòtic untergebracht, in die Teile der alten römischen Stadtmauer integriert sind. Zwischen den alten Mauern liegen ein Patio mit Orangenbäumen und eine Dachterrasse über den Dächern der Altstadt.

Das *Serras Barcelona liegt am unteren Ende des Barri Gòtic direkt gegenüber vom Port Vell. 1896 richtete der junge Pablo Picasso in dem historischen Gebäude sein erstes Atelier in Barcelona ein. Heute blickt ihr von den Zimmern und der Dachterrasse über die Masten des alten Hafens.

El Born

Metro:

L1 Urquinaona + Arc de Triomf
L4 Jaume I + Barceloneta

El Born grenzt direkt an das gotische Viertel und empfängt euch mit einem ähnlichen Wirrwarr aus kopfsteingepflasterten Gassen und kleinen Plätzen. Insgesamt geht es hier jedoch etwas ruhiger zu und das Viertel ist weniger stark vom Übertourismus geprägt.

El Born entstand außerhalb der römischen Stadtmauer und entwickelte sich während Barcelonas Blütezeit im Mittelalter zu einem Viertel der Handwerker, Seeleute und Kaufleute. Vom Wohlstand des damaligen Hafenviertels zeugt noch heute die Carrer de Montcada, an der sich die mittelalterlichen Wohnpaläste wohlhabender Kaufmannsfamilien aneinanderreihen. Viele davon beherbergen heute Museen und lassen sich auch von innen besichtigen.

Herzstück des Viertels ist die Santa Maria del Mar, eine der schönsten Kirchen der katalanischen Gotik. In den Gassen rund um die Kirche konzentriert sich vieles von dem, was El Born heute ausmacht: Tapasbars und kleine Restaurants treffen auf Galerien und individuelle Geschäfte.

Wie im gotischen Viertel sind die meisten Straßen verkehrsberuhigt und eignen sich hervorragend, um sich ohne festes Ziel treiben zu lassen und dabei immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Sehenswürdigkeiten

Den katalanischen Modernisme verbindet man vor allem mit den prachtvollen Wohnhäusern des Eixample. Doch verschachtelt zwischen den engen Gassen der Altstadt steht mit dem Palau de la Música Catalana eines seiner außergewöhnlichsten Bauwerke. Schon die Fassade ist über und über mit Mosaiken, Skulpturen und Säulen verziert, und im Inneren fällt das Tageslicht durch eine riesige, farbenprächtige Glaskuppel in den Konzertsaal.

Ein paar Straßen weiter erkennt ihr den Mercat de Santa Caterina schon von Weitem an seinem geschwungenen, bunten Dach. In der Markthalle könnt ihr Obst, Käse, Schinken, Fisch und andere katalanische Spezialitäten kaufen und kosten.

Entlang der Carrer de Montcada reihen sich die mittelalterlichen Stadtpaläste, von denen heute einige als Museen genutzt werden. Im Picasso Museum seht ihr vor allem Werke aus Picassos frühen Schaffensjahren, während im Moco Museum zeitgenössische Künstler wie Banksy und KAWS vertreten sind.

Herzstück des Viertels ist die gotische Santa Maria del Mar. Von außen wirkt die Kirche beinahe wuchtig und streng, im Inneren streben schlanke Säulen in die Höhe und durch die großen Fenster fällt viel Licht in das weite Kirchenschiff.

Nur wenige Schritte entfernt erzählt das El Born Centre de Cultura i Memòria von der Geschichte des Viertels. Unter der ehemaligen Markthalle liegen die Ruinen der freigelegten Straßen und Häuser des Barcelona des frühen 18. Jahrhunderts, die nach dem Spanischen Erbfolgekrieg abgerissen wurden.

Dahinter beginnt der Parc de la Ciutadella mit seinem monumentalen Brunnen und einem kleinen See. Über den palmengesäumten Passeig de Lluís Companys gelangt ihr schließlich zum Arc de Triomf, der 1888 als Eingangstor zur Weltausstellung errichtet wurde.

Essen und Trinken

La Xampanyet und Cal Pep gehören zu den Klassikern unter den Tapasbars im El Born. Beide sind normalerweise gut besucht und entsprechend lebhaft – was Teil ihres Charmes ausmacht. Etwas Ruhe findet ihr in der versteckt gelegenen Terrassenbar Mescladís del Pou, einem schönen Ort für eine Pause bei Kaffee oder Tapas.

Rund um die Markthalle Santa Caterina findet ihr einige gute Tapasbars, darunter die Vermuteria Santa Caterina. Am Stand von Bar Joan bekommt ihr neben Tapas auch ein Mittagsmenü.

Direkt neben dem Picasso-Museum serviert die Bodega La Puntual hochwertige katalanische Spezialitäten und saisonale Gerichte; im La Vinya del Senyor könnt ihr mit einem Glas Wein und Tapas direkt gegenüber an der Fassade der Santa Maria del Mar sitzen.

Shoppen

Zwischen den alten Fassaden findet ihr im Born kleine Geschäfte, Kunstgalerien und Concept-Stores. Im Moirai Market bekommt ihr Vintage-Kleidung, Sonnenbrillen und handgemachten Schmuck, während Ivory Kleidung und Accessoires lokaler Designer verkauft.

Hotels

Das *Miiro Borneta befindet sich am Passeig de Picasso, direkt gegenüber dem Parc de la Ciutadella. Auf der Dachterrasse könnt ihr den Tag mit einem Aperol Spritz und Blick über die Dächer des Born ausklingen lassen.

Barceloneta

Metro:

L4 Jaume I

Barceloneta liegt auf einer künstlich angelegten, dreieckigen Halbinsel südlich des El Born, eingerahmt vom Yachthafen auf der einen und den Stadtstränden auf der anderen Seite. Das ehemalige Arbeiter- und Hafenviertel hat sich vor allem seit den Olympischen Spielen 1992 stark verändert.

Heute liegen Einheimische und Touristen Handtuch an Handtuch im Sand und in den Strandbars entlang der Promenade herrscht Hochbetrieb. Nur wenige Schritte vom Meer entfernt zeigt Barceloneta jedoch ein bodenständigeres Gesicht. Zwischen schmalen Häusern, engen Gassen und Wäsche vor den Balkonen gehört das Viertel noch seinen Nachbarn.

Rund um den Markt liegen einige der besten traditionellen Tapasbars der Stadt. Probiert hier unbedingt eine Bomba, die in Barceloneta erfunden wurde.

Sehenswürdigkeiten

Der Strand ist natürlich die Sehenswürdigkeit Nummer 1 in Barceloneta – auch wenn er zum Baden nicht der schönste der Stadt ist. Für ein bisschen Barcelona-Flair reicht es aber schon, an der Promenade entlangzuspazieren und ein Bier oder eine Sangria in einem Xiringuito zu trinken.

Mit der Hafenseilbahn geht es hinauf auf den Montjuïc. Schon aus der Gondel habt ihr tolle Blicke auf das Meer und den Hafen, vom Berg aus liegt euch schließlich ein großer Teil der Stadt zu Füßen.

Mit dem Bus Nàutic gelangt ihr vom Moll de Llevant durch den Hafen bis ans südliche Ende der Rambla. Dort legen unter anderem auch die *Golondrinas ab, die an Barcelonas Stränden vorbeischippern.

Essen und Trinken

Paella schmeckt mit Meerblick einfach am besten. Im Pez Vela und im Xup Xup bekommt ihr Reisgerichte direkt an der Strandpromenade serviert.

In der Cova Fumada im Herzen Barcelonetas wurde die berühmte Bomba erfunden. Gegenüber werden in der Bodega Fermín Wein und Vermouth vom Fass ausgeschenkt, dazu gibt es typische Tapas.

Shoppen

Beach boys and girls können sich im Boardriders Quiksilver oder Hurley Barceloneta mit Surfmode eindecken, beide Geschäfte liegen direkt an der Strandpromenade.

Auf einem Pier am Ende der Rambla liegt das Shopping-Center Maremagnum. Auf dem Dach findet ihr den großen Food Court Time Out Market, wo ihr teilweise Blicke auf den Hafen habt.

Hotels

Näher als im *W Barcelona Hotel kommt man dem Meer wohl kaum. Wie ein Segel ragt es am Strand von Barceloneta auf, weshalb es auch Hotel Vela genannt wird. Von allen Zimmern habt ihr Meerblick.

Das *Hotel 54 Barceloneta liegt ca. 2 Gehminuten vom Strand entfernt, ideal also, wenn ihr möglichst viel Zeit am Meer verbringen möchtet. Von der hoteleigenen Dachterrasse aus habt ihr einen fantastischen Blick auf den Hafen.

El Raval

Metro:

L1 Plaça Catalunya
L2 Parallel
L3 Plaça Catalunya + Liceu

Auf der anderen Seite der Rambla liegt das Gegenstück zum herausgeputzten Barri Gòtic. Menschen aus aller Welt leben im Raval Tür an Tür. Zeitgenössische Kunst findet ihr hier ebenso in Museen wie als Graffiti an alten Fabrikwänden, und neben trendigen Brunch-Spots liegen Bars, die ihre Speisekarte seit Jahrzehnten kaum verändert haben.

Das Raval war dabei schon immer ein Randgebiet – zunächst geografisch, später auch gesellschaftlich. Im Mittelalter lagen hier vor allem Felder, Gärten, Klöster und Hospitäler; mit der Industrialisierung entwickelte es sich zu einem dicht besiedelten Arbeiterviertel.

Später wurde vor allem der südliche Teil für sein Nachtleben berüchtigt. In Bars, Tanzlokalen, Kabaretts und Bordellen trafen Hafenarbeiter, Seeleute und Prostituierte auf Künstler, Schriftsteller und die vergnügungssüchtige Bourgeoisie – gesellschaftliche Welten, die sich anderswo in Barcelona kaum begegneten.

Trotz der Aufwertung und Gentrifizierung der vergangenen Jahrzehnte hat sich das Raval einen großen Teil seines eigenwilligen Charakters bewahrt. Zum Guten wie zum Schlechten.

Überlebensgrosse Statue einer Katze auf der Rambla im Stadtteil Raval

Sehenswürdigkeiten

Seit den 1980er- und 1990er-Jahren versucht Barcelona, das Raval städtebaulich und kulturell aufzuwerten. Besonders deutlich wird das rund um das MACBA und das benachbarte CCCB, die den nördlichen Teil des Viertels zu einem Zentrum für zeitgenössische Kunst und Kultur gemacht haben. Die Plaça dels Àngels vor dem strahlend weißen Museumsbau des MACBA entwickelte sich außerdem zu einem international bekannten Treffpunkt der Skaterszene.

Das gotische Hospital de la Santa Creu war über fünf Jahrhunderte das wichtigste Krankenhaus der Stadt. Hier starb 1926 Antoni Gaudí, nachdem er wenige Tage zuvor von einer Straßenbahn angefahren worden war. Heute beherbergt der historische Komplex unter anderem die Biblioteca de Catalunya; durch die alten Innenhöfe und Gärten könnt ihr frei hindurchspazieren.

Die Boqueria an der Rambla ist die bekannteste Markthalle Barcelonas – und mindestens so bunt und international wie das Viertel dahinter. An den Marktständen kaufen Anwohner Fisch, Fleisch und Gemüse fürs Abendessen, während ein paar Meter weiter Touristen Jamón probieren, Smoothies trinken oder sich um eine der Tresenbars drängen.

Nur wenige Schritte weiter liegt das Gran Teatre del Liceu. Von der Rambla wirkt das traditionsreiche Opernhaus beinahe unscheinbar, im Inneren erwartet euch dagegen ein prachtvoller Zuschauerraum.

Ebenfalls nahe der Rambla erhebt sich der Palau Güell, den Antoni Gaudí für seinen Mäzen Eusebi Güell entwarf. Hinter der eher strengen Fassade verbirgt sich ein prachtvoller Stadtpalast mit einem hohen zentralen Salon und aufwendigen Holz- und Schmiedearbeiten. Auf dem Dach stehen die mit bunten Keramikscherben verkleideten Schornsteine, die später zu einem seiner Markenzeichen wurden.

Auf der Rambla del Raval trefft ihr auf die berühmteste (und fetteste) Katze Barcelonas: Fernando Boteros monumentaler Gato hat sich mit seinen rundlichen Formen längst zu einem Wahrzeichen des Viertels entwickelt.

Die romanische Kirche Sant Pau del Camp gehörte einst zu einem Benediktinerkloster und zählt zu den ältesten erhaltenen Kirchen Barcelonas.

Kurz vor dem Hafen liegt das Museu Marítim de Barcelona in den mittelalterlichen königlichen Werften. Schon die riesigen gotischen Hallen sind sehenswert. Im Inneren dreht sich alles um Barcelonas lange Beziehung zum Meer und zur Seefahrt.

Essen und Trinken

Im La Central del Raval und im Norai Raval könnt ihr abseits vom Trubel des Viertels unter Orangenbäumen frühstücken oder eine Pause einlegen. Das erste versteckt sich im Innenhof einer Buchhandlung, das zweite gehört zum Museu Marítim.

Deftiger wird es in der Boqueria, wo ihr direkt an einigen Marktständen essen könnt. Ein Klassiker ist Quim de la Boqueria, an dessen Tresen katalanische Marktgerichte frisch zubereitet werden. Für unterwegs findet ihr an anderen Ständen frisch gepresste Säfte und Smoothies.

Gegenüber der Boqueria ist die Paella Bar eine praktische Adresse für Alleinreisende: Anders als in vielen Restaurants könnt ihr hier auch eine einzelne Portion Paella bestellen.

Zwischen staubigen Flaschen und abblätternden Wänden ist in der Bar Marsella noch der Geist des alten Ravals zu spüren. Die historische Bar ist vor allem für ihren Absinth bekannt und hat im Laufe ihrer langen Geschichte Künstler, Schriftsteller und Nachtschwärmer angezogen.

Shoppen

In der Fußgängergasse Riera Baixa findet ihr in Vintage- und Secondhandläden mit etwas Glück und Ausdauer das ein oder andere Schnäppchen.

Hotels

Im Raval wohnt ihr zentral, nur wenige Schritte von der Rambla und der Altstadt entfernt, und findet oft interessantere kleinere Unterkünfte als in den klassischen Hotelvierteln. Besonders im südlichen Raval gibt es einige Straßen, durch die ich nachts nicht unbedingt alleine laufen würde. Wenn ihr im Raval übernachten möchtet, würde ich deshalb eher den nördlichen Teil des Viertels wählen.

Das *Eco Boutique Hostal Grau liegt am oberen Rand des Raval, nur wenige Minuten von der Plaça Catalunya entfernt. Eine gute Wahl, wenn ihr zentral wohnen möchtet, nachts aber lieber etwas mehr Ruhe habt.

Das *Casa Camper Barcelona ist fast so bunt und unkonventionell wie das Raval selbst. Das kleine Boutique-Hotel setzt auf ausgefallenes Design und eine entspannte Atmosphäre statt auf klassischen Hotelluxus.

L'Eixample

Metro:

L1 Plaça Catalunya
L2 Passeig de Gràcia + Sagrada Familia
L3 Diagonal + Passeig de Gràcia
L4 Passeig de Gràcia
L5 Sagrada Familia + Diagonal

Nördlich der Plaça de Catalunya verändert Barcelona beinahe unvermittelt sein Gesicht. Die engen, verwinkelten Gassen der Altstadt weichen breiten, geraden Straßen, die sich in einem regelmäßigen Schachbrettmuster durch das Eixample ziehen.

Das Eixample entstand im 19. Jahrhundert nach dem Abriss der Stadtmauern, als Barcelona endlich über seinen historischen Kern hinauswachsen konnte (der Name bedeutet auf Katalanisch „Erweiterung“). Nach dem Entwurf des Stadtplaners Ildefons Cerdà entstand auf der damals weitgehend unbebauten Fläche zwischen Barcelona und den umliegenden Gemeinden ein völlig neuer Stadtteil.

Zu den ersten, die aus der überfüllten Altstadt ins Eixample zogen, gehörte das wohlhabende Bürgertum. Besonders rund um den Passeig de Gràcia ließen sich reiche Familien prachtvolle Wohnhäuser errichten und beauftragten dafür die bekanntesten Architekten ihrer Zeit. So entstand hier eine außergewöhnliche Ansammlung von Bauwerken des katalanischen Jugendstils, des Modernisme.

Der Passeig de Gràcia verläuft durch die Dreta de l’Eixample, den „rechten“ Teil des Eixample. Westlich davon liegt die Esquerra de l’Eixample, die insgesamt wohnlicher und weniger von den großen Sehenswürdigkeiten geprägt ist.

Sehenswürdigkeiten

Am Passeig de Gràcia zeigte das wohlhabende Bürgertum Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gerne, was es hatte. Für ihre Stadtpaläste beauftragten die reichen Familien die bekanntesten Architekten des Modernisme, die mit immer ausgefalleneren Entwürfen um Aufmerksamkeit konkurrierten.

Besonders deutlich wird dieser Wettstreit auf der Illa de la Discòrdia, dem „Block der Zwietracht" am Passeig de Gràcia. Hier stehen mit der Casa Lleó Morera von Lluís Domènech i Montaner, der Casa Amatller von Josep Puig i Cadafalch und Gaudís Casa Batlló gleich drei völlig unterschiedliche Meisterwerke des Modernisme nebeneinander. Welche der drei Fassaden die schönste ist, könnt ihr selbst entscheiden. Die Casa Amatller und die Casa Batlló könnt ihr auch von innen besichtigen.

Ein paar Schritte weiter sorgt die graue, gewellte Fassade eines weiteren Wohnhauses für Aufsehen. Gaudís Casa Milà wurde von den Barcelonesen zunächst wenig schmeichelhaft La Pedrera, „der Steinbruch“, getauft. Heute trägt sie ihren einstigen Spottnamen mit Stolz.

Etwas weiter östlich erhebt sich die Sagrada Família, an der seit 1882 gebaut wird. Hinter der detailreichen Fassade öffnet sich das helle, fast organisch wirkende Kirchenschiff. Weit in die Höhe wachsende Säulen verzweigen sich unter dem Gewölbe, und die durch die Buntglasfenster einfallenden Sonnenstrahlen tauchen alles in farbiges Licht.

Das alte Hospital de Sant Pau liegt streng genommen nicht mehr im Eixample, ist von der Sagrada Família aber bequem zu Fuß zu erreichen. Nach dem Trubel rund um Barcelonas berühmteste Sehenswürdigkeit findet ihr in der weitläufigen Jugendstilanlage etwas Ruhe.

Essen und Trinken

Im Jugendstil-Tempel El Nacional könnt ihr Tapas, Fleisch oder Fisch essen, am zentralen Tresen ein Glas Cava und Austern schlürfen oder auch einfach nur einen geschmackvollen Toilettenstopp einlegen.

Auch in der Madre Taberna Moderna bekommt ihr gutes Essen, aber der eigentliche Grund für diese Empfehlung ist die Terrasse mit Blick auf die Sagrada Família.

Als Louis Moritz Trautmann von Pfaffenhausen nach Barcelona auswanderte, hatte er sich wahrscheinlich nicht träumen lassen, dass sein Name einmal auf einem der bekanntesten Biere der Stadt stehen würde. In der ehemaligen Brauerei Fàbrica Moritz Barcelona könnt ihr heute in ungezwungener Atmosphäre Tapas essen. Und natürlich Bier trinken.

Katalanen essen mittags übrigens nicht unbedingt Tapas, sondern häufig ein menú del día mit mehreren Gängen. Ein klassisches katalanisches Restaurant dafür ist die Bodega Joan, wo ihr aber auch gut Tapas essen und je nach Saison Calçots probieren könnt.

Shoppen

Auf dem Passeig de Gràcia reihen sich die Boutiquen internationaler Luxusmarken aneinander – direkt unterhalb der Wohnungen ihrer betuchten Kundschaft. Aber auch erschwinglichere Marken wie Zara, Mango und H&M sind hier vertreten.

An der Plaça de Catalunya liegt eine Filiale von Spaniens bekanntester Kaufhauskette El Corte Inglés. Auf mehreren Etagen findet ihr Mode und Kosmetik, Schuhe, Bücher und Lebensmittel.

Hotels

Modern, gut angebunden und sicher – das Eixample ist einer der besten Stadtteile, um in Barcelona zu übernachten.

Das *El Palace Barcelona ist eines der wenigen altehrwürdigen Grandhotels der Stadt. Das ehemalige Ritz empfängt seit 1919 Gäste in opulentem Belle-Époque-Ambiente.

Kleiner und persönlicher ist das *Circa 1905, das sich in der ersten Etage eines Modernisme-Wohnhauses nur wenige Schritte vom Passeig de Gràcia befindet. Mit Innenhof, Jugendstilmöbeln und gerade einmal neun Zimmern fühlt es sich eher wie eine elegante Privatwohnung als wie ein klassisches Hotel an.

Gràcia

Metro:

L3 Fontana
L4 Joanic

Gràcia war einst eine eigenständige Gemeinde, bevor sie Ende des 19. Jahrhunderts von Barcelona eingemeindet wurde. Immer wieder wird vom „dörflichen Charme“ und besonderem Charakter des Viertels geschwärmt. Wie die Katalanen selbst ist Gràcia allerdings auch etwas eigenwillig und gibt seinen Charme nicht unbedingt auf den ersten Blick preis.

Für mich zeigt sich das Dörfliche weniger in den Straßen und Häusern als im ausgeprägten Gemeinschaftsgefühl. Wohl kaum ein anderes Viertel Barcelonas hat so viele Vereine, Nachbarschaftsinitiativen und kulturelle Zusammenschlüsse. Am deutlichsten wird das während der Festa Major de Gràcia im August, wenn die Nachbarn gemeinsam ihre Straßen schmücken und darum wetteifern, wer das fantasievollste Motto umsetzt.

Als Besucher werdet ihr natürlich nie wirklich Teil dieser Gemeinschaft sein (genauso wenig wie jemand, der am anderen Ende Barcelonas wohnt). Aber auf den Terrassen der kleinen Plätze könnt ihr euch unter Einheimische und Zugezogene mischen und für eine Weile in den Alltag des Viertels hineinschnuppern.

Die Plaça de la Vila de Gràcia war einst der Hauptplatz der eigenständigen Gemeinde, noch heute stehen hier das Rathaus und der markante Uhrturm. Auf der Plaça del Sol und der Plaça del Diamant ist meistens mehr los, während es auf der Plaça de la Virreina etwas ruhiger zugeht.

Die Carrer de Verdi gehört zu den lebendigsten Straßen des Viertels. Zwischen kleinen Geschäften und Werkstätten findet ihr Restaurants aus aller Welt, vegane Lokale, Vintage-Läden und Tapasbars.

Sehenswürdigkeiten

Die bekannteste Sehenswürdigkeit Gràcias liegt am nördlichen Rand des Viertels. Im Park Güell verwandelte Antoni Gaudí eine ursprünglich als exklusive Wohnsiedlung geplante Anlage in eine fantastische Welt aus geschwungenen Formen, bunten Mosaiken und ungewöhnlicher Architektur.

Weniger spektakulär, aber für Gaudí-Fans mindestens genauso interessant ist die Casa Vicens. Das farbenprächtige Wohnhaus war einer seiner ersten großen Aufträge und zeigt einen ganz anderen Gaudí als die späteren Bauten am Passeig de Gràcia.

Danach besteht die eigentliche Sehenswürdigkeit aus Gràcia selbst. Schlendert über die verkehrsberuhigte Carrer de Verdi, setzt euch auf der Plaça de la Vila de Gràcia oder einem der anderen Plätze auf eine Terrasse und schaut einfach eine Weile dem Viertel beim Leben zu.

Essen und Trinken

Die Taverna El Glop gehört seit 1978 zu Gràcia und ist eine gute Adresse für traditionelle katalanische Küche in rustikaler Atmosphäre. Auf der Karte stehen unter anderem gegrilltes Fleisch, Tapas und Paella.

Auch im Cal Boter kommt traditionelle katalanische Küche auf den Tisch, während die Bar Bodega Quimet ein Klassiker für Tapas und Vermouth ist. Etwas ruhiger geht es in der gemütlichen Weinbar La Graciosa zu, die einen schönen Innenhof und eine kleine Tapaskarte mit italienischem Einfluss hat.

Shoppen

Beim Shoppen setzt Gràcia eher auf Individualität als auf die großen Modeketten. Dafür findet ihr hier viele kleine Boutiquen, Läden lokaler Designer und Secondhandgeschäfte wie Revolution Vintage Clothing.

Ein guter Ausgangspunkt für eine kleine Shopping-Tour sind die Carrer de Verdi und die Carrer d’Astúries, in deren Seitenstraßen es sich ebenfalls lohnt, ein bisschen herumzustöbern.

Hotels

Gràcia ist ein guter Ausgangspunkt für Kultur- und Städtereisende: Das Eixample beginnt direkt nebenan und mit der Metro seid ihr schnell in der Altstadt. Gleichzeitig wohnt ihr etwas abseits vom größten touristischen Trubel.

Etwas weiter oben am Passeig de Gràcia steht die *Casa Fuster. Wenn ihr euch die modernistischen Häuser nicht nur ansehen, sondern selbst in einem übernachten möchtet, könnt ihr hier in einem ehemaligen Wohnhaus von Lluís Domènech i Montaner einchecken.

Moderner ist das *Seventy Barcelona an der Grenze zwischen Gràcia und Eixample. Das stylische Hotel liegt nur wenige Schritte vom Passeig de Gràcia entfernt und ist damit ein guter Ausgangspunkt, wenn ihr beide Viertel zu Fuß erkunden möchtet.

El Poble Sec (Sants-Montjuïc)

Metro:

L1 Plaça Espanya
L2 Parallel
L3 Parallel + Poble Sec

Eingeklemmt zwischen dem Raval und Barcelonas Hausberg Montjuïc liegt Poble Sec, ein dicht bebautes Wohnviertel, das lange im Schatten der bekannteren Stadtteile im Zentrum stand.

Verschlafen war Poble Sec allerdings nie. Die Avinguda del Paral·lel, die das Viertel vom Raval trennt, entwickelte sich Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu Barcelonas großer Vergnügungsmeile. Theater, Varietés, Tanzlokale und Musikhallen reihten sich hier aneinander, und die Straße wurde auch als „Rambla der Armen“ bezeichnet. Zeitzeugen beschrieben sie als einen „ständigen Jahrmarkt voller Remmi-Demmi und Freude“.

Auch heute noch zieht es die Leute vor allem zum Essen und Ausgehen nach Poble Sec. Rund um die Carrer de Blai drängen sich Tapasbars, Terrassen und Kneipen aneinander, und auch für Craft Beer ist das Viertel eine gute Adresse. Ein paar Seitenstraßen weiter hingegen steht ihr wieder mitten im ganz normalen Wohnviertel.

Sehenswürdigkeiten

Die meisten Sehenswürdigkeiten rund um Poble Sec findet ihr auf dem Montjuïc. Schon wegen der Aussicht lohnt sich ein Ausflug auf Barcelonas Hausberg, daneben verteilen sich hier Museen, Gärten und einige der wichtigsten Schauplätze der Olympischen Spiele von 1992.

Am Hang über der Plaça d’Espanya thront der Palau Nacional, der für die Weltausstellung von 1929 errichtet wurde und heute das Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC) beherbergt. Direkt davor liegt die Font Màgica, deren Wasserspiele an ausgewählten Abenden mit Licht und Musik inszeniert werden.

Am Fuß des Montjuïc erstreckt sich das Poble Espanyol, das für die Weltausstellung 1929 errichtet wurde. In dem Freilichtmuseum wurden 117 Gebäude aus verschiedenen Regionen Spaniens in Originalgröße nachgebaut.

Eine der wenigen Sehenswürdigkeiten mitten im Poble Sec liegt unter der Erde. Das Refugi 307 wurde während des Spanischen Bürgerkriegs als Luftschutzbunker angelegt und kann heute besichtigt werden.

Essen und Trinken

Ein guter Ausgangspunkt für eine Tapas-Tour ist die Carrer de Blai, wo sich auf gut 600 Metern Dutzende Bars und Tapaslokale aneinanderreihen. Zu den bekannten Adressen gehören Blai 9 und La Tasqueta de Blai, in denen ihr euch durch eine große Auswahl an Pintxos probieren könnt.

Ein paar Straßen weiter liegt mit Quimet & Quimet einer der Klassiker des Viertels. In der winzigen, traditionsreichen Bar werden vor allem Montaditos und andere kleine Häppchen serviert, begleitet von Wein, Vermouth oder Bier.

Auch rund um die Plaça del Sortidor findet ihr einige gute Bars. Dazu gehören das Celler Cal Marino und das Brew Pub Le Sec, eine gemütliche Brauereikneipe mit selbst gebrautem Craft Beer und bunt gemischtem Publikum.

Hotels

Das *Hotel Miramar Barcelona liegt oben auf dem Montjuïc, direkt an der Bergstation der Hafenseilbahn. Von der Terrasse und den Zimmern blickt ihr über den Hafen und das Mittelmeer.

Von außen unterscheidet sich das *Hotel Brummell kaum von den typischen Wohnhäusern Poble Secs. Auch drinnen fühlt es sich weniger nach Hotel an, sondern eher so, als wärt ihr bei Freunden in Barcelona zu Besuch.

Poblenou

Metro

L4 Poblenou

Poblenou ist ein relativer Newcomer unter Barcelonas beliebten Stadtvierteln. Wo früher Fabriken und Lagerhallen das Straßenbild bestimmten, sitzen heute Start-ups und Co-Working-Spaces, dazwischen haben sich Galerien, Designläden und Craft-Beer-Brauereien eingerichtet. Ganz verschwunden ist die industrielle Vergangenheit aber nicht: Zwischen modernen Büros und Wohnhäusern stehen immer noch alte Fabrikgebäude und Schornsteine.

Rund um die kleine Plaça de Prim ist ein Stück des alten Poblenou erhalten geblieben. Enge Gassen und niedrige, zweistöckige Häuser erinnern an die maritime Vergangenheit des Viertels.

Lebhafter geht es auf der Rambla del Poblenou zu, die fast bis zum Meer führt. Unter den Bäumen reihen sich Terrassen, Restaurants und Bars aneinander, auf denen zu fast jeder Tageszeit etwas los ist.

Blick auf die Torre Glòries und auf Barcelona.

Sehenswürdigkeiten

Dank seiner Vergangenheit als Industrieviertel wimmelt es in Poblenou nicht gerade von klassischen Sehenswürdigkeiten. Am Rand des Viertels erhebt sich die Torre Glòries (früher Torre Agbar), deren schillernde Glasfassade und unverwechselbare, tamponförmige Silhouette längst zur Skyline Barcelonas gehören. Im oberen Teil des Turms liegt der Mirador Torre Glòries, von dem ihr einen Rundumblick über die Stadt habt. Zum Besuch gehört außerdem eine immersive Ausstellung.

Im Sommer könnt ihr an den ruhigeren Stadtstränden wie der Platja de la Mar Bella und Nova Mar Bella entspannen, die an dieses Viertel angrenzen.

Essen und Trinken

Mit den Büros und Start-ups sind auch zahlreiche Brunch- und Lunch-Spots nach Poblenou gekommen, dazu Cafés, in denen Spezialitätenkaffee aufgebrüht wird. Interessanter sind die Lokale, die noch etwas von der Geschichte des Viertels erzählen.

Im Els Pescadors an der Plaça de Prim könnt ihr unter Ombú-Bäumen sitzen und passend zur maritimen Vergangenheit des Platzes Kabeljau und andere Fischgerichte essen. Das Can Recasens war früher ein celler, eine Weinhandlung mit Ausschank, und ist bis heute eine gute Adresse zum Picoteo: Käse- und Wurstplatten, begleitet von Pan con Tomate und natürlich einem Glas Wein.

Hotels

Das *Acta Voraport liegt mitten in Poblenou, nur wenige Gehminuten von der Rambla und dem Strand entfernt. Auf der Dachterrasse gibt es einen Pool mit Blick über die Stadt bis zum Meer.

Für eine Übernachtung in Strandnähe lohnt sich auch ein Blick auf die benachbarte Vila Olímpica, die zwar nicht Teil von Poblenou ist, dafür aber näher am Zentrum und nur wenige Schritte vom Meer entfernt liegt. Das luxuriöse *Hotel Arts erhebt sich in einem der beiden Zwillingstürme direkt am Port Olímpic. Je nach Zimmerkategorie habt ihr einen spektakulären Blick aufs Meer oder über Barcelona.

Sarrià

Metro:

L6 Sarrià

Je weiter ihr euch vom Zentrum in Richtung Collserola bewegt, desto ruhiger wird Barcelona. In Sarrià sind die Straßen grüner, die Häuser größer und die Touristen deutlich weniger zahlreich. Das Viertel gehört zu den wohlhabenderen Gegenden der Stadt und fühlt sich stellenweise erstaunlich weit entfernt vom Trubel im Zentrum an.

Das liegt auch daran, dass Sarrià lange gar nicht zu Barcelona gehörte. Erst 1921 wurde die damals eigenständige Gemeinde als eine der letzten in die Stadt eingegliedert. Rund um die Plaça de Sarrià und die schmale Carrer Major de Sarrià ist der alte Ortskern noch gut zu erkennen. Hier sitzen die Nachbarn in Cafés und Restaurants zusammen, kaufen in kleinen Geschäften ein und sorgen dafür, dass ruhig nicht gleich ausgestorben bedeutet.

Am nördlichen Rand des Viertels beginnt schließlich der Naturpark Collserola. Dort trefft ihr statt auf Touristenmassen auf sympathische Wildschweine.

Sehenswürdigkeiten

Die Torre Bellesguard gehört zu Gaudís weniger bekannten Bauwerken. Beim Entwurf der Villa ließ sich der Architekt von der mittelalterlichen Burg inspirieren, die einst an dieser Stelle stand. Entsprechend ungewöhnlich ist die Mischung aus Modernisme und mittelalterlich anmutenden Formen.

Von Barcelonas höchstem Berg Tibidabo liegt euch nochmal die ganze Stadt bis zum Meer zu Füßen. Eltern besuchen gerne mit ihren Sprösslingen den angrenzenden Vergnügungspark und in der Kirche Sagrat Cor könnt ihr mit dem Fahrstuhl bis fast unter die Christusstatue fahren.

Essen und Trinken

Auch beim Essen zeigt Sarrià seine grüne und exklusive Seite. Einige Restaurants haben sich in städtischen Villen mit Gärten und Landhäusern eingerichtet.

Im Dos Torres und im Asador de Aranda speist ihr in herrschaftlichen Villen, während sich das La Balsa in einem schönen, grünen Innenhof versteckt.

L’Olivera – Can Calopa de Dalt und Can Cortés liegen am Rand des Collserola, in historischen Landhäusern mitten im Waldgebiet und sind nur mit dem Auto zu erreichen.

Für Essen mit Aussicht geht es hoch Richtung Tibidabo. Im Mirablau könnt ihr bei Tapas und Cocktails über Barcelona blicken, während das Mirabé und die Masia Tibidabo mediterrane Küche mit Panoramablick über die Stadt verbinden.

Shoppen

Niemand fährt nach Sarrià, um zu shoppen. Wenn ihr aber schon einmal dort seid, findet ihr entlang der Fußgängerzone Carrer Major de Sarrià viele kleine Geschäfte und Delikatessenläden.

Etwas weiter östlich, in Sant Gervasi-Galvany, lohnt sich ein Abstecher zum denkmalgeschützten Mercat de Galvany, wo ihr an den Marktständen frische Lebensmittel und katalanische Spezialitäten kaufen könnt.

Hotels

Abseits des Trubels im Zentrum findet ihr rund um Sarrià-Sant Gervasi einige außergewöhnlich schöne kleine Hotels.

Das *Hotel Boutique Mirló ist in einer eleganten Villa an der Avinguda del Tibidabo untergebracht. Hinter dem Haus verbirgt sich ein grüner Garten mit Pool, außerdem hat das Hotel einen kleinen Spa-Bereich. Besonderes Extra: Die Zimmer haben einen eigenen Whirlpool.

Das familiengeführte *Primero Primera verfügt über 30 individuell eingerichtete Zimmer, einen ruhigen Garten mit Pool und ein eigenes Restaurant und fühlt sich fast mehr wie ein privates Wohnhaus als wie ein Hotel an.

Les Corts

Metro: Les Corts, Maria Cristina, Palau Reial, Zona Universitària

Bevor Les Corts Ende des 19. Jahrhunderts nach Barcelona eingemeindet wurde, war die Gegend vor allem von Feldern und Bauernhöfen geprägt. Mit dem Wachstum Barcelonas verschwand der ländliche Charakter nach und nach, besonders stark wurde das Viertel in der Mitte des 20. Jahrhunderts bebaut.

Heute ist Les Corts vor allem ein ruhiges Wohn- und Geschäftsviertel. Breitere Straßen, Grünanlagen und moderne Wohnhäuser bestimmen große Teile des Viertels, und abseits der wichtigsten Sehenswürdigkeiten begegnet ihr hier weniger Besuchern.

Sehenswürdigkeiten

Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Les Corts ist das Camp Nou, das derzeit noch umgebaut wird, inzwischen aber wieder besichtigt werden kann. Im Barça Museum könnt ihr in die Geschichte des FC Barcelona eintauchen.

Deutlich ruhiger geht es im benachbarten Pedralbes zu. Das Kloster von Pedralbes gehört zu den schönsten Beispielen katalanischer Gotik in Barcelona. Besonders sehenswert ist der große, dreistöckige Kreuzgang.

Ganz in der Nähe liegen die Jardins del Palau de Pedralbes mit dem ehemaligen Königspalast. Ebenfalls in Pedralbes findet ihr die Pavillons Güell, für deren Eingang Antoni Gaudí das schmiedeeiserne „Drachentor" entwarf.

Essen und Trinken

Rund um die Plaça de la Concòrdia findet ihr einige Bars und Restaurants mit Terrassen. Setzt euch auf einen Kaffee, Vermouth oder ein paar Tapas dazu und beobachtet, wie sich auf dem Platz Nachbarn treffen, Kinder spielen und das alltägliche Leben in Les Corts vorbeizieht.

Shoppen

Wenn ihr lieber in Einkaufszentren als in kleinen Boutiquen shoppt, seid ihr in Les Corts richtig. An der Avinguda Diagonal liegen mit L’Illa Diagonal und El Corte Inglés gleich zwei der großen Einkaufsadressen Barcelonas.

Hotels

Eine Übernachtung in Les Corts lohnt sich vor allem für Fußballfans durch die Nähe zum Camp Nou.

Das *NH Barcelona Stadium liegt nur wenige Gehminuten vom Stadion entfernt. Aus einigen Zimmern in den oberen Etagen kann man sogar auf das Camp Nou blicken. Eine gute Option für Fußballfans also, die sich nach dem Abpfiff nicht zwischen Tausenden von Barça-Fans quer durch die Stadt quälen wollen.

Sants

Metro:

L1 Plaça de Sants
L3 Sants Estació
L5 Sants Estació + Plaça de Sants

In Sants wimmelt es nicht gerade von Sehenswürdigkeiten. Trotzdem ist der Stadtteil für Städtereisende strategisch gut gelegen. Mit der Metro seid ihr schnell im Zentrum, und auch zum Flughafen kommt ihr unkompliziert.

Vor allem der Bahnhof Barcelona-Sants, der größte Bahnhof der Stadt, macht das Viertel zu einem praktischen Ausgangspunkt. Von hier fahren Regional- und Fernzüge in viele Teile Kataloniens und Spaniens – ideal also auch, wenn ihr von Barcelona aus noch weiterreisen oder Tagesausflüge unternehmen möchtet.

Abseits des Bahnhofs ist Sants vor allem ein ganz normales Wohnviertel. Rund um die Carrer de Sants findet ihr Geschäfte, Bars und Restaurants, aber deutlich weniger Besucher als in den zentralen Vierteln Barcelonas.

Hotels

Das *Barceló Sants befindet sich direkt über dem Bahnhof Barcelona-Sants und ist ideal für Besucher, die mit dem Zug ankommen oder von hier aus weiterreisen möchten. Dabei fühlt ihr euch nicht, als würdet ihr auf einen Zug warten, sondern auf das nächste Space-Shuttle zum Mond. Das futuristische Design zieht sich von den Gemeinschaftsbereichen bis in die Zimmer.

Essen und Trinken

Wie in vielen anderen Vierteln Barcelonas spielt sich auch in Sants ein Teil des Alltags auf den kleinen Plätzen ab. Einer davon ist die Plaça d’Osca, die bereits Marktplatz der ehemaligen Gemeinde Sants war, bevor diese nach Barcelona eingemeindet wurde.

Heute sitzen hier vor allem die Bewohner des Viertels auf den Terrassen zusammen, trinken nach der Arbeit ein Bier oder einen Vermouth und treffen Freunde und Familie. Wenn ihr euch dazusetzen wollt, findet ihr rund um den Platz mehrere kleine Bars.

Die äußeren Stadtviertel

Außerhalb der bisher vorgestellten Viertel wird Barcelona zunehmend wohnlicher und für Besucher weniger interessant. Trotzdem gibt es auch in den äußeren Stadtteilen einige Orte, für die sich die Fahrt aus dem Zentrum lohnt.

Horta-Guinardó

Horta-Guinardó zieht sich vom oberen Ende des Eixample bis an die Hänge der Serra de Collserola. Große Teile des Distrikts sind Wohngebiete, dazwischen liegen Parks, Aussichtspunkte und einige Sehenswürdigkeiten, die ihr vielleicht ohnehin auf eurem Barcelona-Programm habt.

Unweit der Sagrada Família beginnt das ehemalige Hospital de Sant Pau. Die weitläufige Anlage des Architekten Lluís Domènech i Montaner besteht aus zahlreichen Pavillons des katalanischen Modernisme, die durch unterirdische Gänge miteinander verbunden sind.

Weiter draußen liegt der Parc del Laberint d’Horta, dessen Heckenlabyrinth als Kulisse für die Verfilmung von Das Parfum diente.

Und dann wären da noch die Bunkers del Carmel auf dem Turó de la Rovira. Als Geheimtipp kann man den Aussichtspunkt schon lange nicht mehr bezeichnen. Gerade zum Sonnenuntergang wurde es hier zeitweise so voll, dass der Zugang inzwischen nachts geschlossen wird. Tagsüber lohnt sich der Aufstieg aber weiterhin für einen weiten Blick über Barcelona.

In Horta sind außerdem einige alte Masias erhalten geblieben, die heute als Restaurants genutzt werden. Im Can Cortada und im Can Travi Nou, einer Masia aus dem 17. Jahrhundert, könnt ihr traditionelle katalanische Gerichte probieren.

Sant Andreu

Auch Sant Andreu de Palomar war einst eine eigenständige Gemeinde und hat sich rund um seinen alten Ortskern einen fast kleinstädtischen Charakter bewahrt. Auf Plätzen wie der Plaça d’Orfila, der Plaça del Mercadal und der Plaça de Masadas stehen noch einige der älteren Gebäude des Viertels.

Eine kleine Spur hinterließ hier sogar Antoni Gaudí: Als junger Architekt entwarf er Teile der Ausstattung der Kirche Sant Pacià, darunter den Mosaikboden.

Sant Martí

Sant Martí erstreckt sich über einen großen Teil des östlichen Barcelona und umfasst sehr unterschiedliche Viertel. Das für Besucher interessanteste davon ist Poblenou, das ich weiter oben bereits vorgestellt habe. Die übrigen Wohnviertel des Distrikts könnt ihr bei einem ersten Barcelona-Besuch getrost auslassen.

Nou Barris

Ganz im Norden Barcelonas liegen die „neun Viertel“ – auch wenn der Distrikt heute aus dreizehn Stadtvierteln besteht. Für Besucher gibt es hier nur wenige klassische Sehenswürdigkeiten.

Wer trotzdem einmal bis hierher kommt, kann von der Torre Baró über Barcelona blicken oder an der Casa de l’Aigua etwas über die historische Wasserversorgung der Stadt erfahren. Dahinter beginnen bereits die bewaldeten Hänge der Serra de Collserola.

Hotels in den äußeren Stadtvierteln

Auch außerhalb des Zentrums findet ihr einige größere Hotels, die preislich eine interessante Alternative sein können. Achtet hier besonders auf die Metroanbindung, denn die Wege ins Zentrum werden deutlich länger.

Das *Hotel Alimara liegt am Rand Barcelonas, aber nur wenige Schritte von der Metrostation Mundet entfernt. Mit der L3 kommt ihr ohne Umsteigen ins Zentrum.

Wenn ihr euren Barcelona-Trip gerne mit ausgiebigem Shoppen verbindet, könnte das *Catalonia La Maquinista interessant sein. Das Hotel liegt direkt am großen Einkaufszentrum Westfield La Maquinista in Sant Andreu.

Welche Stadtteile ihr meiden solltet

Wie in jeder Großstadt gibt es auch in Barcelona Gegenden, in denen etwas mehr Vorsicht angebracht ist und die man insbesondere nachts lieber meiden sollte.

Das häufigste Problem für Besucher sind Taschendiebe. Vor allem auf der Rambla, in den engen Gassen des Barri Gòtic, am Strand und in öffentlichen Verkehrsmitteln solltet ihr eure Wertsachen im Blick behalten und Taschen und Rucksäcke am Körper tragen.

Einen etwas zweifelhaften Ruf hat vor allem das Raval, obwohl das Viertel zur Altstadt gehört und durchaus einen Besuch wert ist. Pauschal als unsicher würde ich es zwar nicht bezeichnen, aber besonders im südlichen Teil gibt es einige Straßen, durch die ich nachts nicht unbedingt alleine laufen würde. Rund um das MACBA und im nördlichen Teil des Viertels bin ich dagegen auch selbst gerne unterwegs.

Die Autorin dieses Barcelona Blogs auf einer Wiese.

Hallo, ich bin Alex

Ich lebe seit 17 Jahren in Barcelona. Was als einjähriger Aufenthalt begann, wurde ein Zuhause, und inzwischen ist Barcelona die Stadt, die ich am besten kenne. Auf diesem Blog schreibe ich das, was Barcelona ausmacht – mit den Empfehlungen, die ich Freunden aus Deutschlang gebe, wenn sie mich fragen, was sie sich anschauen sollen.

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2 comments on “Stadtteile Barcelona”

    1. Hallo Carmina,
      Badalona ist kein Stadtteil, sondern ein Vorort an der Küste von Maresme. Ganz ehrlich hat Badalona keinen guten Ruf und viele unsichere Teile. Ich kenne in Badalona eigentlich nur die Strandpromenade, mit einigen netten Terrassenbars und Strandbars links und rechts von der Bahnstation und ich war immer nur tagsüber dort. Das Zentrum ist recht unspektakulär und es gibt Teile, die man vermeiden sollte, wie Sant Roc, La Salud und Llefiá.
      Ansonsten ist der Ort gut angeschlossen an Barcelona, per Renfe (Zug) und Metro.
      Generell gefällt mir aber El Masnou zum Beispiel viel besser, das ein paar Bahnstationen weiter liegt, allerdings bereits in einer anderen Verkehrszone, dafür ist es ruhig und vor allem sicher.
      Viele Grüße!

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