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Barri Gòtic – Das alte gotische Viertel von Barcelona

Das Barri Gòtic ist das historische Herz von Barcelona und Zeitzeuge ihrer vielen Epochen und Herrschaften.

Ein Bummel durch die engen Gassen und romantischen Plaças des gotischen Viertel ist somit gleichzeitig ein Spaziergang durch die Zeit, angefangen mit der Gründung von Barcino in der Antike, über das Mittelalter, bis ins Barcelona der Neuzeit.

Mit seinen zahlreichen Restaurants, Bars und Läden aller Art ist Das Barri Gòtic ausserdem ein beliebtes Viertel um zu essen, trinken, Menschen zu beobachten, feiern und um zu shoppen.

Das Barri Gòtic liegt zwischen der Rambla und der Via Laietana und ist Teil der Ciutat Vella, der Altstadt von Barcelona.

Die lückenhafte Geschichte von Barcelona

Historiker haben es nicht leicht, die frühe Geschichte Barcelona’s zusammenzustückeln, da aufgrund zahlreicher Umstrukturierungen über die Jahrhunderte aus geschichtlichen, politischen und demographischen Gründen keine Gebäude aus der Antike und kaum ursprüngliche, unveränderte Bauwerke aus dem Mittelalter erhalten sind.

Über den Ruinen von Bauwerken aus vergangenen Epochen wurden neuere Gebäude errichtet und teilweise deren Grundsteine wiederverwendet und je tiefer man im Barri Gòtic gräbt, desto weiter stösst man in die Vergangenheit von Barcelona vor.

Das genaue wo, wann und warum der Entstehung von Barcelona ist nicht eindeutig geklärt und basiert auf verschiedenen Theorien und Legenden.

Nachstehend findet ihr eine kurze Zusammenfassung der geläufigsten Chroniken zur Entstehung von Barcelona, einer Stadt mit vielen Namen.

Barkeno und Barcino

Die Ebene zwischen dem Delta von Llobregat und dem Delta de Besòs wurde bereits seit Uhrzeiten von verschiedenen iberischen Völkern besiedelt und bei den Seefahrern und Kaufleuten, mit denen sie Handel betrieben, war das Gebiet als Barkeno bekannt, was soviel hiess wie “Der Ort der Ebene”. Hierfür sprechen Funde von mit dem Namen Barkeno geprägte Münzen, sowie die Etymologie.

Kaiser Augustus übernahm vermutlich später die Währung und den Namen, als er zwischen 10 – 15 v. Chr. die römische Siedlung Barcino auf dem Mont Taber gründete, der Anhöhe im heutigen Barri Gòtic.

Der Küstenstreifen zwischen den damals bedeutenden römischen Städten Tarraco (Tarragona) im Süden und Emporion (Ampuria) im Norden, wurde strategisch als Standort für die neue Siedlung ausgewählt um u.a. den Handel an den Stränden des Llobregat zu kontrollieren.

Barchinona, Barshiluna, Barcelona

Nach dem Untergang des römischen Reichs fiel Barcelona unter die Herrschaft verschiedener Besetzer, von den Westgoten (Barcino wurde zu Barchinona) über die kurze Herrschaft der Mauren (Barshiluna), bis zu den Karolingern, den westgermanischen Franken, welche die Grafschaft in Barcelona einführten um die Stadt aus der Ferne zu regieren.

Die Gründung der Dynastie der Grafen von Barcelona

Wilfried I der Haarige war 878 der letzte vom Frankenkönig ernannte Graf und der erste, der das Recht erhielt, die Grafschaft an seine Söhne zu vererben und somit die Dynastie der Grafen von Barcelona (die berühmten Condes de Barcelona) gründete, welches zur Unabhängigkeit Kataloniens vom fränkischen Reich führte.

Die Farben Kataloniens – Legende der vier Blutstreifen

Einer Legende nach besuchte der Frankenkönig Karl der Kahle den nach einem Kampf verwundeten Wilfried den Haarigen auf seinem Krankenbett, tauchte eine Hand in das Blut des Verletzten, zog vier rote Streifen über dessen vergoldetes Schild und gründete so das Wappen von Aragón.

Das (neu-) gotische Viertel

Der Name Barri Gòtic entstand erst im 20. Jahrhundert, davor war das Viertel eine Ansammlung verschiedener kleinerer Stadtteile mit eigener Persönlichkeit; z.B. dem jüdischen Viertel Call, welches im Mittelalter durch eine Mauer geschützt war und 1391 einem ausländerfeindlichen Angriff zum Opfer fiel, und den nach ihren Kirchen benannte Stadtteile La Catedral und Santa Maria del Pi.

Während es in Barcelona viele authentische gotische Bauwerke * gibt, wurden bei anderen die gotischen Elemente erst im 19. und 20. Jahrhundert hinzugefügt, hauptsächlich um mit anderen historischen Städten Europas mitzuhalten und Kulturreisende anzulocken und um die Eitelkeit der katalanischen Bourgeoisie zu befriedigen, welche Gotik mit Kunst und Kultur gleichsetzte. Berühmte Beispiele sind die Kathedrale und der Plaça del Rei.

*Gótico Catalán
Wenn hier von Gotik gesprochen wird, ist die Epoche gemeint, in dem die Gebäude entstanden sind, sonst weicht der Gótico Catalán stark von der Gotik anderer europäischen Länder ab. Katalanische Gotik ist z.B. schlichter und schmuckloser und strebt nicht ehrgeizig in die Höhe sondern sucht das Gleichgewicht mit dem horizontalen Aspekt. Ein typisches Gebäude im katalanischen Gotikstil ist die Kirche Santa Maria del Pi.

Historische Orte und Sehenswürdigkeiten im Barri Gòtic

Portal ins Barri Gòtic von Barcelona.
Portal del Bisbe – Die Pforte zum antiken Barcino

Mont Tàber – Der Ursprung von Barcelona

Am Eingang des Gebäudes im Carrer del Paradís 10, welches Teil des MUHBA (Museu d’Història de Barcelona) ist, markiert eine Bronzeplatte die Höhe des Mont Tàber, dem sich kaum merklich anhebenden Hügel im Herzen des Barri Gòtic. Hier, auf diesem Hügel, wurde c.a. 10 – 15 v. Chr die römische Kolonie Barcino gegründet.

Schild vor dem Augustustempel.

Temple d’August – Augustus Tempel

Im Innenhof des Gebäudes im Carrer del Paradís 10 ragen zwischen Wohnhäusern 4 Säulen in den Himmel, welche in der Antike den Augustus Tempel stützten. Der Tempel dominierte einst das Forum und war dem Gründer Barcinos, dem römischen Kaiser Augustus, gewidmet. Eine der Säulen wurde auf dem Plaça del Rei ausgegraben und den restlichen drei Säulen hinzugefügt.

Die vier erhaltenen Säulen des Augustus-Tempel in einem Innenhof in Barcelona.

Die Gassen des Barri Gòtic

Barcino wurde im typischen, römischen Quadratrastertyp angelegt, geviertelt von der von Norden nach Süden verlaufenden Cardo Maximus (heute Carrer de Llibreteria) und der von Westen nach Osten verlaufenden Decumanus Maximus (heute Carrer del Bispe), an deren Ende sich die Stadttore befanden.
Parallel zu diesen Hauptachsen verlaufen die Nebenstrassen, wodurch ein schachbrettartiges Stadtmuster entstand, welches auch zu Neuzeiten noch verwendet wird und als Grundlage der Gestaltung des Stadtviertels Eixample im Norden Barcelona’s diente.

Carrer del Bisbe

Der Carrer del Bisbe war eine der beiden Hauptachsen des römischen Barcino und ist bis in die Gegenwart eine der meist-frequentierten Gassen des Barri Gòtic. Er verbindet den Plaça Nova (der Platz vor der Kathedrale) mit dem Plaça de Sant Jaume (das Regierungszentrum Barcelona’s).

Pont del Bisbe

Die neo-gotische (Bischofs-) Brücke ist eines der fotogensten Objekte des Barri Gòtic. Dabei ist die Brücke nicht sonderlich historisch, sie wurde erst im 20. Jahrhundert gebaut, um dem Präsidenten von Katalonien Zugang von seinem offiziellen Wohnsitz, der Casa dels Canognes zum katalonischen Regierungssitz, dem Palau de la Generalitat zu gewähren, ohne seine Füsse auf die Pflaster des Barri Gòtic setzten zu müssen.

Manchmal fragen deutsche oder sogar italienische Touristen nach der Seufzerbrücke von Barcelona, dabei hat die Brücke nichts mit dem Original in Venedig gemeinsam. Zugegeben hat der Präsident in letzter Zeit nicht viel zu lachen, wenn er sich über die Brücke auf die Arbeit macht und von der Unabhängikeit Kataloniens träumt.

Enge Gasse überspannt von einer Brücke.

Der Totenkopf unter der Bischofsbrücke

Wenn man genau hinsieht, kann man an der Unterseite der Brücke einen von einem Dolch durchbohrten Totenkopf erkennen. Da niemand weiss, was der Bauer der Brücke mit dem Schädel symbolisieren wollte, zirkulieren zahlreiche urbane Legenden.

So wird gemunkelt, dass der Totenkopf echt ist und wenn man den Dolch aus dem Schädel zieht, Barcelona in sich zusammenbricht.

Optimistischere Zungen behaupten, dass wenn man rückwärts durch die Brücke geht ohne den Schädel aus den Augen zu verlieren, sich ein Wunsch erfüllt. Zumindest lässt sich auf diese Weise der Wunsch nach einem Foto des Schädels erfüllen.

Portal del Bisbe

Am Plaça Nova, rechts von der Hauptfassade der Kathedrale, stehen zwei halbrunde Türme, welche in der Antike eines der Stadttore von Barcino flankierten.

Bei den Römern war das Tor als Porta Praetoria (das Haupttor) bekannt und in drei Teile gegliedert: eine zentrale, breite Pforte für Fuhrwagen und links und rechts davon jeweils eine engere Pforte für den Fussverkehr, wovon eine erhalten blieb, das heutige Portal del Bisbe.

Die Türme wurden im 7. Jahrhundert umgestaltet und erweitert, der linke Turm diente als Wasserdepot, welches von zwei Aquädukten gespeist wurde und die Stadt mit Wasser versorgte, eine Nachbildung zeigt den Verlauf einer der Aquädukte.

Das Castellum Aquae (das Wasserdepot) wird im links anschliessenden Gebäude konserviert, der Casa de l’Ardiaca, dessen Fassade auf der zweiten römischen Stadtmauer gestützt ist.

Antiker römischer Turm und Nachbildung eines Aquädukts.
Pforte zum Carrer del Bisbe, am linken Turm erkennt man die Nachbildung des Aquädukts

Plaça de Sant Jaume

Dort wo die Hauptachsen sich kreuzten, lag in Barcino das Forum, das politische und religiöse Zentrum der römischen Siedlung, dominiert vom Augustus Tempel. Auch heute noch ist der Plaça de Sant Jaume das Verwaltungszentrum der Stadt und Provinz Barcelona und beherbergt den Regierungssitz der autonomen Region Katalonien (Palau de la Generalitat de Catalunya) und das Rathaus (Ajuntament de Barcelona).

Das beleuchtete Rathaus von Barcelona am Abend.
Das beleuchtete Rathaus von Barcelona

Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia – Kathedrale La Seu

Die Kathedrale von Barcelona, gebadet im Licht der untergehenden Sonne.
Die neugotische Fassade der Kathedrale auf dem Plaça Nova

Wie der Name schon verrät, ist die Kathedrale von Barcelona dem Heiligen Kreuz und der Santa Eulalia, der Schutzheiligen der Stadt, gewidmet.

Die ursprüngliche Kathedrale wurde zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert im katalanischen Gotikstil erbaut, über den Resten einer romanischen Kirche, welche wiederrum auf den Resten einer noch älteren Basilika aus der paleochristlichen Zeit errichtet wurde.

Die neugotische Fassade der Kathedrale wurde erst im 19. Jahrhundert zur Weltausstellung in Barcelona fertiggestellt, ursprünglich war dort nur eine schlichte Aussenwand.

Die alte Fassade vor dem 19. Jahrhundert und die neugotische Fassade

Plaça del Rei

Der heutige Plaça del Rei und seine monumentalen Gebäude waren Teil des Palau Reial Mayor, dem Palast der Grafen von Barcelona und später der Könige von Aragón, mit dessen Krone Barcelona verbündet war. Heute sind sie Kernstück und Ausstellungsgebäude des Geschichtlichen Museums von Barcelona, dem MUHBA (Museu d’Història de Barcelona).

Auf der Webseite der MUHBA kann man auf einem interaktiven, historischen Stadtplan von Barcelona die Entwicklung und das Wachstum der Stadt über die Jahrzehnte verfolgen.

Während der Fundamentierung des Museums wurden aufschlussreiche Überreste aus verschiedenen Epochen in Barcelona’s Geschichte ausgegraben, u.a. eine der 4 Säulen des Augustus Tempel aus der Antike, welche heute im Carrer del Paradís ausgestellt ist.

Unter dem Salón de Tinell wurden Reste von zwei mittelalterlichen Palästen entdeckt, der letztere wurde beim Bau des Salón de Tinell im 14. Jahrhundert fast ganz zerstört, nur die romanische Fassade wurde in das neue Bauwerk integriert. Über die Jahrhunderte erfuhr der ehemalige Zeremoniensaal zahlreiche Umstrukturierungen: Im 18. Jahrhundert wurde er in ein Nonnenkloster konvertiert und mit barocken und neoklassizistischen Elementen verziert, die schliesslich im 20. Jahrhundert während der Neo-Gotisierung des Barri Gòtic wieder entfernt wurden.

Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Christoph Kolumbus nach seiner Rückkehr aus der neuen Welt von den katholischen Königen im Salón de Tinell empfangen wurde, auch wenn mittlerweile bewiesen wurde, dass der Emfang in einem Kloster in Badalona stattfand und im Palau Reial lediglich die anschliessenden Festlichkeiten abgehalten wurden.

Desweiteren sind auf dem Plaça del Rei noch die Capella de Santa Àgata aus dem 14. Jahrhundert erhalten, der Palau de Lloctinent (1549-57), der seinem ursprünglichen Zweck als Residenz des Vizekönig nie erfüllte und stattdessen u.a. als Sitz der spanischen Inquisition missbraucht wurde, sowie der Mirador del Rei Martí, der im 16. Jahrhundert zu Verteidigungszwecken errichtet wurde.

Ansicht auf den Plaça del Rei im Barri Gòtic.
Rechts: Palau de Lloctinent; Mitte: Salón de Tinell und Mirador del Rei Martí; Links: Capella de Santa Àgata
Erfrischen kann man sich in der gemütlichen Vintage Bar l’Antiquari an der Ecke des Plaça del Rei, oder direkt auf dem historischen Platz auf der Terasse der Bar.

Auf der anderen Seite des Salón de Tinell, am Plaça Sant Iu, liegt der ehemalige Ziergarten des Palau Reial Mayor, der Verger, heute das Patio des Museum Frederic Marès. Abgesehen von Kulturhunger kann man hier auch leibliche Bedürfnisse in dem versteckten Biergarten des Café d’Estiu stillen. Auf der Karte stehen u.a. Cocktails und kleine Tapas, ein kleines Bier kostet 3,- €.
Plaça Sant Iu 5
Geöffnet März – November, Dienstag – Sonntag 10 – 22 Uhr.

Teile der römischen Stadtmauer

Seit seiner Gründung 10 – 15 v. Chr. zog sich um Barcino eine Stadtmauer, welche über die Jahrhunderte, als Barcelona wuchs und an Bedeutung gewann, verstärkt und erweitert wurde, bis sie schliesslich Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde. Alle heute erhaltenen Reste der Mauer, welche zum grössten Teil in andere Bauwerke integriert sind, stammen von der zweiten römischen Stadtmauer, welche im 3. – 4. Jahrhundert errichtet wurde, um die ursprüngliche Mauer zu stärken.

Plaça de Ramón Berenguer el Gran

Auf der Rückseite der Capella de Santa Àgata sind Überreste der römischen Stadtmauer zu sehen, auf der die Kapelle errichtet wurde. Durch den Bau der dritten Stadtmauer im Mittelalter verlor die römische Mauer ihren ursprünglichen Nutzen und wurde vielerorts als Fundament von neuen Gebäuden wiederverwendet.

Historische Stadtmauer und Basilika.
Capella de Santa Àgata und die römische Stadtmauer

Ausser auf dem Plaça de Ramón Berenguer el Gran findet man weitere Überreste der Mauer z.B. auf dem Plaça dels Traginers, zusammen mit einem der runden Türme, die zu Verteidigungszwecken errichtet wurden.

Im Carrer de Duran i Bas sind 4 Bögen des alten, römischen Aquädukt in das Gemäuer eines Gebäudes integriert.

Römische Via Sepulcral – Plaça de la Vila de Madrid

Auf dem Plaça de la Vila de Madrid wurden während seiner Umstrukturierung 1956 die Überreste eines antiken, römischen Friedhofs aus dem 1. – 3. Jahrhundert entdeckt. Die Gräber waren über die Jahrhunderte unter angeschwemmten Ablagerungen begraben und sind infolgedessen relativ vollständig und gut erhalten, was sie einzigartig macht unter den antiken Fundstücken in Barcelona.

Die Römer begruben ihre Toten entlang der Strassen die von Barcelona weg führten, da Bestattungen innerhalb der Stadtmauer verboten waren. Von der Lage etwas abseits der Stadtmauern an einer der Nebenstrassen und der Schlichtheit der Grabsteine kann man schliessen, dass hier Tote aus der Mittel- und Unterschicht begraben lagen.

Antike, römische Gräber im Zentrum von Barcelona.

Die Plaças des Barri Gòtic

Das Leben in Barcelona spielt sich grösstenteils draussen ab und die zahlreichen, stimmungsvollen Plaças sind beliebter Treffpunkt, um das Leben der Stadt zu beobachten und daran teilzuhaben. Viele Plaças waren ursprünglich religiöser Natur und benannt nach ihren Kirchen, dort wo sich heute Terassenbars befinden lagen früher Friedhöfe.

Der erste Platz war das Forum im römischen Barcino, ungefähr da wo heute der Plaça Sant Jaume liegt; eine der Säulen des Augustus Tempels, der das Forum dominierte, wurde auf dem heutigen Plaça del Rei ausgegraben. Beide Plätze wurden wegen ihrer frühgeschichtlichen Bedeutung bereits obenstehend genannt.

Plaça del Pi und Basílica de Santa Maria del Pi

Dominiert wird dieser schöne Platz, sowie die anschliessenden Plaça de Sant Josep Oriol und Plaçeta del Pi, von der gotischen Basílica de Santa Maria del Pi, der Kirche der Armen und der Bettler.

Die ehemaligen Friedhöfe im Schatten der Kirche sind heute Standort von Strassenkünstlern und Terassenbars, was den Platz zu einem beliebten Ziel macht um Durst und Hunger zu stillen und die Atmosphäre des Platzes zu geniessen.

Terrassenbar vor der Kirche.
Plaçeta de Pi

Plaça de Sant Felip Neri

Dieser schattige und ruhige Platz beherbergt eines der wenigen barocken Gebäude der Stadt, die Església Sant Felip Neri. Es heisst, das der gottesfürchtige Antoni Gaudí fast täglich zu dieser Kirche kam, um zu beten. Doch das half ihm nicht viel; eines schicksalhaften Tages, als er auf dem Weg zu eben dieser Kirche war, wurde er von einer Strassenbahn überfahren und unterlag kurz darauf den tödlichen Wunden.

Blick auf romantischen Platz mit Brunnen und Baum in der Mitte.

Am Gemäuer der Kirche sind deutlich die Spuren einer während des spanischen Zivilkriegs einschlagenden Bombe zu erkennen, welche die im Gewölbe der Kirche Zuflucht suchenden Menschen tötete, darunter viele Kinder der angrenzenden Schule. Ein mittelalterlicher Friedhof wurde ebenfalls während des Kriegs zerstört.

Den Brunnen auf dem Plaça de Sant Felip Neri zierte ursprünglich die Statue eines Schutzheiligen, der geklaut und durch eine andere Statue (der Student) ersetzt wurde. Doch auch diese Statue wurde stibitzt und heute bleibt der Sockel leer.

Schattiger Platz mit barocker Kirche und Brunnen.
An der Fassade der Església Sant Felip Neri sind die Spuren der einschlagenden Bombe zu erkennen

Plaça Reial – Der königliche Platz von Barcelona

Königlich anmutender, palmenbesetzter Platz im Zentrum von Barcelona.

Dieser schicke, weite, mit Palmen bestückte Platz wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im neoklassizistischen Stil angelegt, früher stand auf dem Grundstück ein Kloster.

Der Plaça Reial ist den katholischen Königen gewidmet (reial=königlich) und auf der Mitte des Platzes war eine Statue Königs Fernando II von Aragón vorgesehen. Stattdessen errichtete man später einen Brunnen, den Font de les Tres Gràcies, welcher die drei Göttinen der Anmut, Kreativität und Fruchtbarkeit darstellt.

Antoni Gaudí hat 1879 die Laternen, die nachts den Platz beleuchten entworfen, welche als eine seiner frühesten Werke gelten.

Von Antoni Gaudi geschaffene Laterne mit Palmen im Hintergrund.
Lampenpfosten am Plaça Reial von Antoni Gaudí

Umringt wird der Platz von den zahlreichen Terrassenbars und Restaurants, die mittelmässiges bis gutes Essen zu teuren Preisen anbieten.

Versteckt in einem Wohnhaus am Plaça Reial 3 liegt der Nou Pipa Club. Ehemals war hier der Club der Pfeiffenraucher untergebracht, der aber 2015 nach Gracia umgezogen ist, heute kann man den Club als exklusive Cocktailbar beschreiben. Nach läuten der Türklingel wird man nach seiner Mitgliedskarte gefragt, hat man keine, kann man sich diese im selben Moment machen lassen. Publikum ab 30 Jahren aufwärts, ein Cocktail kostet c.a. 10 – 12 €. Öffnungszeiten 21 – 03 Uhr.

Im Jamboree Jazz & Dance Club, Plaça Reial 17. Ikonischer, tunnelhafter Underground Club mit Dj’s und Live Music Events, von Jazz & Blues über Hip Hop und House.

Plaça de George Orwell

Der ehemals namenlose Platz war und ist umgangssprachlich auch als Plaça Tripi bekannt, da er in der jüngesten Vergangenheit als Umschlagplatz aller Art verbotener Waren, hauptsächlich Drogen, missbraucht wurde.

Erst sechs Jahre nach seiner Entstehung, 1996, wurde der Platz nach dem Schriftsteller George Orwell benannt, welcher einige Monate in Barcelona verbrachte.

Ironischerweise (wer Orwell’s Buch 1984 gelesen hat) wurde der Platz zum ersten Ort der Stadt, der von Videokameras überwacht wurde, um dem illegalen (Drogen-) handel und den daraus resultierenden Konflikten Einhalt zu gebieten. Das half allerdings nicht viel und 2011 wurde der Platz teilweise umstrukturiert, u.a. wurde die Beleuchtung verbessert und ein Spielplatz gebaut, um dem Plaça eine familiärere Atmosphäre zu verleihen.

Auch die surrealistische Statue, die seit einem Jahr nach seiner Entstehung den Platz ziert (verunstaltet?), erinnert an ein Auge oder eine Kamera und trägt den schlichten Namen Monument. (Bei meinem letzten Besuch auf dem Plaça Orwell war das Auge nicht an seinem Platz).

An sich ist der Platz nicht besonders sehenswert, wem die weiter oben genannten Plaças zu teuer und spiessig sind, findet hier etwas ökonomischere Bars und Restaurants mit Terassenwirtschaft, z.B. die beliebte, alternativ angehauchte Bar Oviso.

Essen, trinken & tanzen im Barri Gòtic

Das Barri Gòtic ist ein verhältnismässig teures Pflaster, was natürlich mit den vielen Touristen zusammenhängt, welche (ungewollt) die Preise in die Höhe treiben. Die meisten Bars bieten eine Auswahl an typischen Tapas für den Hunger zwischendurch an. Ausgiebig Essen kann man in anderen Barrios günstiger und oft besser, wer z.B. gute Paella, Fisch oder Meeresfrüchte essen möchte, dem ist der maritime Stadtteil Barceloneta zu empfehlen.

Nachstehend findet ihr einen kleinen Mix aus beliebten Cafés, Bars, Restaurants und Clubs im Barri Gòtic.

Restaurants und Tapas Bars

Café de l’Academia, Carrer de Lleno 1. Gemütliches Restaurant mit sehr guter katalanischer Küche aus frischen Zutaten direkt vom Markt zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis.
Wer draussen essen will, kann auf der Terrasse auf dem Plaça Sant Just Platz nehmen, im Schatten der gleichnamigen Basílica. Die Kirche wurde 1574 fertiggestellt, wie üblich auf den Resten einer älteren Kirche aus einer anderen Epoche, und war der letzte der grossen, gotischen Tempel, der gebaut wurde.

Els Quatre Gats, Carrer de Montsió 3. Geschichtsträchtige Bar/Restaurant die Anfang des 19. Jahrhunderts von der Künstlerszene Barcelona’s frequentiert wurde, Picasso hielt im Quatre Gats eine seiner ersten Ausstellungen ab. Woody Allan filmte hier später eine Szene seines Films Vicky Cristina Barcelona. Hier zahlt man für die alternativ-artistische Atmosphäre und weniger für die umwerfende Qualität der Speisen. Ein Tagesmenu (13 – 16 Uhr) z.B. kostet 19,- €.

Bar l’Antiquari, Carrer del Verguer 13. Gemütliche Vintage Bar mit privilegierter Lage und Aussenbestuhlung direkt am Plaça del Rei, die sich gut für einen Aperitif in flüssiger oder fester Form eignet.

Im Carrer Vidre 8 in der Nähe des Plaça Reial befindet sich die kleine, gemütliche Bodega Biarritz 1881, mit leckeren Tapas und Pinchos (Fleischspiesse) aus dem Baskenland und zuvorkommendem, freundlichem Service.

Eine weitere baskische Bodega befindet sich im Carrer d’en Gignàs 13, die Bodega Vasconia. Sehr beliebt bei Einheimischen und auch immer mehr Touristen reihen sich in die Warteschlange vor der Bar ein um in den Genuss der leckeren, authentischen Tapas zu fairen Preisen zu kommen.

Im Carrer de la Mercé befinden sich gleich 2 urige Tavernen mit Holzbänken und von der Denke hängenden Schinken, die Tasca del Corral (Nr 17) und die Casa de Molinero (Nr 13). Empfehlenswert um Tapas zu essen und Cidra (Apfelmost) vom Fass oder Vermut zu trinken. Einige der wenigen Bars in Barcelona die noch “Leche de Pantera” (Panthermilch) anbieten, ein Cocktail bestehend aus Gin, Kondensmilch, Zimt und Eis.

Jeder in Barcelona kennt die La Xampanyeria (Can Paixano), was daraus resultiert, dass man die günstigen und guten Cavas und Bocadillos (belegte Brötchen) meist im Stehen geniessen muss, da die kleine Bar hoffnungslos überfüllt ist. Lebendig und laut, mit viel Atmosphäre, kein Platz für entspanntes Essen.

Vegetarische Restaurants

Das La Cereria, eine ehemalige Kerzenfabrik in der Baixada de Sant Miquel 3, bietet eine umfangreiche Auswahl an vegetarischen Speisen mit Option auf vegan an, z.B. salzige Crepes, Burger, Salate, Lasagne. Unter der Woche kostet das Mittagsmenu (Vor-, Hauptspeise und Dessert + 1 Getränk) 12,50 €. Auswahl von handgebrautem Bier und ökologischen Bieren und Weinen. Da alle Gerichte frisch zubereitet werden, muss man etwas Geduld mitbringen. Aussenbestuhlung um die Ecke, im Passatge del Credit.

Das Rasoterra in der Carrer del Palau 5 ist Teil der Slow Food Bewegung, Küche basierend auf traditionellen Herstellungsverfahren und Verwendung von regionalen, saisonalen und naturbelassenen Zutaten. Das Rasoterra bietet kreative und originelle vegetarische und vegane Küche mit fester Karte und wechselnden Menus. Die Portionen sind übersichtlich, man wird also höchstwahrscheinlich entweder Vorspeise oder Dessert zum Hauptgang bestellen, um satt zu werden. Das Restaurant bietet auch mehrgängige Verkostungsmenus. Wie der Name schon sagt, das Gegenteil von Fast Food, also nichts für ungeduldige Menschen.

Das Salterio, versteckt im Carrer Sant Domenec del Call 4 mutet einem orientalischen Teesalon an. Der Anblick der Teekarte lässt das Herz eines jeden Ostfriesen höher schlagen und die gemütliche Wohnzimmerathmosphäre vollendet das entspannte Wohlbefinden mitten im belebten Barri Gòtic. Auch Alkoholiker können hier mit leckerem roten oder weissen Sangria chillen, oder die speziell mit frischem Ingwer zubereiteten Gin&Tonics kosten. Das Salterio bietet eine erlesene Auswahl an hauptsächlich vegetarischen und organischen Speisen, alles sehr köstlich und liebevoll zubereitet, z.B. Sardos, eine Art dünnes Fladenbrot, gefüllt bzw. belegt mit allerlei mediterranen (fleischlosen) Zutaten. Man sollte etwas Zeit mitbringen, aber Teetrinker sind ja von Natur aus geduldige Menschen..

Paella

Eine sehr leckere Paella bereitet das Restaurant Colom im Carrer dels Escudelleres 33 zu. Auch die Tapas und der Sangria können sich schmecken lassen, alles zu gutem Preis/Leistungsverhältnis.
Kreditkarten werden nicht akzeptiert.

Gutes Fast Food für Zwischendurch

Pizzeria Da Nanni, Calle Llibreteria 10. Kleine Pizza-Bude mit kleinen, feinen Pizzen zu c.a. 4.50 €. Kein fine dining sondern Tresen und Barhocker, oder zum mitnehmen auf die Hand.

Das Buen Bocado bereitet eine der besten Falafel und Shawarma von Barcelona zu. Im Carrer dels Escudelleres 58.

Frühstück, Brunch, Kaffee, Tee & Kuchen

Milk Bar& Bistro, Carrer d’en Gignàs 21. Gemütliches Bistro mit eng stehenden Tischen und intimer Wohnzimmeratmosphäre. Ab 09:00 Uhr kann man hier den ganzen Tag brunchen und abends transformiert sich das Bistro in eine coole Cocktail Lounge mit Bar Food. Auf der Karte erkennt der Bruncher von Welt viele traditionelle, internationale Speisen mit vielen nicht ganz so traditionellen Zutaten. Die Gerichte sind gut angerichtet und schmecken trotz, oder wegen, des vielen SchnickSchnacks gut bis lecker.

Einen Kontrast zu den engen, alten Gassen des Barrí Gòtic bietet das Black Remedy im Carrer de la Ciutat 5, mit moderner, offenräumiger Atmosphäre. Das Bistro verfügt ausser einem Bereich mit konventionellen Bistrotischen über eine Ecke mit höheren Tresentischen und Barhockern, die vor allem von Workaholics und Digital Nomads genutzt wird. Auch Hunde scheinen im Bistro erlaubt zu sein, eine Seltenheit in Barcelona. Das Black Remedy serviert u.a. Spezialitätenkaffees von Mikro-Röstereien und kaltgepresste Säfte. Zum Brunch stehen u.a. Sandwiches mit langsam geräuchertem Fleisch, verschiedene Eierspeisen und Salate auf der Karte. Alles in allem so ökologisch und gesund wie möglich. Wer es statt salzig lieber süss mag, hat eine Auswahl an typisch amerikanischen Desserts.

Unter einer Arkade in der Calle de Colom 2 versteckt sich das ARTiSA. Frühstück 24 h, Brunch, Cafés, Smoothies, Churros, Kuchen, süsse und salzige Crepes, selbstgemachtes Eis und und und… und, man muss hier kein schlechtes Gewissen haben, es werden ökologische Eier und Milch verwendet. Das ARTiSA hat auch eine kleine Terrasse, von wo es sich gut die von der Rambla zum Plaça Reial strömenden Menschen beobachten lässt.

Das Caelum, Carrer de la Palla 8, ist eine Institution in Barcelona, mit grosser Auswahl an Tees, selbstgemachten Kuchen und anderen katalanischen Backwerken, hergestellt in den umliegenden Klöstern. Von aussen wirkt das Caelum wie eine kleine Bäckerei, ein weiterer Teil des Cafés verbirgt sich im kellerartigen Untergeschoss, wo sich einst ein rituelles, jüdisches Tauchbad befand.

Teetrinker, siehe auch Salterio unter “Vegetarische Restaurants”

Granjas – Süsse Stuben

Granjas waren ursprünglich Geschäfte mit Milchprodukten, heute kann man hier Süssspeisen und Backwerk naschen, z.B. die in Spanien beliebten Churros (Xurros in Catalan), in Fett frittierte Teigware, die optional in heisse Trinkschokolade getaucht wird. Auf dem Carrer de Petritxol waren früher eine Reihe von Granjas ansässig, von denen die meisten aber schliessen mussten.

Granja Dulcinea, Carrer de Petritxol 2, eine der ältesten Granjas von Barcelona, mit Süssem zum trinken und essen.

Petritxol Xocoa, Carrer de Petritxol 11, eine etwas modernere Granja.

Gartenbars

Bar Jardí, Calle Portaferrissa 17 – Im Mercadillo del Camello (zu erkennen am Kamel am Eingang des Markts) verbirgt sich ganz unerwartet diese grüne Oase im Herzen der hektischen Altstadt. Wenn man sich von dem an einen billigen Basar anmutenden Kleidermarkt nicht abschrecken lässt und diesen durchquert, gelangt man am Ende der Galerie an eine Treppe, die einen in das grüne Herz des Markts führt. Die Selbstbedienungs-Bar empfiehlt sich tagsüber, um den kleinen Durst oder Hunger zu stillen und den Menschenmassen auf den Strassen zu entkommen. Es muss direkt am Kiosk bestellt und bezahlt werden.

Café d’Estiu Plaça Sant Iu 5, Eingang Museum Federico Mars. Weitere versteckte, idyllische und ruhige Oase im Herzen des Barri Gòtic. Auf der Karte stehen z.B. Eistee, Café, Bier, Kuchen und kleine Tapas.

Bars und Kneipen

Bar Mariatchi, Còdols 14. Kleine, unkonventionelle Bar, je nach Tages- und Jahreszeit gemütlich und relaxed bis laut und vibrierend. Von Reggae, Rap, Rumba bis Rock, Live Music und spontane Improeinlagen der musikalischen Gäste. Mit ganz viel Glück kommt man in den Genuss einer Jam Session mit einem berühmten Stammgast der Bar: Das Mariatchi wird auch die Bar des Manu Chao genannt.

The Bollocks, Carrer Ample 46. Urbane Underground Bar mit Rock & Heavy Metal Musik. Kleine Speisekarte mit Barfood, z.B. Burger. Die mit Graffiti verzierten Wände sind bedeckt mit Postern berühmter Rocker und die Decke wird von einem Motorrad geschmückt.

Las Cuevas de los Rajahs, Carrer d’en Gignàs 2. Höhlenartige, stimmungsvolle Cocktailbar mit Live Music, Open Mic und Comedy Abenden. Oh, und Billardtisch.

El Bosc de les Fades, Passatge de la Banca 7. Fotogene Bar beliebt bei Touristen, ausser dem kitschigen, künstlichen Feenwald nach dem die Bar benannt ist hat sie aber nichts besonderes zu bieten, erwähnt werden soll sie hier trotzdem.

Das Rabipelao ist eine kleine, dunkle und gemütliche Bar spezialisiert in Mojitos und andere Cocktails. Gute Stimmung und venezolanisches Barfood z.B. Arepas, ein gefüllter Maisfladen. Carrer de la Mercè 26.

Sor Rita – Kleine, schrille Kitsch Bar in der man hauptsächlich junges, internationales Publikum und Studenten antrifft. Jeden Tag der Woche werden thematisierte Abende abgehalten, Donnerstag z.B. ist Karaoke Abend. Carrer de la Mercè 27

Rooftop Bars

Rooftop Bars sind angesagt und dank des fast ganzjährigen Sonnenscheins in Barcelona kann man sie zu fast jeder Jahreszeit geniessen. Die meisten befinden sich auf dem Dach eines Hotels, sind aber auch Nicht-Hotelgästen zu bestimmten Uhrzeiten zugänglich. Den Ausblick zahlt man allerdings mit und die Drinks kosten ungefähr das doppelte, wie in einer “normalen”, bodenständigen Bar.

In der Lounge der Ohla Chillout Bar in der Via Laietana 49, lässt es sich, wie der Name schon sagt, chillen, während man seine Drinks schlürft und den schönen Ausblick auf die Kathedrale und über das Barri Gòtic geniesst, an den meisten Abenden legt ein DJ auf. Ein Bier kostet hier 6,- € und ein Cocktail oder Longdrink 16,- €. Zum Essen gibt es Tapas und Bar Food. Der Infinity Pool ist hübsch anzusehen, aber nur Hotelgästen zugänglich.

Dem Himmel nahe fühlt man sich in der Sky Bar des Gran Hotel Central in der Vía Laietana 30. Im Sommer ist diese Rooftop Bar tagsüber exklusiv für Hotelgäste, ab 20:30 Uhr kommen auch Nicht-Gäste in den Genuss der spektakulären Aussicht. Das Hotel behält sich das Recht vor, 20 € Eintritt zu kassieren (meist nur in der Hochsaison), dieser Betrag beinhaltet 1 Getränk und muss nicht bezahlt werden, wenn man vorzeitig eine Reservierung zum Essen macht. Zutritt zum Infinity Pool ist nicht im Preis beinhaltet, dieser ist ausschliesslich für Hotelgäste.

In der Nähe des Hafens, am Passeig Colom 9, befindet sich die Rooftop Terrasse El Sueño. Hier, im Dachgeschoss des the Serras Hotel, hatte Picasso sein erstes Studio. Das El Sueño bietet, ausser dem romantischen Blick auf den Hafen und den Montjuïc, ausgezeichnete Küche.
Ein kleines Bier oder eine Coca-Cola kosten 5,- €, ein Glas Wein kostet 6,- €, ein Mojito 13,- €.

Eine weitere Dachterrasse mit Blick über den Hafen ist La Terrassa del Duquesa, am Passeig Colom 12. Ein Glas Wein gibt’s hier für 5,- € und ein Mojito kostet 12,- €. Auch das Duquesa bietet gute Tapas und Hauptspeisen an.

Discos und Clubs

Jamboree Jazz & Dance Club, Plaça Reial 17. Ikonischer, tunnelhafter Underground Club mit Dj’s und Live Music Events, von Jazz & Blues über Hip Hop und House.

Karma Plaça Reial 10, alt eingesessene Diskothek mit Terrassenbar direkt am Plaça Reial. Aufgelegt wird Rock, beliebt bei Leuten ab 30 Jahren.

Shoppen im Barri Gòtic

Portal de l’Ángel

Beliebte Fussgängerzone mit Geschäften zahlreicher Modeketten, angefangen mit dem berühmten Corte Inglés schräg gegenüber auf dem Plaça de Catalunya, über H&M, Zara, Mango, Stradivarius usw. Vorsicht vor Taschendieben, auch in den Geschäften die Handtasche eng und verschlossen am Körper tragen und seine Sachen nicht aus den Augen verlieren!


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