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Die Türme der Sagrada Familia

Zuletzt aktualisiert: 17/01/2026
Alex

Wer die Sagrada Familia in Barcelona besuchen will, steht vor der Entscheidung, ein Ticket mit oder ohne Besichtigung der Türme zu buchen.

Entscheidet man sich für die Besichtigung der Türme, stellt sich gleich die nächste Frage: Welcher der Türme ist sehenswerter?

In meinem persönlichen Erfahrungsbericht erfährt du, ob sich ein Besuch der Türme der Sagrada Familia lohnt, worin sich die Türme unterscheiden und welcher meiner Meinung nach der schönere ist.

Ticket Symbol.Über die Affiliate-Links in diesem Post könnt ihr Tickets für die erwähnten Attraktionen kaufen. Bei jeder erfolgreichen Buchung erhalte ich eine kleine Kommission, die mir hilft, diesen Blog aktuell zu halten.

Wieviele Türme hat die Sagrada Familia?

Die Sagrada Familia hat aktuell 12 fertiggestellte Türme. Im Oktober 25 wurden die Bauarbeiten des zentralen Turms abgeschlossen, welcher die Sagrada Familia zur höchsten Kirche der Welt erhob.

Nach ihrer Fertigstellung wird die Sagrada Familia insgesamt 18 Türme haben: 12 Glockentürme und 6 zentrale Ziertürme, die als Lichtfänger dienen und deshalb auch als Laternentürme bezeichnet werden.

Alle Türme verkörpern verschiedene Persönlichkeiten der Bibel und sind ihrer Wichtigkeit nach angeordnet: Die niedrigeren Glockentürme symbolisieren die 12 Apostel und die höheren, zentralen Türme aufsteigend die 4 Evangelisten, die heilige Maria und Jesus Christus.

Die 4 Türme der Glorienfassade befinden sich noch im Bau.

Die Glockentürme der Sagrada Familia

Die zwölf Glockentürme sind über die drei Fassaden der Sagrada Familia verteilt und symbolisieren die 12 Apostel.

Judas, der Verräter, bekam vom streng gläubigen Gaudí keinen Turm gewidmet und zwei der Apostel wurden im neuen Testament zu Evangelisten befördert (siehe zentrale Türme). Die fehlenden Apostel wurden durch drei Jünger ersetzt.

Die Türme der Geburtsfassade waren 1930 die ersten, die fertiggestellt wurden. Davon war der Turm des Sant Barnabas (ganz links außen) der einzige, dessen Fertigstellung Antoni Gaudí 1926 noch miterlebte, bevor er ein Jahr später an den Folgen eines Unfalls starb.

Die reich verzierte Geburtsfassade verkörpert eine riesige Bibel aus Stein und stellt die verschiedenen Abschnitte um Jesu Geburt dar.

Die kargere Passionsfassade zeugt von den letzten Tagen im Leben Jesu Christi, der Bau der Türme der Passionsfassade war 1976 abgeschlossen.

Die Glorienfassade und ihre vier Türme stellen die letzte große Bauphase im Projekt dar. Durch den Haupteingang werden Kirchenbesucher in nicht allzu ferner Zukunft über die Carrer de Mallorca ins Kirchenschiff gelangen. Die Glorienfassade symbolisiert den Weg ins Himmelreich und soll die beiden bereits fertiggestellten Fassaden an Höhe und Schönheit nochmal übertrumpfen.

Die Glockentürme wachsen von der Geburtsfassade über die Passionsfassade bis hin zur Glorienfassade an und gewinnen an Höhe, da nicht alle Apostel denselben Stellenwert in der Bibel haben. Die mittleren Türme jeder Fassade sind außerdem höher als die äußeren Türme.

Ein Modell der Sagrada Familia, wo zu erkennen ist, welcher Teil sich noch in Konstruktion befindet.
In Orange die unvollendeten Elemente der Basilika

Aktuell sind die 8 Türme der Geburtsfassade und der Passionsfassade fertiggestellt, von denen jeweils 2 besichtigt werden können.

Nach Fertigstellung der Kirche sollen die Glockentürme ihrer eigentlichen Berufung nachkommen. Deutlich zu erkennen sind an allen Türmen die nach unten geneigten Klanglamellen, die den von den Glocken erzeugten Schall nach unten leiten. Wer eine Turmbesichtigung mitmacht, kann die Klanglamellen aus nächster Nähe betrachten.

Klanglamellen an den Glockentürmen

Die zentralen Türme der Sagrada Familia

Die sechs zentralen Türme dienen hauptsächlich als Ziertürme, um der Sagrada Familia Höhe zu schenken, sowie als natürliche Lichtzufuhr, um die Mitte des Kirchenschiffs zu beleuchten. Die zentralen Türme haben wie die Glockentürme verschiedene Höhen, die das spirituelle Niveau der einzelnen Figuren darstellen.

Der Marienturm (138 Meter) wurde 2021 fertiggestellt und ist an dem gläsernen Stern zu erkennen, der nachts silbrig hell strahlt. Der Marienturm ist von innen hohl und dient als Lichtschacht, um den darunter liegenden Hauptaltar zu erleuchten.

Die Türme der Evangelisten (135 Meter) wurden 2023 eingeweiht. Jeder Turm wird von einer geflügelten Figur gekrönt: der Engel verkörpert Matthäus, der Adler Johannes, der Löwe Markus und Lukas wird von einem Ochsen symbolisiert. Die Statuen kauern auf Polyedern, in denen Scheinwerfer installiert wurden, die das Kreuz des zentralen Turms beleuchten werden.

Blick auf die zentralen Türme Frühjahr 2025

Der zentralste und höchste Turm, der Turm des Jesus Christus, soll im Juni 2026 eingeweiht werden. Im Oktober 2025 wurden die Bauarbeiten an der Struktur des Turms beendet und ein Teil des Kreuzes an der Spitze angebracht. Seit dem darf sich die Sagrada Familia stolz "die größte Kirche der Welt" nennen.

Das beleuchtete, gläserne Kreuz wird nach Fertigstellung nachts über ganz Barcelona strahlen. Mit einem Aufzug sollen Besucher der Sagrada Familia bis zur Basis gelangen und einen der besten Rundumblicke auf Barcelona genießen können. Einzelheiten sind noch nicht bekannt, aber da nur ca. 10 Personen auf einmal in das Kreuz passen, wird wohl nicht jedem die Ehre zuteilwerden.

Nach Fertigstellung des Kreuzes wird die Sagrada Familia 172,50 Meter in die Höhe ragen und nur knapp einen halben Meter unter Barcelonas Berg Montjuïc liegen. Das ist kein Zufall, denn der streng gläubige Antoni Gaudí war der Meinung, dass kein vom Menschen geschaffenes Werk die Schöpfung Gottes überragen sollte.

Info: Der Montjuïc ist der an der Küste aufragende "Hausberg" von Barcelona und man kann ihn sehr gut von den Türmen der Passionsfassade sehen. Ein Ausflug auf den Berg lohnt sich, zum Beispiel mit der Hafenseilbahn, denn von oben hat man einen herrlichen Blick auf das Meer und den Hafen.

Die beleuchteten Türme nachts

Die zentralen Türme werden allnächtlich während der folgenden Uhrzeiten beleuchtet:

Januar: 18:30 - 22:00 Uhr
Februar: 19:00 - 23:00 Uhr
März: 19:30 - 23:00 Uhr
April: 21:00 - 24:00 Uhr
Mai: 21:30 - 24:00 Uhr
Juni: 22:00 - 24:00 Uhr
Juli: 22:00 - 24:00 Uhr
August: 21:30 - 24:00 Uhr
September: 21:00 - 24:00 Uhr
Oktober: 20:00 - 23:00 Uhr
November: 18:30 - 22:00 Uhr
Dezember: 18:00 - 22:00 Uhr

Die Zeiten sind der Webseite der Sagrada Familia entnommen und wurden dort das letzte Mal im April 2024 aktualisiert.

Die Glockentürme der Passionsfassade bei Nacht, schräg dahinter leuchtet der Stern des Marienturms.
Die Türme der Passionsfassade und der Marienturm

Welche Türme der Sagrada Familia können besichtigt werden?

Aktuell können vier der acht fertiggestellten Glockentürme der Geburts- und Passionsfassade von innen besichtigt werden. Da in einigen der Türmen Falken nisten, die für die Aufzucht ihrer Jungen Ruhe brauchen, können jeweils nur zwei Türme an jeder Fassade betreten werden.

Wenn die Sagrada Familia erst einmal fertiggestellt ist, werden die Türme ihren wahren Zweck erfüllen und über 50 Glocken beherbergen (arme Falken).

Öffnungszeiten

Erste Besuchszeit der Türme ist 15 Minuten nach Öffnung der Sagrada Familia.
Letzter Zugang zu den Türmen der Sagrada Familia ist 1 Stunde 15 Minuten vor Schließung der Basilika.

Die Öffnungszeiten der Basilika:

November - Februar

Montag - Samstag: 9:00 - 18:00 Uhr
Sonntags: 10:30 - 18:00 Uhr

März

Montag - Freitag: 9:00 - 19:00 Uhr
Samstags: 9:00 - 18:00 Uhr
Sonntags: 10:30 - 19:00 Uhr

April - September

Montag - Freitag: 9:00 - 20:00 Uhr
Samstags: 9:00 - 18:00 Uhr
Sonntag: 10:30 - 20:00 Uhr

Oktober

Montag - Freitag: 9:00 - 19:00 Uhr
Samstags: 9:00 - 18:00 Uhr
Sonntags: 10:30 - 19:00 Uhr

Besondere Öffnungszeiten am 25. + 26.12. und am 1. + 6.1.: von 9:00 bis 14:00 Uhr

Für die Besichtigung der Türme sollte man c.a. 30-40 Minuten einplanen, einschließlich der Wartezeit vor den Fahrstühlen.

Die Autorin dieses Blogs vor dem Wegweiser, das zum Eingang der Basilikum führt.

Eintrittspreise und Tickets

Wer auf die Türme will, muss zuerst ein Ticket für die Sagrada Familia mit Eintritt zu den Türmen kaufen (im Standard-Ticket sind die Türme nicht beinhaltet). Die Türme sind nur durch das Innere der Sagrada Familia betretbar, man braucht also immer auch ein Ticket für die Basilika.

Da nicht viele Besucher gleichzeitig in die engen Türme passen, sind die Tickets mit Zutritt zu den Türmen noch schneller ausverkauft, als die Standardtickets. Je nach Jahreszeit muss man mindestens 1-3 Wochen im Voraus buchen.

Im Eintrittspreis ist die Besichtigung der Basilika, eine App mit einem Audio-Führer und einer der Türme beinhaltet. Bereits beim Ticketkauf muss angegeben werden, welche Türme man besichtigen will: die Türme der Geburtsfassade oder die Türme der Passionsfassade. Die Türme sind nicht miteinander verbunden.

An der Sagrada Familia gibt es keinen Ticketschalter, alle Tickets müssen Online gekauft werden.

über GetYourGuideüber Sagrada Familia.org
Sagrada Familia Eintritt mit TürmenTicket Symbol.46,80 EUR36 EUR
Sagrada Familia Eintritt ohne TürmeTicket Symbol.33,80 EUR26 EUR

Bei Buchung über GetYourGuide erscheinen die verfügbaren Ticketoptionen (mit oder ohne Besichtigung der Türme) erst nach Auswahl eines Datums. Die Option der Türme erscheint nur, wenn noch Tickets verfügbar sind.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Sehenswürdigkeiten zahlt man bei den Tickets für die Sagrada Familia über Drittanbieter beträchtlich mehr. Dafür könnt ihr über GetYourGuide den Buchungsprozess auf Deutsch vornehmen. Die Webseite der Sagrada Familia ist nur auf Englisch oder Spanisch verfügbar. Und ihr unterstützt damit meinen Blog, den ich dank der Kommissionen der Ticketanbieter regelmäßig für euch aktualisiere.

Gerne könnt ihr meine Arbeit aber auch direkt über diesen Spendenlink unterstützen 🙌

Kinder unter 6 Jahren haben aus Sicherheitsgründen keinen Zutritt zu den Türmen.

Jugendliche unter 17 Jahren dürfen nur in Begleitung der Eltern auf die Türme. 
Reduzierte Preise findet ihr auf den Webseiten der Anbieter.

Für geh- oder stark sehbehinderte Besucher ist die Besichtigung der Türme nicht geeignet. Im Museum in der Sagrada Familia können sehbehinderte Besucher die zentralen Türme anhand von Tastmodellen erkunden.

Ticketkauf für die Türme vor Ort

Wer seine Sagrada Familia Tickets nicht gleich mit Turmzugang gebucht hat, kann mit viel Glück vor Ort Tickets aus den Restbeständen kaufen. Der Eintritt zu den Türmen einer der Fassaden kostet am Schalter 10 EUR.

Aus eigener Erfahrung rate ich euch in dem Fall, vor der Besichtigung der Basilika zum Infoschalter am Ausgang vor der Passionsfassade zu gehen, da man mindestens eine Stunde (das war im Spätherbst) auf ein freies Zeitfenster warten muss.

Am besten ist es aber immer, rechtzeitig online zu buchen, nur so kann man sicherstellen, dass man auf die Türme kommt. Über den folgenden Kalender könnt ihr die Verfügbarkeit für die Turmtickets prüfen.

Powered by GetYourGuide

So läuft die Besichtigung der Türme der Sagrada Familia ab

Bei Regen oder bei stürmischem Wetter werden die Türme aus Sicherheitsgründen geschlossen. Der Ticketpreis für die Türme wird in diesem Fall zurückerstattet, nicht aber der Preis für die Besichtigung der Basilika. Bei meinem Besuch hat es anfangs leicht genieselt, die Türme waren trotzdem geöffnet.

Beim Eintritt in die Basilika muss man durch eine Sicherheitskontrolle - Taschen, Handys und metallische Gegenstände müssen auf das Fließband gelegt werden.

Es gelten die generellen Regeln der Sagrada Familia, bzw. jeder anderen katholischen Kirche: keine zu kurze, knappe oder durchsichtige Kleidung, Schultern müssen bedeckt sein, blah blah. Rauchen, Essen und Trinken ist in der Basilika untersagt.

Wer sich die App der Sagrada Familia mit dem Audioführer aufs Handy laden will, kann das nach Betreten des Grundstücks mit Hilfe des QR-Codes auf einer großen Tafel tun. Es müssen eigene Kopfhörer mitgebracht werden.

Je nachdem, wo man das Ticket online kauft, findet der Besuch der Türme entweder vor oder nach der Besichtigung der Basilika statt. Man sollte sich auf jeden Fall pünktlich auf den Weg zu den Türmen machen und sich je nach Länge der Warteschlange mindestens 10 - 15 Minuten vorher an den Aufzügen einfinden.

Rucksäcke und Taschen können nicht mit auf die engen Türme genommen werden und müssen in den Schließfächern neben den Fahrstühlen zurückgelassen werden. Münzen sind dafür nicht notwendig. 

Nach oben zu den Türmen kommt man bequem mit dem Aufzug. Da es pro Fassade nur einen Aufzug gibt, in den jeweils 7 Leute reinpassen, ist es sehr wahrscheinlich, dass man anstehen muss. Da es oben etwas eng ist, würde es auch keinen Sinn machen, mehr Besucher gleichzeitig hinaufzubefördern.

Tipp: Wer an einer Ticket Symbol.geführten Tour der Sagrada Familia inklusive Türme teilnimmt, kann die Schlange am Aufzug (und vor der Basilika) überspringen.

Der Fahrstuhl für die Geburtsfassade befindet sich rechts vom Eingang der Sagrada Familia.

Um zum Aufzug der Passionsfassade zu gelangen, muss man die Sagrada Familia durchqueren. Der Fahrstuhl liegt auf der gegenüberliegenden Seite, links vor dem Ausgang.

Mit den Aufzügen geht es c.a. 65 Meter nach oben, die letzten Meter zu den Türmen müssen über Treppen zu Fuß zurückgelegt werden.

Die Glockentürme waren von Gaudí ursprünglich nur für eine Person vorgesehen: den Glöckner. Wer an Klaustrophobie oder gar Höhenangst leidet, sollte sich einen Besuch der Türme gut überlegen. Für den Fall der Fälle sind im Turminneren auf regelmäßigen Abständen Panikknöpfe verteilt.

Zurück hinunter in die Basilika gelangt man über eine enge Spindeltreppe, was ein Erlebnis für sich ist. Im oberen Teil der Türme liegen Fensterschächte auf dem Weg, wo sich noch der eine oder andere Blick nach außen oder nach innen erhaschen lässt. Im unteren Teil verschwindet die innere Wand, die Treppe scheint steiler zu werden und man blickt direkt auf die nach unten führende Spirale, was ein mulmiges Gefühl aufkommen lässt.

Dieser letzte Treppenabschnitt ist wahrscheinlich auch der Grund, warum kleinere Kinder nicht auf die Türme dürfen.

Aber zur Beruhigung: Während der 15 Jahre, die ich in Barcelona lebe, habe ich noch keine Schlagzeilen über herabstürzende Touristen in den Nachrichten gelesen.

Welcher Turm ist sehenswerter?

Die Meinungen darüber, welche Türme besser sind, gehen wie immer auseinander. Egal für welchen Turm man sich entscheidet, verpasst man "auf der anderen Seite" nicht viel.

Als ich nach meiner Besichtigung der Passionstürme noch ein zusätzliches Ticket für die Türme der Geburtsfassade kaufen wollte, hat mich die Mitarbeiterin der Sagrada Familia ganz entgeistert angeschaut und meinte, das wäre doch genau dasselbe (nur dass die Türme der Passionsfassade etwas höher sind, als die der Geburtsfassade).

Generell laufen die Besichtigungen tatsächlich sehr ähnlich ab: Man hat vergleichbare Blicke auf die Stadt, die Glockentürme und auf die zentralen Türme. Der Höhepunkt ist jeweils die kleine Brücke, die die inneren Türme der Fassaden miteinander verbindet.

Aber es gibt auch kleine Unterschiede...

Was jeder Einzelne sehen wird, hängt vom Fortschritt der anhaltenden Bauarbeiten ab!

Wer die Türme besichtigt, erhält vor allem die einmalige Chance die Türme und die Fassade der Sagrada Familia aus unmittelbarer Nähe zu betrachten.

Natürlich hat man von den Türmen auch eine schöne Aussicht auf Barcelona, allerdings gibt es bessere Aussichtspunkte, von denen viele sogar kostenlos sind, zum Beispiel auf dem Tibidabo und dem Montjuïc.

Die Geburtsfassade ist nach Nordosten (Richtung aufgehender Sonne) und die Passionsfassade gen Südwesten (zur untergehenden Sonne) ausgerichtet, weshalb man von den beiden Hauptaussichtspunkten natürlich einen etwas anderen Blick auf die Stadt hat.

Beim Abstieg über die Spindeltreppen zurück ins Kirchenschiff kann man Blicke auf die Details der Fassaden erhaschen.

Die Geburtsfassade wurde größtenteils zu Lebzeiten Gaudís gebaut und weist den direktesten Einfluss des genialen Architekten auf. Die Geburtsfassade ist reich verziert mit biblischen Szenen und vielen natürlichen, symbolischen Elementen aus dem Tier- und Pflanzenreich.

Als starker Kontrast erzählt die kantige Passionsfassade von den letzten leidvollen Momenten im Leben von Jesus, vom sprühenden Leben der Geburtsfassade keine Spur.

Alle Glockentürme sind sehr ähnlich gestaltet und ebenfalls reich mit vielen Ornamenten verziert, die man etwas besser von den Türmen der Passionsfassade sehen kann, weil man auf manchen der Stege näher rankommt.

Generell fühlt sich die Besichtigung der Geburtsfassade etwas kurz an. Die Brücke, die das Highlight der Besichtigung ist liegt direkt am Aufzug. Nachdem man die Brücke mit der Aussichtsplattform besichtigt hat, geht es nochmal kurz nach oben, aber es gibt keinen wirklichen Aussichtspunkt mehr. Nur durch die engen Schächte können noch Blicke nach außen geworfen werden, dasselbe gilt für den langen Abstieg.

Auf den letzten Metern, wo die enge Wendeltreppe begingt, wird es wieder interessanter (schon allein der Anblick des spiralförmigen Lochs in der Mitte sorgt für Adrenalinausschüttung) und man kann durch schmale Fenster ins Innere der Basilika blicken.

Bei Besuch der Passionsfassade wird man etwas länger auf die Folter gespannt und gelangt erst nach mehreren kleineren Aussichtspunkten und Stegen zur zentralen Brücke und zum Hauptaussichtspunkt.

Diese kleinen Wow-Momente macht die Tour interessanter und sie wirkt insgesamt länger. Die Aussicht auf diese Seite der Stadt gefällt mir persönlich auch besser, mit Blick auf den Montjuïc und auf den Tibidabo, die beiden Hausberge von Barcelona.

Diese kleinen Wow-Momente macht die Tour interessanter und sie wirkt insgesamt länger. Die Aussicht auf diese Seite der Stadt gefällt mir persönlich auch besser, mit Blick auf den Montjuïc und auf den Tibidabo, die beiden Hausberge von Barcelona.

Apropos Fotos: die meisten Bilder von den Türmen die ihr hier seht, habe ich unter Einsatz meines Lebens iPhones geschossen. Die Wahrheit schaut ein bisschen anders aus und es sind immer irgendwelche Sicherheitskabel oder ähnliches im Weg.

Im Anschluss schildere ich euch den Besuch der Türme der Geburtsfassade und der Passionsfassade im Detail.

Besichtigung der Türme der Krippenfassade

Nachdem man mit dem Fahrstuhl im Turm des Apostel Thaddäus bis auf 50 Meter nach oben gefahren ist, müssen die letzten 10 Meter zum Aussichtspunkt über Treppenstufen erklommen werden.

Der Weg durch die Türme wird im Fahrstuhl auf Englisch und Spanisch erläutert. Wer sich den Audioführer aufs Handy geladen hat, erhält zusätzliche Info über die einzelnen Etappen.

Jetzt heißt es, wachsam sein, denn in den engen Türmen gibt es kein Zurück und man sollte den Ausgang zur Aussichtsplattform gleich hinter dem Fahrstuhl besser nicht verpassen.

Geburtsfassade der Sagrada Familia von aussen

Der Aussichtspunkt an der Geburtsfassade befindet sich auf einer Brücke zwischen den beiden inneren Türmen.

Die Brücke, die sich teilweise hinter einem Zypressenbaum verbirgt, kann man bereits von unten von der Straße aus gut erkennen. Es fühlt sich schon toll an, dem "Baum des Lebens" und den weißen Tauben, die ihn umflattern, plötzlich so nahe zu sein.

Wer sich auf der Brücke mit den Türmen (und c.a. 10 Mitbesuchern) verewigen will, hat hier die einmalige Gelegenheit Fotos zu schießen.

Vor der Krippenfassade liegt der Park mit dem See, der wiederum ein beliebter Standpunkt ist, um Fotos von der Sagrada Familia zu schießen.

Blickt man in die Ferne, fällt vor allem die zylinderförmige Torre Glòries ins Auge (in der sich übrigens auch eine Aussichtsplattform befindet) und hinter den Hochhäusern am olympischen Hafen lässt sich das Meer erahnen.

Auf der gegenüberliegenden Seite blickt man auf die Basilika selbst und kann die zentralen Türme aus der Nähe bestaunen, von denen auch der Jesus Turm in der Mitte mittlerweile fertiggestellt ist.

Blick vom Turm auf die Glorienfassade.

Die Türme auf der anderen Seite der Brücke sind für Besucher geschlossen und man geht zurück durch den selben Turm, aus dem man gekommen ist. Nach ein paar Stufen nach oben gelangt man in den Turm rechts außen an der Geburtsfassade (der Turm des Matthias) und beginnt über die Spindeltreppe den Abstieg ins Kirchenschiff.

Beim Abstieg kann man noch den einen oder anderen Blick auf Barcelona erhaschen, am interessantesten aber sind die Blicke auf die Details der ornamentierten Fassaden.

Blick durch ein Turmfenster auf die Glorienfassade.

Die Wendeltreppe im Turm der Geburtsfassade ist mit 426 Stufen länger als die der Passionsfassade (340 Stufen). Dafür eröffnen sich im unteren Teil interessante Blicke in das Innere der Sagrada Familia und auf den Säulenwald, der die Decke des Kirchenschiffs stützt.

Nach Besichtigung der Türme der Geburtsfassade kann man noch solange man will in der Basilika verweilen.

Besichtigung der Türme der Passionsfassade

Mit dem Fahrstuhl gelangt man durch den Turm, der dem Apostel Phillip gewidmet ist, nach oben. Auf der kurzen Fahrt wird erklärt, wie man zu den verschiedenen Aussichtsplattformen kommt. Aber keine Sorge, wer (wie ich) nur mit halbem Ohr zuhört, kann trotzdem nicht viel falsch machen, solange man den Pfeilen an den Abzweigungen folgt.

Über die Spindeltreppe gelangt man nach einigen Metern Aufstieg zur ersten Aussichtsplattform, die im Inneren des äußeren Turms liegt. Dies ist der höchste Punkt der Sagrada Familia, der momentan von Besuchern erklommen werden kann.

Trotz der Höhe ist der Blick auf Barcelona durch die vergitterten, schlitzartigen Fenster nur eingeschränkt genießbar. Aber ihr könnt euch mit dem Wissen trösten, dass es nur besser wird.

Den Wegweisern folgend überquert man eine kleine Brücke, die in den inneren Turm führt. Von hier sieht man schon etwas mehr, vor allem der ornamentierten Spitze des Turms, aus dem man gekommen ist, ist man hier sehr nah.

Die Türme sind teilweise mit buntem Mosaik besetzt.

Im inneren Turm folgt man den Treppen weiter nach unten.

Auf dem Weg eröffnen sich immer wieder Sichtscharten und kleine Stege, die den inneren und den äußeren Turm miteinander verbinden. Von hier hat man Blicke auf die unvollendete Glorienfassade und auf Barcelona.

Wenn man schon nervös wird und denkt, man steht gleich wieder im Kirchenschiff, führt ein Ausgang auf der rechten Seite auf die zentrale Brücke, die die beiden inneren Türme der Passionsfassade miteinander verbindet.

Endlich bietet sich ein (fast) uneingeschränkter Blick auf den südöstlichen Teil von Barcelona: vom sich von der Küste landeinwärts erstreckenden Montjuïc bis zum Tibidabo am Stadtrand im äußersten Norden.

Hier wird man ein Weilchen verweilen und Fotos machen. Wer wie ich keine Selfies mag, dem dient die kubistische Jesusfigur von Josep Maria Subirachs, die über Barcelona in die Ferne zu blicken scheint, als Fotomodell.

Blick von den Türmen der Passionsfassade auf den Montjuïc.

Auf der anderen Seite der Brücke blickt man auf die Mitte der Sagrada Familia, wo die zentralen Laternentürme aufragen und von denen sich der höchste während meines Besuchs noch im Bau befand. Hier kann man sehr schön die Zierelemente der Türme erkennen, wie die Früchte, die die spitz zulaufenden Giebel krönen.

Dekorative Details wie Früchte und Pflanzen an der Fassade aus unmittelbarer Nähe betrachtet.

Nachdem man alles ausgiebig fotografiert und den Blick genossen hat, tritt man den noch erstaunlich langen Weg nach unten über die enge Wendeltreppe an.

Kurz nach dem Aussichtspunkt tut sich unerwarteterweise eine Abzweigung auf, wo man den Stufen entweder nach links durch den inneren Turm oder nach rechts durch den äußeren Turm folgen kann. Nach viel Hin und Her und einigen zögerlichen Testschritten nach unten, habe ich mich schließlich für den linken Weg entschieden.

Auf dem Weg durch den inneren Turm hatte man nochmal Blicke auf die Baustelle der zentralen Türme und nach außen hin auf das Kreuz, das den knochenartigen Giebel der Fassade krönt.

Etwas weiter unten liefen die Treppen wieder zusammen und ich traf auf eine kleine Gruppe chinesischer Touristen, die sich für den Weg durch den äußeren Turm entschieden hatten. Nachdem wir Fotos verglichen hatten und ich beruhigt war, auf dem anderen Weg nichts verpasst zu haben, begann der letzte und kritischste Teil des Abstiegs.

Denn wie bei den Türmen der Geburtsfassade verschwindet hier die innere Wand und alles, was einen vom Abgrund trennt, ist ein gähnendes, spiralförmiges Loch. Unter nervösem Gekicher der chinesischen Touristinnen gelangten wir aber alle heil nach unten, man darf sich nur nicht aus der Ruhe bringen lassen. Anders als beim Abstieg in der Geburtsfassade öffnen sich hier keine Einblicke ins Innere der Basilika.

Mein Besuch der Türme ist zwar erst ein Jahr her, aber die Bauarbeiten schreiten schnell voran und immer wieder wird die Streckenführung geändert. Hinterlasst gerne eure persönlichen Erfahrungsberichte in den Kommentaren, die mir und anderen Lesen hilfreich sein könnten. Viel Spaß bei eurer Besichtigung der Türme der Sagrada Familia 😊

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Lohnt sich ein Besuch der Türme der Sagrada Familia

Die Sagrada Familia sollte man unbedingt gesehen haben, denn sie ist so ziemlich das Einzigartigste, was Barcelona zu bieten hat.

Auch die Türme sind sehenswert, aber es fehlt der Wow-Faktor, den man zum Beispiel nach Betreten der Basilika erlebt. Wer die Gelegenheit hat, sollte sich trotzdem auch die Türme ansehen, um einen Gesamteindruck der Sagrada Familia zu erhalten.

Blick auf einen Teil der Glorienfassade und auf Barcelona.

Außerdem wird man in Zukunft nicht mehr die Möglichkeit dazu haben, denn die Türme waren eigentlich nur dafür bestimmt, die Glocken der Basilika zu beherbergen. Wer weiß, vielleicht erinnert man sich nach Fertigstellung der Sagrada Familia eines Tages nostalgisch an den Besuch zurück und kann zukünftigen Generationen stolz berichten, die Glockentürme noch von innen gesehen zu haben.

Wer bei seinem Besichtigungstermin kein Ticket für die Türme erwischt, muss aber nicht traurig sein. Das Highlight beim Besuch der Sagrada Familia ist die Basilika selbst.

Lies hier weiter:

  • Sagrada Familia

    Die Sagrada Familia ist mit Abstand die beeindruckendste Sehenswürdigkeit von Barcelona.. 

  • Das Licht der untergehenden Sonne färbt die Weltraumritter auf der Dachterrasse rot.

    Casa Milà von Gaudí

    ..dicht gefolgt von Gaudis "Pedrera", an der er nebenbei noch arbeitete (von der Dachterrasse hat man einen tollen Blick auf die Sagrada Familia)

  • Der Stundenturm mit seinen beiden Glocken.

    Kathedrale von Barcelona

    Auch die offizielle Kathedrale von Barcelona ist einen Besuch wert und die Besichtigung des Dachs ist hier schon im Ticketpreis beinhaltet

Geschrieben von Alex

Als ich vor 15 Jahren das erste Mal nach Barcelona kam, habe ich mich sofort in diese wunderschöne Stadt verliebt, also bin ich direkt hiergeblieben und mittlerweile ist Barcelona zu meiner Heimat geworden. In diesem Blog will ich euch "meine" Stadt vorstellen und euch zeigen, was Barcelona so besonders macht.

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15 comments on “Die Türme der Sagrada Familia”

  1. Hallo, kann man nach der Besichtigung eines Turms nochmal in die Sagrada Familia? Oder muss man die Basilika danach ganz verlassen?

  2. Hallo, ich habe jetzt nicht gesehen wann dieser Beitrag erstellt wurde. Aber die Angabe der Ticketpreise sollte dringend korrigiert bzw. angepasst werden. Mit 36.- EUR (inkl. Turm) über Sagradafamilia.org kommt man bei weitem nicht mehr hin ... Derzeit 78.85 EUR / p.P. (!). Bei GYG 46.80 EUR p.P.

    1. Hallo Mario, danke für deinen gut gemeinten Hinweis, allerdings habe ich den Artikel erst vor Kurzem aktualisiert und eben auch noch mal die Preise überprüft und die sind korrekt so wie in diesem Post angegeben. Viele Grüße.

  3. Vielen Dank für diesen sehr hilfreichen Blogeintrag.
    Habe mich nach dem Lesen nun umentschieden und hoffe, dass das Team der Sagrada Familia meine gebuchten Tickets für den Nativity Tower ändern kann.
    Falls nicht: Pech gehabt, Blogeintrag zu spät gesehen. Aber dann werden wir das Beste daraus machen.

    1. Hallo Aly, generell können die Tickets für die Besichtigung der Türme nicht umgetauscht werden, zumindest nicht vor Ort, weil die Türme über Tage hinweg ausgebucht sind. Wenn du die Tickets über die offizielle Webseite gekauft hast, findest du dort mehr Info und eine E-Mail Adresse, wo du dein Glück versuchen kannst (aber vielleicht hast du das bereits selbst herausgefunden). Ansonsten bin ich mir aber sicher, dass euch auch der Besuch des Nativity Towers gefallen wird, das ist ja auch immer sehr subjektiv, es gibt viele, die die Geburtsfassade der Passionsfassade vorziehen. Viel Spaß!

  4. Hallo
    Ich möchte bei unserem nächsten Besuch die Türme der Sagrada Familia besuchen, welche Tageszeit wäre ratsam damit vielleicht nicht ganz so viel los ist? Ist es eventuell gut einen späten Termin für die Passionsfassade zu nehmen wegen dem Sonnenuntergang?
    LG
    Mike

    1. Hallo Mike,
      die beste Zeit, um die Türme zu besuchen, hängt von mehreren Faktoren ab, da man ja "gezwungenermaßen" auch die Basilika besichtigen muss und da sind zwischen 9 und 10 Uhr die wenigsten Touristen unterwegs. Aber du schreibst ja bei eurem "nächsten Besuch", also hast du die Basilika vielleicht sogar schon gesehen...Im Sommer sind die Türme jeden Tag komplett ausgebucht, es ist also immer die gleiche Anzahl von Besuchern unterwegs, Hauptsache, man bucht frühzeitig (mindestens eine Woche vorher) ein Zeitfenster.
      Generell würde ich immer zu einem Besuch am frühen Vormittag oder am späten Nachmittag bzw. Abend raten, wenn die durch das einfallende Licht erzeugten Effekte im Kirchenschiff am spektakulärsten sind.
      Wenn's von der Jahreszeit und den Öffnungszeiten her passt, würde ich den Besuch der Türme der Passionsfassade auf den Sonnenuntergang legen, wenn die Seite von der sinkenden Sonne beleuchtet wird und man mit Glück einen schönen Sonnenuntergang von der dritten Aussichtsplattform aus sieht.
      Viele Grüße und bis bald in Barcelona  💙

  5. Liebe Alex, vielen Dank für deine Ausführungen. Sie haben uns sehr bei der Entscheidung für unseren Besuch der Stadt geholfen (Es wird die Krippenfassade).
    Viele Grüße von Alex und Katrin

    1. Hallo Alex und Katrin, vielen Dank für euren netten Kommentar!
      Es freut mich, dass ich euch bei eurer Entscheidung helfen konnte und bin mir sicher, dass euch die Türme der Krippenfassade gefallen werden.
      Genießt euren Aufenthalt in dieser wunderschönen Stadt!
      Liebe Grüße

  6. Hallo Alex,
    Ich verstehe irgendwie nicht ganz welche Eintrittszeit ich buchen sollte.
    Denn ich muss ja für einen Turm buchen und die Kathedrale buchen.
    Oder ergibt sich das?
    Liebe Grüße Katharina

    1. Hallo Katharina,
      ich habe mir den Buchungsvorgang gerade nochmal genauer angeschaut. Du kannst ja zwischen 3 Möglichkeiten auswählen: Eintrittskarte mit Audioguide, Ticket mit Zugang zum Passionsfassadenturm und Ticket mit Zugang zum Geburtsfassadenturm. Du wählst die Uhrzeit aus, zu der du die Basilika besichtigen willst und eine Stunde später kannst du mit dem Ticket den gewählten Turm besichtigen, das Ticket musst du am Aufzug zu den Türmen vorzeigen. Plane mit ein, dass man dort meist ein bisschen anstehen muss, aber das weiß das Personal der Sagrada Familia natürlich auch und es wird nicht auf die Minute geprüft. Nach Besichtigung des Turms landest du über die Treppen wieder in der Basilika, wo du dich solange aufhalten kannst, wie du magst (unter Beachtung der Öffnungszeiten, klar).
      Viel Spaß in Barcelona und liebe Grüße!

    1. Oh nein, peinlich, ich lebe wahrscheinlich schon zu lange in Barcelona und "schwätze" eigentlich nur noch auf meinem Blog deutsch, abgesehen davon dass wir Schwaben ja eh kein Deutsch können. Danke für den Hinweis, hab's korrigiert.

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