Kunst ist cool, zumindest im Moco Museum.
Mit einfach zu verstehender, Instagram-tauglicher und trendiger Kunst bringt das Moco Museum frischen Wind in die Kunstszene von Barcelona.
Kunstkenner, Influencer und neugierige Touristen stehen andächtig vereint in grüblerischer Pose vor den Werken bekannter Pop-Art-Legenden wie Andy Warhol und zeitgenössischen Künstler wie Guillermo Lorca und lassen die gesellschaftskritischen Botschaften der Künstler auf sich wirken.
Und als wäre Kunst nicht schon abstrakt genug, beherbergt das Moco Museum die erste Ausstellung über Blockchain-Kunst in Europa.
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Öffnungszeiten des Moco Museum Barcelona
Montag - Sonntag: 10 - 20 Uhr
Besichtigungsdauer c.a. 60 bis 90 Minuten. Letzter Einlass ist eine Stunde vorher.
Das Moco Museum setzt auf Qualität statt Quantität und die Ausstellung ist sehr übersichtlich, ich habe bei meinem Besuch c.a. 1 Stunde im Moco Museum verbracht. Besucher, die gerne über jeden Klecks und jedes Pixel philosophieren, sollten etwas mehr Zeit einplanen.
Online Tickets für das Moco Museum Barcelona
Erwachsene ab 18 Jahren: 19,95 €
Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahren: 16,95 €
Studenten: 16,95 €
Kinder unter 7 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen mit Ticket freien Eintritt.
Am Schalter fallen Aufpreise von bis zu 5 EUR an.
Der Ticketpreis beinhaltet einen Audioführer, der über einen QR-Code unter anderem auf Deutsch auf's Handy geladen werden kann. Kopfhörer nicht vergessen!
Da es sich um ein privat geführtes Museum handelt, bietet das Moco Museum im Gegensatz zu vielen anderen Museen in Barcelona keinen Tag der offenen Tür an.
Tipp: Für Besitzer der Barcelona Card ist der Eintritt ins Moco Museum gratis.
Wie kommt man zum Moco Museum in Barcelona
Das Moco Museum befindet sich im Stadtteil El Born, das Teil der historischen Altstadt von Barcelona ist. Im Mittelalter reihten sich in der Carrer Montcada die Wohnpaläste von Barcelonas Crème de la Crème aneinander, heute sind hier zahlreiche Museen und Galerien untergebracht, abgesehen vom Moco auch das Picasso Museum.
Zum Moco Museum gelangt man am besten zu Fuß, die nächstgelegene Metrostationen ist Jaume I, wo man Anschluss zur gelben Linie L4 hat.
Geschichte des Moco Museum
Das erste Moco Museum wurde 2016 in Amsterdam von einem holländischen Ehepaar eröffnet. Das Konzept ist simpel, aber erfolgreich: Mit zugänglicher Kunst soll das Moco Museum nicht nur Kunstliebhaber, sondern ein breiteres und u.a. jüngeres Publikum anziehen.
Das Museum in Amsterdam war ein voller Erfolg und die leidenschaftlichen Kunstsammler beschlossen, ihr Projekt auf andere Städte auszuweiten, dabei richteten sie ihr Augenmerk auf Barcelona und Florenz. Zum Glück für die katalanische Hauptstadt fiel die Entscheidung auf Barcelona, das für seine lebendige zeitgenössische Kunstszene bekannt ist.
Das Akronym aus Modern + Contemporary, was auf Spanisch "Popel" bedeutet, schreckte die Einheimischen nicht von einem Besuch ab und das Moco Museum entwickelte sich auch in Barcelona schnell zum Erfolg.
Im August 2024 wurde das neueste Moco Museum in London eröffnet.
Moco Museum Barcelona - Die Ausstellung
Besucher des Moco Museum werden im Innenhof des Palau Cervelló von einer 6 Meter hohen Mutation aus Micky Maus und Zombie empfangen, die nicht von Disney, sondern von Kwak stammt. Der Eingang zum Moco Museum befindet sich hinter Mutant-Micky und über eine Treppe gelangt man in den oberen Teil der Ausstellung.

Der Palau Cervelló war bis zum 18. Jahrhundert Wohnsitz der gleichnamigen Adelsfamilie. An den pompösen, prunkvollen Stil, den das katalanische Großbürgertum so schätzte, erinnert im Inneren des Palasts heute nichts mehr. Alles ist minimalistisch-stilvoll eingerichtet und darauf bedacht, die vorwiegend bunten Kunstwerke perfekt in Szene zu setzen.
Tipp: Wer sich einen typischen Wohnpalast der damaligen Zeit ansehen will, sollte dem von Gaudí erbauten Palau Güell einen Besuch abstatten.
Die Ausstellung ist nicht sehr groß, man kann sich also genug Zeit nehmen, um in jedes einzelne Werk einzutauchen und ausgiebig über die Aussage zu philosophieren. Auf kleinen Wandtafeln findet man Info über die Künstler und Kunstwerke auf Englisch, Spanisch und Katalanisch.
Über mocotour.com kann ein Audioführer im Handybrowser geöffnet werden, allerdings reagierte die Webseite während meines Besuchs nicht sehr gut (zu dem Zeitpunkt war das der einzige verfügbare Audioführer).

Was gibt es im Moco Museum Barcelona zu sehen
Das Moco Museum erstreckt sich über zwei Stockwerke und ist in verschiedene Ausstellungen unterteilt, von denen die meisten dauerhaft und andere zeitlich begrenzt sind.
Zu den permanenten Ausstellungen zählen die Modern Masters Collection und die Contemporary Masters Collection. Künstler wie Kaws und Banksy haben einen bleibenden Ehrenplatz im Museum und auch die beindruckende Diamond Matrix kann immer im Museum besucht werden.
Andere Kollektionen sind nur temporär im Moco Museum zu bewundern, wie (bei meinem Besuch) Guillermo Lorca und Robin Kid.
Auch die permanente Ausstellung ist dynamisch und nicht alle Werke, die teilweise aus Privatsammlungen stammen, sind immer im Moco Museum Barcelona anzufinden.
Modern Masters Collection
In der permanenten Ausstellungen der Modernen Meister finden sich die Werke ikonischer Künstler, die mit ihrer Kunst Generationen inspiriert haben und die den meisten ein Begriff sein werden. Leider machen sie den kleinsten Teil des Moco Museum aus, weshalb ich nur wenige Fotos davon posten werde, um euch die Überraschung nicht zu verderben.
Der King of Pop Art Andy Warhol schuf nicht nur ein neues Genre zeitgenössischer Kunst, sondern förderte auch andere namhafte Talente, die ebenfalls in der Sammlung der Modernen Meister im Moco Museum zu finden sind. Von Andy Warhol selbst gab es bei meinem Besuch nur ein (ziemlich kleines) Dollar Sign zu bestaunen.
Von Keith Haring gibt es im Moco Museum immerhin 2 Kunstwerke zu sehen: The Garden of Radio Delights und eine namenlose Kreidezeichnung auf schwarzem Papier.
Bei der Kreidezeichnung handelt es sich um eines der über 5000 Subway Drawings, die der noch unbekannte Haring zwischen 1980 und 1985 in New York schuf, inspiriert von den Graffiti Zeichnungen im New Yorker Underground.
Auf dem Weg zur Arbeit hatte es sich Haring zur Gewohnheit gemacht, die leere, schwarze Werbefläche in den New Yorker Metrostationen mit Kreidezeichnungen seiner typischen kalligraphischen Skizzen zu verzieren, während er auf die U-Bahn wartete. Naturgemäß waren diese Werke nicht von Dauer und hielten gerade mal solange, bis sie von Werbung überklebt wurden. Aber die Anerkennung, die Haring von vorbeilaufenden Personen erhielt, die er mit seinen Skizzen inspirierte, war für ihn Motivation genug.
Keith Haring erstellte 1989 bei einem Besuch in Barcelona eines der ersten Street Art Werke der Stadt. Eine Reproduktion seines Werks im Kampf gegen Aids, an dessen Folgen der Künstler ein Jahr später starb, kann heute am MACBA Museum im Stadtteil Raval betrachtet werden.
Jean Michel Basquiat war ebenfalls ein Schützling Warhols und der erste afroamerikanische Künstler, der in der Szene den Durchbruch schaffte. Seine Werke im Moco Museum wurden nach seinem Tod veröffentlicht und machen den größten Teil der Modern Masters Sammlung aus.
Auch die japanische Künstlerin Yayoi Kusama hat sich mit ihrem aus Polka Dots bestehenden Werk Pumpkin (white) einen Platz zwischen den großen Meistern ergattert. Die neurotische Künstlerin verarbeitete mit Schöpfungen aus Punkten und Mustern ihre Ängste und Halluzinationen, die sie ihr Leben lang plagten.

Der ebenso neurotische spanische Künstler Salvador Dalí schuf mit seiner Bronzestatue Woman Aflame ein Monument an alle Frauen, mit denen ihn eine Art Angst-Liebe verband. Die an den Beinen der Statue emporlodernden Flammen scheint die brennende, unerfüllte Leidenschaft des selbsterklärten impotenten Künstlers auszudrücken.
Mehr als vom Körperlichen, fühlte sich Dalí von der unergründbaren Psyche der Frauen angezogen, in der verborgene Geheimnisse wie in Schubladen schlummern.
In seiner Heimatstadt Figueres widmete Dalí sich selbst das *Dalí Theater-Museum, wo das gesamte Ausmaß seines skurrilen Geists bewundert werden kann.
Und wer Zeit an der Costa Brava verbringt, sollte die Gelegenheit nutzen, das Dalí Museumshaus in Cadaqués zu besuchen, wo der Künstler mit seiner Frau und Muse Gala lebte.
Contemporary Masters Collection
Der größte Teil des Moco Museums ist zeitgenössischer, moderner Kunst gewidmet, die mit mehr oder weniger eindringlichen Werken gesellschaftskritische Themen aufwirft und uns daran erinnert, dass wir in einer konsumgeilen, konfliktiven und verpesteten Welt leben (für alle, die es noch nicht gemerkt haben).

Die weisen bzw. schwarzen Worte auf rosa Hintergrund wurden von Hayden Kays extra fürs Moco Museum angefertigt und machen sich ebenfalls gut auf einem T-Shirt, das es übrigens im Shop zu kaufen gibt.
Andere zeitgenössische Meister, die man in diesem Teil der Ausstellung findet, sind der in Japan legendäre Pop-Art-Künstler Takashi Murakami mit seiner märchenhaften, aber beunruhigenden Schöpfung Pink River sowie die serbische Performancekünstlerin Marina Abramovic und ihr digitales Werk Miracle 3.
In Last Supper wurden Jesus, seine Jünger und die Jungfrau Maria beim letzten Abendmahl in die heutige Zeit versetzt. Das fotografische Werk ist Teil der Kollektion Jesus is my Homeboy von David LaChapelle, der ebenfalls von Warhol entdeckt wurde.

An Nick Tomms psychedelischem Werk "Metamorphosis" vorbei, verlässt man den unteren Teil der Ausstellung.
NFT - The New FuTure?
Unter den Treppen, die in den ersten Stock und zum oberen Teil der Ausstellung führen, befindet eine kleine Ausstellung über NFT-Kunst (Non-Fungible Token).
Ein Non-Fungible Token ist ein Eintrag auf einer Blockchain und eine Art digitale Besitzurkunde, die aus einer digitalen Datei ein unveränderbares Original macht.
Dabei handelt es sich also weniger um eine neue künstlerische Ausdrucksweise (wie uns das Moco Museum weismachen will), sondern einfach um eine neue Art Eigentum zu bescheinigen. Denn mit den Token kann auf einem Kunstmarkt, wo es immer mehr hauptsächlich um Spekulation geht, gut gehandelt werden.
Entsprechend unspektakulär sind auch die Werke, die in diesem Teil des Museums zu sehen sind.
Kaws und Banksy
Im ersten Stock geht es weiter mit den zeitgenössischen Meistern und hier wird es wieder interessant.
Wen Zombie-Micky im Innenhof des Moco Museums beeindruckt hat, kann im ersten Saal weitere Werke von Kaws bestaunen, zum Beispiel einen sympathischen Sessel aus Snoopys.
Wie viele andere im Moco ausgestellten Künstler begann Kaws aka Brian Donnelly seine Karriere als Graffitikünstler, bevor er sich zu einem der beliebtesten Pop-Art-Künstler der heutigen Zeit entwickelte.

Weiter gehts mit Banksy, seines Zeichens Street Artist und Besuchermagnet. Auch dieser Teil der Ausstellung ist etwas klein geraten und von dem Mädchen mit Luftballon, das ich unter anderem erwartet hatte, war weit und breit nicht zu sehen. Dafür war mit Love is in the Air ein ebenso bekanntes, wenn auch nicht so emotionales Werk Banksy vertreten.
Wie schon erwähnt herrscht im Moco Museum ein reger Austausch von Kunstwerken, man sollte also nicht enttäuscht sein, wenn nicht alle Werke die man erwartet hat zum Zeitpunkt des Besuchs ausgestellt sind.
Ein echter Hingucker ist die Büste des biblischen David mit einer Kopfschusswunde, die einst die Villa von Brangelina schmückte und deren Scheidung (bis auf die Kopfwunde) heil überlebt hat.

Die Ausstellung wurde von dem geheimnisvollen Künstler zwar nicht autorisiert, aber alle Werke sind auf ihre Echtheit zertifiziert.
Wer mehr von Banksy sehen will, sollte einen Ausflug ins nahegelegene Banksy Museum unternehmen, wo gut in Szene gesetzte Kopien des britischen Künstlers bestaunt werden können.
Der afro-amerikanische Künstler Kehinde Wiley ist hauptsächlich für seine überlebensgroßen, farbenfrohen Portraits bekannt, unter anderem malte er das offizielle Portrait von Barack Obama für die Smithsonian National Portrait Gallery. Im Moco Museum ist er mit seiner Skulptur Sleep vertreten.
Der aus Chile stammende Maler Guillermo Lorca geht mit seinen eindringlichen, traumhaften Szenen Esplendor de la noche unter die Haut, die auf den ersten Blick unschuldig wirken und sich vor den Augen des Betrachters in Alpträume zu verwandeln scheinen.
Mit seiner Serie The Future is Old zeichnet der Holländer Robin Kid aka The Kid die schmale Grenze zwischen Unschuld und Korruption auf. Zumindest ist das seine Absicht (mit diesem Teil der Ausstellung konnte ich weniger anfangen).

Zum Zeitpunkt meines Besuchs war im zweiten Stock außerdem noch die Serie Masterpiece über den FC Barça zu sehen, die Teil der NFT Ausstellung war. Barça Fans haben die Gelegenheit an einer sehr ähnlichen immersiven Ausstellung im Barça Museum teilzunehmen.
Ab 20. Juni 24 wurde die temporäre Ausstellung durch Confessions of a Crowded Mind des Allround-Künstlers Robbie Williams ersetzt, der meiner Meinung nach aber besser singen als malen kann.
Eines der Highlights des Besuchs im Moco Museum ist zweifellos die Diamond Matrix von Studio Irma. Von dem Diamantenzimmer war ich so positiv überrascht, dass ich gar nicht weiter darauf eingehen will, um euch das Erlebnis nicht zu versauen.
Nachtrag: Die immersiven Räume sind mittlerweile auch in vielen anderen Museen zu finden, zum Beispiel im White Rabatt Off Museum

Nachdem man die Diamond Matrix auf sich hat wirken lassen, kann man sie auf der gegenüberliegenden Seite durch einen Vorhang verlassen (ich habe mich verlaufen und bin denselben Weg zurückgegangen).
Durch einen Innenhof, vorbei an einem Gebilde aus rosa Würsten, gelangt man über die Treppen hinunter zurück in den Innenhof des Moco Museums, begleitet von Ben Eines Phrase "In Art We Trust".
Letzter Stop ist der Moco Store, in dem es allerlei kunst- und geschmackvolle Andenken zu kaufen gibt. Unter anderem kann man Prints der modernen Meister ergattern und auch T-Shirts, Sweatshirts, Tassen und andere Merchandise-Produkte im schicken Rosa des Moco Museums können hier erworben werden.

Tipp: Der Store kann auch von der anderen Seite betreten werden, man muss also nicht ins Moco Museum, um zum Beispiel einen Print zu kaufen.
Lohnt sich ein Besuch im Moco Museum in Barcelona?
Angelockt von so vielversprechenden Namen wie Andy Warhol und Keith Haring, deren Drucke in meiner Teenie-Zeit zwischen Postern von Patrick Swayze mein Zimmer schmückten, ging ich mit hohen Erwartungen ins Moco Museum.
Und auch wenn die spärlichen Werke der Modernen Meister etwas enttäuschten, machten die zeitgenössischen Künstler, von denen ich die meisten vorher nicht kannte, den Besuch des Moco Museums wieder wett. Die Vielfalt der verschiedenen Künstler, vereint in einer Ausstellung, hat mir persönlich sehr zugesagt und auch wenn ich nicht alle Werke "verstanden" habe, waren die meisten echte Hingucker.
Meine einzige Kritik ist, dass bei meinem Besuch im Herbst 2024 viele angepriese Kunstwerke gefehlt haben (das Moco lässt durchblicken, dass nicht immer alle Werke im Museum sind). Die fehlenden Werke (unter anderem von Banksy, Guillermo Lorca und Damien Hirst) hätten meinen Besuch im Moco Museum abgerundet.
Allen in allem ist das Moco Museum in Barcelona einen Besuch wert und gibt vor allem Einsteigern einen kleinen Einblick in die moderne Kunstszene. Wahren Kunstkennern wird die Ausstellung möglicherweise zu oberflächlich und zu kommerziell erscheinen.
Alternativen zum Moco Museum
Das Moco Museum macht Appetit auf mehr Kunst, der in Barcelona glücklicherweise gestillt werden kann.
Das Picasso Museum liegt direkt neben dem Moco Museum und ist doch meilenweit von den modernen Meistern entfernt. Das Museum zeigt hauptsächlich Picassos frühe Gemälde und Zeichnungen aus seiner akademischen Phase in Barcelona, aber auch einige abstraktere Werke, unter anderem seine Interpretation der Las Meninas.
Eine umfassende Sammlung von Banksys Werken kann man sich im Banksy Museum ansehen, das c.a. 10 Minuten vom Moco Museum entfernt liegt. Die Ausstellung zeigt Reproduktionen einiger seiner berühmtesten Werke aus über 30 Jahren Schaffenszeit.
Wem die knalligen Farben im Moco Museum zusagen, wird an Joan Miró seine Freude haben. Die Miró Stiftung liegt auf dem Montjuïc und von den Balkonen und Terrassen des Gebäudes hat man einen herrlichen Blick auf Barcelona.
Etwas weiter muss man fahren, um die Werke von Salvador Dalí, dem Künstler mit dem ikonischen, verzwirbelten Schnurrbart, zu besichtigen. Das Dalí Theater und Museum liegt in Figueres, ein Städtchen im Hinterland der Costa Brava, das relativ unkompliziert mit dem Zug zu erreichen ist.
Kleiner Tipp am Rande: Ein Original Roy Lichtenstein kann im Stadtteil Barceloneta bewundert werden. Der amerikanische Pop-Art-Künstler schuf die Statue Barcelona Head (auch Barcelona Face) 1992 anlässlich der Olympischen Spiele und bedeckte sie mit vielfarbigen Mosaikfliesen - eine klare Hommage an Antoni Gaudí.

Essen & Trinken in der Nähe des Moco Museum
Aber man lebt ja nicht von Luft, Liebe und Kunst alleine und ein Besuch des Moco Museum macht Appetit auf etwas Nahrhafteres.
Kaffee, Drinks und Snacks
Drinks und Snacks bekommt man zum Beispiel im Bornet, einem unkonventionellem Café/Bar mit entspanntem Ambiente. Kinder unter 12 Jahren sind nicht erlaubt, was für die einen eine Freude und für andere ein Ärgernis darstellt. Hunde sind willkommen.
Im Coffee Casa werden Spezialitätenkaffees und Tees zum Mitnehmen serviert. Es gibt auch ein kleines Sortiment hausgemachter veganer Kuchen und Gebäck.
Das El Xampanyet ist eine der traditionellesten Tapas Bars in Barcelona und ist immer gut gefüllt.
In der urgemütlichen Taverne Bodega La Puntual kann man außer Tapas auch größere Gerichte essen.
Etwas moderner ist das Orvay, dessen kunstvolle Tapas-Kreationen man fast schon im Moco Museum ausstellen könnte.


