Die Hafenseilbahn verbindet Barcelonas Strand mit dem Park auf dem Montjuïc - zwei der beliebtesten Freizeitorte der Einheimischen. Auf dem Weg nach oben zu Barcelonas Hausberg überquert die Seilbahn den Hafen und aus luftiger Höhe bieten sich beeindruckende Blicke auf den Hafen, das Meer und die Stadt.
Die Hafenseilbahn wurde anlässlich der Expo 1929 gebaut, jedoch erst mit zwei Jahren Verspätung fertiggestellt, und das, obwohl ein deutsches Unternehmen mit dem Bau beauftragt wurde (war wohl nix mit deutscher Pünktlichkeit).
Egal ob ihr die Hafenseilbahn als Transportmittel benutzt, um Barcelonas Hausberg zu erkunden, oder von der Endstation nur den tollen Blick auf die Stadt genießen wollt: In diesem Post findet ihr viele nützliche Informationen und Bilder von meiner letzten Fahrt mit der Hafenseilbahn.
Ihr könnt mir dabei helfen, weiterhin kostenlose Berichte wie diesen zu schreiben, indem ihr eure Tickets über meinen Blog bucht. Für jeden abgeschlossenen Kauf erhalte ich eine kleine Kommission, für euch entstehen dabei keine Nachteile.
Route und Stationen der Hafenseilbahn
Die Hafenseilbahn startet am Strand von der Torre San Sebastià und endet an der Estació Miramar auf dem Montjuïc, wo sie den Rückweg antritt. Es sind jeweils zwei Gondeln unterwegs, eine in jede Richtung.
An der Mittelstation Torre Jaume I vor dem World Trade Center halten die Gondeln nicht an und es kann weder zu- noch ausgestiegen werden.
Die Fahrt kann in beide Richtungen unternommen werden, sie beginnt und endet aber generell am Hafen. One-Way Fahrten beginnen üblicherweise auf dem Montjuïc.
So kommt man zur Seilbahnstation am Hafen
🚠Torre de San Sebastià, Passeig Joan de Borbó
Der Startpunkt der Seilbahn liegt am Strandabschnitt San Sebastià in Barceloneta.
Um zum Stahlträgerturm zu gelangen, in dem sich die Station befindet, überquert man von der Strandpromenade aus kommend die Plaça del Mar und geht am Schwimmclub Club Natació vorbei bis zum Passeig Joan de Borbó.


Den Stadtteil Barceloneta erreicht man vom Zentrum aus entweder zu Fuß oder mit der gelben Metro L4 (auch dann muss ein Stückchen zu Fuß gegangen werden).
Auch die Hop-On-Hop-Off Busse halten in Barceloneta:
Barcelona Bus Turístic (rote Route): Haltestelle Barceloneta - Museu d'Història de Catalunya
Barcelona City Tours (orangene und grüne Route): Haltestelle Passeig d'Isabel II - Plaça Pla de Palau und Barceloneta
Tipp: vom unteren Ende der Rambla kann man auch den relativ neuen Bus Nàutic nehmen, um auf dem Wasserweg bis zum Moll Llevant in Barceloneta zu schippern. Von dort gelangt man über den Passeig Joan de Borbó zur Station der Hafenseilbahn.

Betriebszeiten des Bus Nàutic im Sommer: 9:30 - 21:30 Uhr
Betriebszeiten des Bus Nàutic im Winter: 08:30 - 20:30 Uhr
Die einfache Fahrt kostet 1,90 €, die Wasserbusse fahren alle 30 Minuten.
So kommt man zur Station auf dem Montjuïc
🚠 Estació Miramar, Avinguda de Miramar
Die Bergstation der Hafenseilbahn befindet sich auf dem Montjuïc, neben dem Hotel Miramar.
Beginnt ihr eure Fahrt mit der Hafenseilbahn auf dem Montjuïc, gelangt ihr aus der Innenstadt am einfachsten mit der Standseilbahn (Funicular) auf den Berg, die allerdings bis voraussichtlich März 2026 nicht operiert und durch einen Sonderbus (Bus Funicular) ab der Metrostation Parallel ersetzt wird. Alternativ kann man den Bus der Linie 150 ab der Plaça Espanya nehmen.
Auch die Hop-On-Hop-Off Busse überqueren auf ihrer Route den Montjuïc und haben mehrere Stationen auf dem Parkgelände, unter anderem in der Nähe der Hafenseilbahn:
Bus Turístic (rote Route): Haltestelle Miramar - Jardins Costa i Llobera.
Vorsicht: Die Haltestelle Telèferic Montjuïc liegt an der Montjuïc-Seilbahn, dabei handelt es sich nicht um die Hafenseilbahn!
Barcelona City Tours (orangene Route): Haltestelle Jardins de Mar.
Die Hafenseilbahn führt nicht bis an die Spitze des Bergs. Wenn euer Hauptziel das Castell de Montjuïc ist, empfehle ich euch die Standseilbahn (Funicular) zu nehmen und dann mit der Montjuïc-Seilbahn bis hoch zur Burg zu fahren. Es handelt sich dabei um zwei verschiedene Unternehmen und es müssen separate Tickets gekauft werden. Mehr über die Montjuïc-Seilbahn erfahrt ihr weiter unten.
Die Mittelstation Torre Jaume I
Zu ihrer Entstehung 1929 anlässlich der Weltausstellung bis 1966 war die Torre Jaume I die höchste Seilbahnstütze der Welt.
Ähnlich wie in der Torre San Sebastià verläuft auch im Inneren der Torre Jaume I ein Aufzug, der die Passagiere zu den Gondeln und weiter bis in ein in der Spitze liegendes Restaurant brachte.
Ursprünglich waren an der Hafenseilbahn 4 Gondeln in Betrieb, von denen jeweils zwei zwischen der Torre Jaume I und der Torre San Sebastià am Hafen sowie der Torre Jaume I zur Bergstation unterwegs waren, weshalb an der Mittelstation zwangsläufig umgestiegen werden musste.
Als 1936 der spanische Zivilkrieg ausbrach, wurde der Turm als Beobachtungs- und Abwehrposten genutzt und zu diesem Zweck mit Maschinengewehren ausgerüstet. Während einer Schlacht riss ein Seil und eine der Gondeln stürzte ins Meer, eine weitere wurde durch Schüsse stark beschädigt. Die beiden nach Kriegsende intakten Kabinen sind nach mehreren Renovierungen bis heute im Einsatz.
Erst 1963 wurde die Hafenseilbahn nach Umbauten wieder in Betrieb genommen und lief lange unter der Leitung von Friedrich Gründel, dem ehemaligen Projektleiter des ursprünglichen Projekts, der sich für die Restauration der Seilbahn eingesetzt hatte. Die Mittelstation ist heute nicht mehr operativ.
Betriebszeiten der Hafenseilbahn
1.Januar bis 28. Februar: 11:00 bis 17:30 Uhr
1.März bis 31.Mai: 10:30 bis 19:00 Uhr
1.Juni bis 11.September: 10:30 bis 20:00 Uhr
12.September bis 30.Oktober: 10:30 bis 19:00 Uhr
31.Oktober bis 31.Dezember: 11:00 bis 17:30 Uhr
25.12. geschlossen
Bei starkem Wind operiert die Hafenseilbahn nicht!
Es sind insgesamt zwei Gondeln unterwegs, eine in jede Richtung. Die Gondeln fahren im 10 - 15 Minutentakt und die Fahrtdauer, um die 1292 Meter Distanz zurückzulegen, beträgt ca. 8 Minuten.
Tickets und Preise der Hafenseilbahn
Die Tickets für die Hafenseilbahn können Online oder am Ticketschalter an den Stationen gekauft werden.
Preislich habt ihr keine Vorteile, wenn ihr die Tickets Online kauft, aber ihr überspringt die Warteschlange am Ticketschalter und könnt euch gleich in die Schlange am Fahrstuhl einreihen 🎉.
| Schalter | Online | |
|---|---|---|
| Hin- und Rückfahrt | 20 € | 21,50 € * Ticket kaufen |
| Einfache Fahrt ab Berg | 12,50 € | 12,50 € Ticket kaufen |
| Einfache Fahrt ab Hafen | 12,50 € | nicht möglich |
Für Kinder unter 6 Jahren ist die Fahrt gratis, ab 6 Jahren muss der volle Preis bezahlt werden.
* Auch über die Webseite der Hafenseilbahn bezahlt man 1,50 € Bearbeitungsgebühr, es entstehen also keine Nachteile, über diesen Blog zu buchen.
Die Onlinetickets können direkt auf dem Handy vorgezeigt werden.
Nach Ticketkauf
Mit den Onlinetickets für Hin- und Rückfahrt könnt ihr euch zur gewählten Uhrzeit direkt in die Schlange vor dem Fahrstuhl an der Base des Turms einreihen (es gibt eine separate Schlange am Ticketschalter).
Die Fahrt beginnt immer am Hafen. An der Bergstation muss man zwangsläufig aussteigen und sich ans Ende der Warteschlange für die Gondel nach unten stellen (oder besser noch, man erkundet vor der Rückfahrt den Montjuïc).
Die Onlinetickets für die einfache Fahrt ab der Bergstation sind für das gewählte Datum den ganzen Tag und bis zu 28 Tage danach gültig. Das einfache Ticket ab der Hafenstation kann nur am Schalter gekauft werden, da in diese Richtung generell mehr Personen unterwegs sind (in der Hochsaison kann es vorkommen, dass man kein One-Way Ticket bzw. überhaupt kein Ticket erhält).

Wartezeiten
Vor dem Ticketschalter und vor dem Aufzug bilden sich vor allem am Wochenende und in der Hochsaison Schlangen. Außerhalb der Saison liegen die Wartezeiten am Ticketschalter und Fahrstuhl unter der Woche bei c.a. 10 - 15 Minuten, im Sommer kann die Wartezeit auch gut mal bis zu 30 Minuten betragen.
Mit einem Online-Ticket kann zumindest die Schlange vor dem Ticketschalter umgangen werden, das Ticket verleiht aber kein Recht auf bevorzugten Einlass.
Pro Strecke ist jeweils eine Gondel unterwegs, in die maximal 19 Personen geladen werden. Die Gondeln fahren alle 10 Minuten und es ist sehr wahrscheinlich, dass man an der oberen Plattform ebenfalls anstehen und auf eine freie Kabine warten muss.
Im Sommer und während der Hochsaison solltet ihr euch auf Wartezeiten von ingesamt 45 - 60 Minuten gefasst machen. Die meisten Touristen nutzen die Seilbahn Vormittags und um die Mittagszeit, um vom Strand auf den Berg zu fahren, legt eure Besuchszeit also vorzugsweise außerhalb dieser Zeitfenster.
Tipps zur Nutzung der Hafenseilbahn
Um lange Wartezeiten zu umgehen, kauft eure Tickets am besten Online, wählt das frühstmögliche Zeitfenster für die Fahrt vom Hafen zum Berg aus und erscheint rechtzeitig zu Betriebsbeginn an der Station, wenn am wenigsten los ist.
Bei einer One-Way Fahrt ist es vorteilhafter, diese auf dem Berg zu beginnen, vor allem in der Hochsaison, wenn es am Schalter nicht immer Verfügbarkeit gibt. Außerdem ist in diese Richtung allgemein weniger los, außer vor Betriebsende, wenn alle den Berg verlassen wollen.

Was es von der Hafenseilbahn zu sehen gibt
Wer Glück hat und als erster in eine freie Gondel einsteigen kann, sollte sich auf der rechten Seite in der Kabine positionieren (vom Hafen in Fahrtrichtung), auf dieser Seite hat man die besten Blicke auf den Hafen und die Stadt. Beginnt die Fahrt auf dem Berg, dann liegt Barcelona auf der linken Seite und wer einen Platz am vorderen Fenster erwischt, schwebt direkt auf den Hafen und das Meer zu.
Im Normalfall werden pro Gondel zwischen 17 bis 19 Fahrgäste transportiert, was allen Fahrgästen ausreichend Platz bieten und jeder einen Fensterplatz erwischen sollte. Die Fenster vorne und hinten an der Gondel sind normalerweise geöffnet und Waghalsige können dort ihre Handys raushalten. Aber auch durch die Glasscheibe lassen sich gute Fotos machen, wie ihr im Anschluss sehen könnt.
Die schönsten Blicke hat man auf der Strecke zwischen der Torre de San Sebastià und der Mittelstation Torre Jaume I, wo sich rechts der Hafen, das Meer und die Altstadt erstrecken. In der Ferne erhebt sich Barcelonas höchster Berg Tibidabo und auch die Silhouetten einiger vom Menschen geschaffener Wahrzeichen sind zu erkennen, wie die Torre Glòries und die Sagrada Familia.


Auf der entgegengesetzten Seite erstreckt sich der weitläufige Frachthafen, an den das Kreuzfahrtterminal angrenzt, dieser Blick wird schnell eintönig, aber mit Glück kann man mit anderen Fahrgästen zwischendurch mal Plätze tauschen.
Auf halber Strecke durchquert die Gondel die Mittelstation Torre Jaume I, wo die Seilbahn aber nicht anhält, sondern durchfährt bis zur Endstation auf dem Montjuïc.
Es gibt keine Sitzplätze in der Gondel, was bei 8 Minuten Fahrt aber auch nicht nötig ist.
Ankunft auf dem Montjuïc
An der Bergstation angekommen, muss man zwangsläufig aussteigen, unabhängig davon, ob man ein einfaches oder ein Rückfahrt Ticket gekauft hat. Es lohnt sich also, von oben nochmal die tolle Aussicht zu genießen oder sogar in einem der Restaurants einzukehren.
Wer sich nicht weit von der Hafenseilbahn entfernen will, hat den besten Ausblick auf dieser Seite des Hangs zwischen der Station und dem Restaurant Terraza Miramar und wer ein bisschen Zeit hat, kann im Restaurant einkehren und mit Tapas oder Barfood die herrliche Aussicht von der Terrasse genießen.
Etwas gehobenere Küche findet man ein paar Meter weiter auf der rechten Seite im Terraza Martinez, die natürlich ihren Preis hat.
Oder ihr macht es wie die Locals bzw. die Expats, die hier massenhaft zum Sonnenuntergang herkommen und geht in die Salts Bar. Das Salts liegt gegenüber von der Station der Standseilbahn (Parc de Montjuïc), die Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes ist und die euch zurück ins Stadtzentrum bringt (bis März 26 operiert das Funicular nicht, es verkehrt ein Ersatzbus).
Es gibt viel zu entdecken auf dem Berg und an anderer Stelle auf diesem Blog habe ich bereits ausführlich über alle Sehenswürdigkeiten auf dem Montjuïc berichtet.
Der Montjuïc ist wie ein riesiger Park angelegt, mit zahlreichen Gärten und Ausflugslokalen und auf der Spitze liegt das Castell de Montjuïc, von dessen Zinnen man nochmal einen tollen Rundumblick auf Barcelona hat. 1992 war der Berg der Austragungsort der Olympischen Spiele und das Stadium und der Radioturm gehören zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten.
Die Buslinie 150 verbindet die Plaça Espanya mit der Burg (Castell) auf der Spitze des Montjuïc und hält auf dem Rückweg unter anderem an der Av Miramar - Plaça Carlos Ibáñez in der Nähe der Hafenseilbahnstation, an der Miró-Stiftung und am olympischen Stadium.
Der Bus fährt zwischen der Hafenseilbahn und der Burg nur in eine Richtung und um nach oben zu gelangen, muss an der Station Av Miramar - Plaça Carlos Ibáñez eingestiegen und nach 2 Haltestellen an der Station Av Miramar - Escoles del Bosc wieder ausgestiegen und von dort der Bus in die entgegengesetzte Richtung genommen werden. Leider muss auch zweimal gestempelt werden (mit der Hola-Barcelona Card habt ihr unbegrenzte Fahrten).
Es gibt aber noch einen anderen Weg auf die Burg.
Mit der Montjuïc-Seilbahn zur Burg
Telefèric de Montjuïc Avinguda Miramar 30, Estació Parc del Montjuïc
Die Hafenseilbahn wird häufig mit der Montjuïc-Seilbahn verwechselt, dabei handelt es sich um einen anderen Anbieter, für den ein separates Ticket gekauft werden muss. Insbesondere wer seine One-Way Fahrt vom Berg zum Strand antritt, muss aufpassen, sich an der richtigen Seilbahn anzustellen.
Die Montjuïc-Seilbahn führt von der Station Parc de Montjuïc, wo auch die Standseilbahn aus Barcelona hält, zum Castell de Montjuïc auf der Spitze des Bergs.
Im Gegensatz zur Hafenseilbahn sind bei der Montjuïc-Seilbahn individuelle Gondeln unterwegs und normalerweise kann jeder in seiner eigenen Gondel Platz nehmen. Generell sind die Wartezeiten kürzer als bei der Hafenseilbahn und außer Touristen sind auch Einheimische unterwegs. Von den Kabinen hat man Blick auf den Montjuïc selbst und einen tollen Panoramablick bis hin zum Hafen und zum Meer.

Tipp: auf der Fahrt von der Burg zurück nach unten kann an der Haltestelle Estació del Mirador ausgestiegen werden, die in der Nähe des Aussichtspunkts Mirador del Alcalde liegt.
Tickets und Betriebszeiten der Montjuïc Seilbahn
Täglich:
Januar - Februar: 10:00 - 18:00 Uhr
März - Mai: 10:00 - 19:00 Uhr
Juni - September: 10:00 - 21:00 Uhr
Oktober: 10:00 - 19:00 Uhr
November - Dezember: 10:00 - 18:00 Uhr
25. Dezember, 1. Januar und 6. Januar: 10:00 - 14:30 Uhr
Die Hafenseilbahn und die Montjuïc Seilbahn sind unterschiedliche Unternehmen und es müssen separate Tickets gekauft werden.
| One-way nur am Schalter | Hin- und zurück Schalterpreis | Hin und Zurück Onlinepreis | |
|---|---|---|---|
| Erwachsene + Jugendliche ab 13 J. | 11 EUR | 17 EUR | 15,30 EUR |
| Kinder (4-12 Jahre) | 9 EUR | 12 EUR | 10,80 EUR siehe Link oben |
| Kinder unter 4 Jahre | Gratis | Gratis | Gratis |
Bei Onlinekauf erhält man einen Voucher per E-Mail zugeschickt, den man am Schalter auf dem Handy vorzeigen und gegen ein Papierticket eintauschen muss. Tipp: Viele beklagen sich über den schlechten Handyempfang auf dem Montjuïc, am besten ihr ladet euren QR-Code bereits im Hotel runter.
Mit dem Hin- und Rückfahrtticket kann an allen drei Stationen ein- und ausgestiegen werden. Mit dem einfachen Ticket kann man an jeder der 3 Stationen einsteigen und an einer zweiten Station aussteigen.

Das Ticket für die Montjuïc Seilbahn beinhaltet nicht den Eintritt zur Burg!
Lohnt sich die Hafenseilbahn?
Die Hafenseilbahn ist in erster Linie eine Touristenattraktion, mit der man unkompliziert auf Barcelonas Aussichtsberg schweben und unterwegs herrliche Blicke auf die Stadt und das Meer genießen kann.
Ein Abstecher auf den Montjuïc lohnt sich auch wegen der zahlreichen Sehenswürdigkeiten, aber es gibt schnellere und günstigere Wege, um auf den Montjuïc zu gelangen, vor allem, wenn das Ziel die Burg, das olympische Stadium oder die Miró-Stiftung ist.
Vom Strand zumindest ist die Hafenseilbahn der schnellste und mit Abstand landschaftlich schönste Weg auf Barcelonas Hausberg.
Im Sommer sollte man bereit sein, längere Wartezeiten in Kauf zu nehmen, die man teilweise umgehen kann, indem man die Fahrt im Voraus plant und die Abfahrtszeit möglichst früh legt.
Alternativen zur Hafenseilbahn
Es gibt mehrere Möglichkeiten, um mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Montjuïc zu gelangen und zahlreiche Aussichtspunkte, Gärten und Terrassenbars, wo einem der Hafen und die katalanische Hauptstadt zu Füßen liegen, selbst vom MNAC und der Miró-Stiftung bieten sich beeindruckende Blicke.
Wenn euer Hauptziel das Castell de Montjuïc ist, nehmt ihr am besten die Montjuïc-Seilbahn, von der man ebenfalls einen schönen Panoramablick und eine Gondel für sich alleine hat.
Auch von der Kolumbussäule am Ende der Rambla bieten sich Blicke auf den Hafen, aber natürlich kommt man auf dem Denkmal bei weitem nicht so hoch hinaus wie mit den Seilbahnen.


