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Der Plaça Espanya von oben betrachtet, mit mehreren Bussen und Autos im Kreisverkehr.

Plaça Espanya

Der Plaça Espanya ist der zweitgrösste Platz in Spanien und damit grösser als der Plaça Catalunya im Herzen von Barcelona.

Entstanden ist der Plaça Espanya und viele der umliegenden Sehenswürdigkeiten hinsichtlich der zweiten Weltausstellung in Barcelona.

Metro und Zuglinien am Plaça Espanya

Metro: L1  L3
FGC: L8 S33 S3  S4 S8 S9 R5 R50 R6 R60

Haltestelle Hop-On-Hop-Off Bus Barcelona (Bus Turstíc und Barcelona City Tours)

Haltestelle Flughafenbus (Aerobús)

Die blauen Aerobusse halten am Plaça Espanya auf ihrem Web zum Flughafen zwischen 05:00 Uhr und 23:10 Uhr, c.a. alle 15 Minuten. Angaben ohne Gewähr, die Funktionalität des Aerobús ist momentan stark eingeschränkt.

Die Haltestelle liegt schräg vor dem Barcelona Plaza Hotel (auf 10 Uhr, mit der alten Stierkampfarena auf 12 Uhr).

Was es auf dem Plaça Espanya zu sehen gibt

Das auffälligste auf dem Plaça Espanya selbst ist der riesige Brunnen in der Mitte eines Kreisverkehrs, in dem einige der grössten Strassen Barcelonas zusammentreffen und ihn zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt machen. Auch unterirdisch herrscht reger Verkehr, ein Netzwerk verschiedener Metro- und Zuglinien ästelt hier in die verschiedenen Stadteile ab.

Die runde, stillgelegte Stierkampfarena von Barcelona, Las Arenas, dient heute als Einkaufszentrum.

Vom Plaça Espanya ist es ein Katzensprung zum Palau Nacional, in dem das Kunstmuseum (MNAC) untergebracht ist und zum Font Màgica vor dem Kunstpalast. Auch zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Montjuïc ist es von hier nicht weit.

Ausserdem ist der Plaça Espanya Ausgangspunkt für die Besichtigung einiger interessanter Sehenswürdigkeiten internationaler Architektur, was auf seine Entstehung zur Expo in Barcelona zurückzuführen ist.

Barcelona’s Weltausstellung auf dem Montjuïc

Die Organisation für die (zweite) Weltausstellung 1929 urbanisierte und modernisierte das Stadtbild von Barcelona. Unter anderem wurde das Barri Gòtic aufgepäppelt und neu-gotisiert und der Plaça de Catalunya fertiggestellt, nachdem er viele Jahre brach lag.

Der Plaça Espanya wurde als Ausgangspunkt für die Weltausstellung angelegt, unter anderem wurden hier vier Hotels gebaut, um die internationalen Gäste zu beherbergen (die Hotels existieren nicht mehr). An der Avenida de América (heute Av. de la Reina María Cristina) befanden sich die grossen Ausstellungsgebäude, z.B. der Palast der Metallurgie und der Palast der Arbeit.

Am Fuss des Montjuïc wurde der Fuente Mágica errichtet. Hinter dem magischen Brunnen liegt das grösste und monumentalste Gebäude der Expo, der Palau Nacional.

Aussicht vom Nationalpalast über Barcelona und den Berg Tibidabo.
Der Plaça Espanya vom Palacio Nacional aus betrachtet.

Venezianische Türme

Am Kreisverkehr des Plaça de Espanya markieren die zwei Venezianischen Türme, die dem Markusturm in Venedig nachempfunden sind, den Eingang zum heutigen Messegelände Fira de Barcelona (und damals der Weltausstellung). Eine Allee (Avenida de la Reina María Cristina) flankiert von Brunnen führt am Kongresspalast und Plaça de l’Univers vorbei, bis zum Font Màgica.

Font Màgica de Montjuïc

Folgt man der Av. de la Reina María Cristina bis zum Ende, kommt man zum “Magischen Brunnen”.

Ursprünglich standen hier vier Säulen, welche die Balken der katalanische Flagge symbolisierten. Ein Jahr vor der Weltausstellung wurden die Säulen aus politischen Gründen abgerissen und stattdessen der Font Màgica gebaut. 2010 wurde eine Nachbildung der Säulen hinter dem Font Màgica aufgestellt, wenige Meter von ihrem ursprünglichen Standort.

Magisch wird der Brunnen erst bei Dämmerung, wenn die Wassersäulen des Brunnens zu einer Symphonie aus Musik, Klängen und Licht schwingen. Ein empfehlenswertes Spektakel, das im Sommer abendlich viele internationale Besucher anzieht.

Der magische Brunnen in Neonlicht gebadet.

Die breite, zweiläufige Treppe hinter dem Font Màgica führt zum Nationalpalast.

Öffnungszeiten Font Màgica: vorübergehend geschlossen.

Palacio Nacional – Ein Tempel der Kunst

Die Weltausstellung in Barcelona sollte drei Sektoren verkörpern: Industrie, Sport und Kunst. Der Palacio Nacional diente als Zentrum für letzteres und beherbergte eine grosse Ausstellung über Kunst in Spanien, mit rund 5000 historisch wertvollen Ausstellungsstücken, die aus Museen, Kirchen, Bibliotheken und privaten Sammlungen aus ganz Spanien für die Weltausstellung zusammengetragen wurden.

Der Schlossähnliche Nationalpalast, der das Kunstmuseum von Barcelona beherbergt.

Heute ist im Nationalpalast unter anderem das Museo Nacional d’Art de Catalunya (MNAC) untergebracht.

Poble Espanyol – Das spanische Dorf

Das Poble Espanyol sollte den internationalen Besuchern der Weltausstellung mit typisch spanischen Bauwerken und Plätzen einen Einblick in das Leben in Spanien übermitteln. Dafür reisten die Gründer bewaffnet mit Kamera und Skizzenblock durch ganz Spanien und sammelten das spanischte von Spanien zusammen.

Das Poble Espanyol wurde dank seines Erfolgs nach der Weltausstellung nicht wie geplant abgerissen und zählt heute zu Barcelona’s beliebtesten Sehenswürdigkeiten.

Öffnungszeiten:

Donnerstag: 12 – 20 Uhr
Samstag + Sonntag: 10 – 20 Uhr

Hier kannst du Eintrittskarten für das Poble Espanyol Online kaufen.

Pabellón Alemán – Der deutsche Pavillon

An der Weltausstellung 1929 nahmen 20 Nationen teil, von denen die meisten ihren eigenen Pavillon hatten.

Deutschland wurde vom Pabellón de Alemania repräsentiert, der als Leitbild der Architektur des 20. Jahrhunderts galt.

Das Originalbauwerk von Ludwig Mies van der Rohe und Lilly Reich wurde nach der Weltausstellung abgerissen und am Originalstandort in den 80er Jahren eine Rekonstruktion errichtet. Der deutsche Pavillon befindet sich auf der rechten Seite des Font Màgica, von der Av. de la Reina María Cristina kommend.

Einkaufszentrum Las Arenas de Barcelona

Die alte Stierkampfarena von Barcelona am Abend.

Das Einkaufszentrum Las Arenas ist in der alten Stierkampfarena von Barcelona untergebracht. Abgesehen von seiner aussergewöhnlichen Form und blutigen Vergangenheit ist das Las Arenas ein Einkaufszentrum wie jedes andere, mit Modegeschäften, Parfümerien, Telekommunikationsanbietern und (Fast-Food) Restaurants. Das Bitte! Wurst wirbt mit deutschen und katalanischen Produkten, importiertem Bier und Würsten aller Art, unter anderem “Bratwursts” und Butifarra.

Im dritten Stock befindet sich der Eingang zur Ausstellung Human Bodies, eine interessante Ausstellung mit plastinierten Leichen und Organen, die einen Einblick in die Funktionen des menschlichen Körper gewähren.

Wer schon im Las Arenas ist sollte unbedingt auf die Dachterasse, von wo man einen guten Blick auf den Plaça Espanya und den Montjuïc hat.

Deutsches Essen am Plaça Espanya

Wer sich längere Zeit in Barcelona aufhält oder es keine Woche ohne ein Stück Schnitzel aushält, dem ist das Devil’s Kitchen zu empfehlen. Mit authentischem deutschen Essen von Deutschen hat das Devil’s Kitchen Kultstatus unter den Deutschen in Barcelona.

Ausser den riesigen, leckeren Schnitzeln gibt’s allerlei Würste, Kässpätzle, Burger und vieles mehr.

Ein Schnitzel mit Pommes und Krautsalat.

Ausserdem für alle Fussballfans wichtig zu wissen, das Devil’s Kitchen zeigt alle wichtigen (und wahrscheinlich auch unwichtigen, was weiss ich schon als alter Fussballmuffel) Fussballspiele auf einer grossen Leinwand.

Aufgrund der von der Regierung aufgezwungenen, limitierten Öffnungszeiten momentan, schaut man am Besten vorher auf der Webseite nach und reserviert sicherheitshalber einen Tisch.

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